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Dienstag, 13. Mai 2014

Stadtwerke Stuttgart und ABO Wind weihen Windpark Schwanfeld ein

Einweihung Windpark Schwanfeld
Am Sonntag feierten die Stadtwerke Stuttgart als Betreiber sowie die Firma ABO Wind als Projektierer in Schwanfeld gemeinsam mit zahlreichen Besuchern die Fertigstellung des neu errichteten Windparks mit einem Bürgerfest. Fünf Rotoren des Typs Nordex N117 drehen sich seit kurzem auf den Feldern nahe der Gemeinde im Landkreis Schweinfurt. Der Landrat des Landkreises Schweinfurt, Florian Töpper, die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Schweinfurt-Kitzingen, Dr. Anja Weisgerber, der Bürgermeister der Gemeinde Schwanfeld, Richard Köth, sowie die Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart GmbH, Dr. Michael Maxelon und Martin Rau, und der Vorstand der ABO Wind AG, Andreas Höllinger, begrüßten die zahlreichen Gäste. Nach der Segnung der Anlagen durch die beiden Geistlichen auf katholischer und evangelischer Seite wurde der Windpark mit dem Durchschneiden des roten Bandes offiziell eingeweiht.

Die Stadtwerke Stuttgart haben bei der Realisierung des Windparks mit erfahrenen Partnern zusammengearbeitet. Planung, Bau sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks hat der Projektentwickler ABO Wind AG aus Wiesbaden übernommen. Hersteller der fünf Windräder ist die Firma Nordex, die auch für die Wartung der Rotoren zuständig ist. Insgesamt investierten die Stadtwerke Stuttgart in Schwanfeld rund 23 Millionen Euro. Die Windkraftanlagen erzeugen pro Jahr Ökostrom für 10.000 Haushalte und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.

Sonntag, 9. März 2014

Energie aus Bürgerhand: Der Bürgerwindpark Trogen II ist in Betrieb gegangen

Die fünf Windenergieanlagen des Bürgerwindparks Trogen II sind erfolgreich in Betrieb gegangen. Sie können jährlich mehr als 10.000 Zwei-Personen-Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen und zugleich rund 29.000 Tonnen CO2 einsparen. Das zur Finanzierung erforderliche Eigenkapital stammt von der Bürgerwindbeteiligung „Lacuna Windpark Trogen II“, an der sich ausschließlich regionale Energiegenossenschaften, Stadtwerke und Bürger vor Ort beteiligt haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine sichere, umweltfreundliche und langfristig bezahlbare Energieversorgung durch dezentrale Strukturen.

Lacuna Bürgerwindpark Trogen II
Lacuna Bürgerwindpark Trogen II
Der Bürger-Windpark Trogen II befindet sich ca. 8 km Luftlinie nordöstlich der Stadt Hof und ist Teil des größten zusammenhängenden Windpark Clusters in Bayern, welches durch die FRONTERIS-Gruppe entwickelt und realisiert wurde. Dieses umfasst insgesamt 23 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 60 MW sowie ein eigenes Umspannwerk.

Die Besonderheit: Das Eigenkapital in Höhe von 7.885 Mio. € wurde ausschließlich durch Bürger, Energiegenossenschaften und weiteren Institutionen aus der Region aufgebracht. Dafür hat die zur FRONTERIS-Gruppe gehörige Lacuna AG ein eigenes Beteiligungsmodell konzipiert: den „Lacuna Windpark Trogen II“.

„Das Projekt in Trogen zeigt, dass das Interesse an Investitionen in Erneuerbare Energien nach wie vor sehr groß ist. Sofern die politischen Gegebenheiten zukünftige Projekte zulassen werden wir auch weiterhin daran arbeiten, dass die Wertschöpfung und das Kapital soweit wie möglich in der Region bleiben“, so Andreas Böhm, Geschäftsführer der FRONTERIS GmbH.

Sonntag, 8. September 2013

Kleinwindkraft: Wirtschaftlichkeit von Kleinwindprojekten und technischen Innovationen

BWE Fachtagung Kleinwindkraft – Branchenüberblick zu Wirtschaft, Technik und Recht

Die Kleinwindbranche entwickelt sich trotz aller Widerstände kontinuierlich weiter und das Interesse der Bevölkerung an kleinen Windenergieanlagen ist weiterhin ungebrochen. Sowohl auf der technischen Seite gibt es Verbesserungen zu verzeichnen als auch bei der Qualität der Kleinwindenergieanlagen sind Fortschritte zu erkennen. Und auch auf der gesetzlichen Ebene haben sich in einigen Bundesländern bezüglich der Genehmigung von Kleinwind Projekten Änderungen ergeben.


Fachtagung Kleinwindkraft – Branchenüberblick zu Wirtschaft, Technik und Recht
Datum: 26. – 27. November 2013
Ort: Hannover

Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Windenergie durch.

Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter www.bwe-seminare.de/veranstaltungen

Kontakt:
Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen & Corporate Publishing
Bundesverband WindEnergie e.V.
Service Hotline: 030 / 20 164 222
E-Mail: seminare(at)wind-energie.de

Der Bundesverband WindEnergie behandelt diese wichtigen Themen auf der Fachtagung „Kleinwindkraft – Branchenüberblick zu Wirtschaft, Technik und Recht“ vom 26. bis 27. November 2013 in Hannover.
Die Veranstaltung legt zunächst einen Schwerpunkt auf rechtlichen und wirtschaftlichen Neuheiten der Kleinwindbranche. Neben der Präsentation zur Regelung zur Steckdoseneinspeisung von erneuerbaren Energien und der Übertragbarkeit auf die Kleinwindbranche wird auch die Wirtschaftlichkeit von Kleinwindenergieprojekten beleuchtet. Darüber werden technische Innovationen aus der Branche und Neuigkeiten zur Anlagentechnik vorgestellt und diskutiert. Inhaltlich wird die Fachtagung mit mehreren Praxisberichten von Kleinwindenergieprojekten abgerundet.

