Posts mit dem Label Erneuerbaren Energien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erneuerbaren Energien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. November 2011

Dr. Lutz Knopek: Netzausbau endlich beschleunigen. Windkraft besser nutzen

Wie aus einer Studie des Branchenverbandes Windenergie (BWE) bekannt wurde, reichen die Kapazitäten der bisher gebauten Stromleitungen in Deutschland immer öfter nicht aus, um den von Windkraftanlagen produzierten Strom zu transportieren.

Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek fordert deshalb:

"Es zeigt sich, dass der Netzausbau überfällig ist. Leider sind wir bereits bei der Umsetzung der dena-Netzstudie I aus dem Jahre 2005, wo ein Ausbaubedarf um 850 Kilometer bis 2015 ermittelt wurde, deutlich im Rückstand. Bis 2020 hat die dena in der Folgestudie einen zusätzlichen notwendigen Ausbaubedarf des Höchstspannungsnetzes um weitere 3.600 Kilometer prognostiziert. Es bedarf somit erheblicher Anstrengungen, um weiterhin die Netzstabilität zu garantieren. Die EnLAG-Änderung im Frühjahr und der Beschluss des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) waren daher richtige Schritte, um Verfahren zu vereinfachen und zu verkürzen, ohne zugleich die Beteiligungsrechte der Betroffenen zu beschneiden. Die von allen Fraktionen im Deutschen Bundestag außer der Partei DIE LINKE beschlossene Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn regionale Eigeninteressen endlich zugunsten des Gemeinwohls auch einmal hintenan gestellt werden.“

Auch wenn die Jahre 2009 und 2010 vergleichsweise windarm gewesen mussten die Windkraftanlagen immer häufiger vom Netz genommen werden. Im Jahr 2010 kam es über 1000 mal zu einer solchen Trennung. Die Betreiber er Anlagen gehen von einem Verlust von 150 Gigawattstunden aus.

Dr. Lutz Knopek, MdB
Bahnhofsallee 6
37081 Göttingen
Telefon: 05 51 / 507 66 330
Telefax: 05 51 / 507 66 331
Email: lutz.knopek(at)wk.bundestag.de

Geboren am 4.1.1958 in Göttingen; Familienstand: verheiratet, 1 Tochter.
Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium, Göttingen (1977); Wehrdienst in Hann. Münden (1977-78). Studium der Biologie an der Universität Göttingen; (1989: Promotion am III. Zoolog. Institut). Anschließend bei verschiedenen Pharmafirmen im Bereich Vertrieb und Marketing tätig; 1997-2001 mit Sitz in München und dann in Wien zuständig für Ost-Mitteleuropa; Spezialist für innovative Therapien in der Hämatologie/Onkologie; Zuletzt Mitarbeiter bei der US amerikanischen Firma Celgene. Mitglied der FDP seit 1985; Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen in Göttingen (1987- 1988); Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand der JuLis (1989-91); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1989-1991); Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1994- 1995); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1995-1997); Schatzmeister des FDP-Bezirksverbands Südniedersachsen (1994- 1996). Stellv. Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Süd-Niedersachsen(1996-1998); Langjähriges Mitglied im LFA Umwelt; Nach einer mehrjährigen, berufsbedingten politischen Pause (Auslandsaufenthalt) dann: Vorsitzender des Ortsverbandes Stadt Göttingen (2005-2010); Stellv. Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Göttingen (seit 2009). Mitglied im Bezirksvorstand der FDP Südniedersachsen sowie im Landesvorstand. Mitgliedschaften: Biologische Schutzgemeinschaft (BSG), Naturschutzbund Deutschland (NABU), World Wide Fund For Nature (WWF), Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), Alumni Göttingen, Ehemaligenverein des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen, Deutsch-Polnische Gesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe.

Quelle: openPR

Montag, 10. Januar 2011

Erneuerbare Energien: EU übertrifft Ziel 2020 - Windkraftbranche zuversichtlich für Aufschwung

Die EU wird ihr erklärtes Ziel übererfüllen, 20 Prozent des Energiebedarfs bis 2020 mit Erneuerbaren Energien zu decken. Wie die European Wind Energy Association (EWEA) http://www.ewea.org aufzeigt, erreichen mit Luxemburg und Italien lediglich zwei der 27 Mitgliedsstaaten ihre nationalen Vorgaben voraussichtlich nicht. Dem entsprechend zuversichtlich zeigt sich allen voran die Windkraftbranche für einen baldigen Aufschwung von der aktuellen Flaute.

14 Prozent durch Wind

Die Maßnahmen aller EU-Länder werden zu einer 20,7-prozentigen Deckung des Energieverbrauchs im Jahr 2020 durch regenerative Energien führen. Windkraft allein generiert den EWEA-Angaben zufolge bis dahin rund 14 Prozent der europaweiten Nachfrage nach Elektrizität. Die Erwartungen der bislang vom Boom verwöhnten Industrie wurden angesichts der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren enttäuscht (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081113027/). Nun will der Sektor wieder durchstarten.

"Es ist sehr ermutigend, dass 25 der 27 EU-Länder ihre Ziele übertreffen oder erreichen wollen", heißt es von EWEA-Policy-Director Justin Wilkes. Mit minus 2,1 bzw. minus 0,9 Prozent liegen nur Luxemburg und Italien unter Plan. Sie werden Energie aus regenerativen Quellen importieren, um ihren Rückstand zu kompensieren. Allen voran Bulgarien und Spanien, aber auch Deutschland und Österreich, befinden sich unter jenen 15 Ländern, die ihr Soll sogar übererfüllen wollen.

Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller(at)pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315

Quelle: pressetext.at

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Branche der Erneuerbaren Energien: §26 darf nicht aus dem Landesentwicklungsprogramm gestrichen werden

Die Branche der Erneuerbaren Energien spricht sich eindeutig gegen die geplante Streichung des §26 aus dem Landesentwicklungsprogramm aus und appelliert an alle Abgeordneten des Landtags NRW, dem dazu vorliegenden Antrag der Fraktionen von CDU und FDP in der morgigen Sitzung des Plenums nicht zuzustimmen.

„Von der Streichung des §26 aus dem Landesentwicklungsprogramm geht ein fatales politisches Signal aus. Die Bundesregierung verliert bei den Verhandlungen in Kopenhagen ihre Glaubwürdigkeit, wenn ihre Parteigenossen an Rhein und Ruhr willkürlich und im Eilverfahren ihre Klimaschutzziele zugunsten eines Kohlekraftwerks abschaffen“ sagt Friedbert Agethen von der Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vom 3. September (Az.: 10 D 121/07.NE) hatte den Weiterbau des nach Angaben des Betreibers weltweit größten Steinkohle-Monoblock-Kraftwerks in Datteln gestoppt. Neben nicht eingehaltenen Abstandsregelungen zur Wohnbebauung wurde in dem Urteil darüber hinaus moniert, der Rat der Stadt Datteln habe „…auch die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Landesentwicklungsplans zur ressourcen- und klimaschützenden Energienutzung nicht hinreichend berücksichtigt.“ Die geplante Abschaffung des Paragraphen 26 LEPro ist nun der offensichtliche Versuch der Landesregierung, dem Urteil des OVG Münster seine Rechtsgrundlage zu entziehen und den Kraftwerksbau nachträglich zu legalisieren. Die Landesregierung bedient damit die wirtschaftlichen Interessen des Kraftwerkbetreibers und opfert dafür im Handstreich den Klimaschutz als allgemeines Gut aller Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens.

Die Landesregierung hat in der Vergangenheit mit der Begründung des Anwohnerschutzes hohe Auflagen für den Bau von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien erlassen, wie z.B. den Windkrafterlass NRW. Darin wird unter anderem ein Abstand zur Wohnbebauung von 1.500 Metern empfohlen. Der Abstand zur Wohnbebauung des 180 Metern hohen und giftigen Rauch ausstoßenden Kühlturms in Datteln beträgt dagegen weniger als 400 Meter. „Einen solchen Kraftwerksbau nachträglich legalisieren zu wollen, obwohl dieser in mehreren Punkten eindeutig gegen geltendes Recht verstößt, zeigt uns das in der Landesregierung mit zweierlei Maß gemessen wird. Dabei sollte der konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien angesichts der drohenden Klimakatastrophe und den wirtschaftlichen Potentialen dieser Wachstumsbranche absolute Priorität genießen“ so Agethen weiter. Kohleverstromung wird dagegen auf Grund steigender Kosten für Kraftwerksbau und Rohstoffe, der Bepreisung des Schadstoffausstoßes und einer schrumpfenden Stromnachfrage schon bald nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sein.

Im Jahr 2008 wurden nach einer jüngst veröffentlichten Studie des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) ca. 7% des Bruttostromverbrauchs in NRW aus Erneuerbaren Energien gedeckt, wovon 45,8% auf Windenergie, 44,2% auf Bioenergie, 5,4% auf Wasserkraft und 0,44% auf Photovoltaik entfallen. Stromerzeugung aus Sonnenenergie hat zuletzt die prozentual größten Zuwächse verzeichnet. Insgesamt sind in der Branche der Erneuerbaren Energien in NRW gegenwärtig ca. 30.000 Menschen beschäftigt.

Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW e.V.
Teichweg 6
33100 Paderborn
Tel.: 05252-50445
Fax: 05252-52945
E-Mail: presse(at)ee-nrw.de

Die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Verbänden und aktiven Persönlichkeiten aus der Branche der Erneuerbaren Energie in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt die Landesarbeitsgemeinschaft die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Quelle: openPR