Quelle: openPR

Sonntag, 11. Dezember 2011

Windkraft ist aktiver Klimaschutz

Die Nutzung der Windkraft in Österreich liefert einen bedeutenden Beitrag für den Klimaschutz

Österreichs Windkraftanlagen sparen bereits heute jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 ein und tragen damit wesentlich zum Klimaschutz bei. Allein in Niederösterreich wird durch die Windräder auf Landesgebiet jährlich so viel CO2 eingespart wie ein Drittel des niederösterreichischen privaten PKW-Verkehrs ausmacht. Im Burgenland vermeiden die Windräder weit mehr CO2 als der PKW Verkehr im Bundesland jährlich ausstoßt. Durch den Ausbau der Windkraft wird die CO2 Vermeidung auf jährlich 3,5 Millionen Tonnen gesteigert.

Die Nutzung der Windkraft trägt wesentlich zum Klimaschutz bei. Österreichs Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von aktuell 1.075 Megawatt sparen durch ihre schadstofffreie Produktion von 2,3 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich rund 1,4 Mio. Tonnen CO2 ein. Das neue Ökostromgesetz 2012 sieht einen Ausbau der Leistung der Windkraft von zusätzlich 2.000 Megawatt bis zum Jahr 2020 vor. Dies wird eine zusätzliche Einsparung von jährlich rund 2 Mio. Tonnen CO2 ermöglichen. Verglichen mit der Stromproduktion aus üblichen Gas- und Kohlekraftwerken wird die saubere Stromproduktion aus Windkraft im Jahr 2020 insgesamt 3,5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Nutzung der Windkraft in Österreich liefert einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz

"Leider erwarten wir auch auf der Klimakonferenz in Durban keinen Durchbruch bei der Rettung des Weltklimas. Wir tun besser daran, unabhängig vom Ergebnis der Klima-Konferenzen konkrete Schritte in Österreich zu setzen", fordert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Er verweist auf den beachtlichen Beitrag der Windkraft zum Klimaschutz und beschreibt die Größenordnung des Klimaschutzbeitrages mit einem Vergleich: "Bereits heute wird allein in Niederösterreich durch die niederösterreichischen Windräder jährlich so viel CO2 eingespart wie rund 350.000 Autos im Jahr an CO2 ausstoßen - das ist ein Drittel des niederösterreichischen privaten PKW-Verkehrs. Im Burgenland überschreitet die CO2 Vermeidung der burgenländischen Windräder den CO2 Ausstoß des gesamten privaten PKW-Verkehrs bei weitem (130 %)."

Windkraft in der EU spart heute bereits mehr als 130 Mio. Tonnen CO2 ein

Nach Berechnungen der European Wind Energy Association (EWEA) wird die europäische Windkraft 31 % zum Klimaschutzziel der EU (minus 20 % Treibhausgase bis 2020 bezogen auf das Niveau von 1990) beitragen. Im Jahr 2020 können durch den Ausbau der Windkraft jährlich ca. 342 Mio. Tonnen CO2 durch die saubere Stromproduktion vermieden werden - also um rund 210 Mio. Tonnen CO2 mehr als heute.

Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at
http://www.igwindkraft.at

Quelle: OTS

Mittwoch, 9. November 2011

Dr. Lutz Knopek: Netzausbau endlich beschleunigen. Windkraft besser nutzen

Wie aus einer Studie des Branchenverbandes Windenergie (BWE) bekannt wurde, reichen die Kapazitäten der bisher gebauten Stromleitungen in Deutschland immer öfter nicht aus, um den von Windkraftanlagen produzierten Strom zu transportieren.

Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek fordert deshalb:

"Es zeigt sich, dass der Netzausbau überfällig ist. Leider sind wir bereits bei der Umsetzung der dena-Netzstudie I aus dem Jahre 2005, wo ein Ausbaubedarf um 850 Kilometer bis 2015 ermittelt wurde, deutlich im Rückstand. Bis 2020 hat die dena in der Folgestudie einen zusätzlichen notwendigen Ausbaubedarf des Höchstspannungsnetzes um weitere 3.600 Kilometer prognostiziert. Es bedarf somit erheblicher Anstrengungen, um weiterhin die Netzstabilität zu garantieren. Die EnLAG-Änderung im Frühjahr und der Beschluss des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) waren daher richtige Schritte, um Verfahren zu vereinfachen und zu verkürzen, ohne zugleich die Beteiligungsrechte der Betroffenen zu beschneiden. Die von allen Fraktionen im Deutschen Bundestag außer der Partei DIE LINKE beschlossene Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn regionale Eigeninteressen endlich zugunsten des Gemeinwohls auch einmal hintenan gestellt werden.“

Auch wenn die Jahre 2009 und 2010 vergleichsweise windarm gewesen mussten die Windkraftanlagen immer häufiger vom Netz genommen werden. Im Jahr 2010 kam es über 1000 mal zu einer solchen Trennung. Die Betreiber er Anlagen gehen von einem Verlust von 150 Gigawattstunden aus.

Dr. Lutz Knopek, MdB
Bahnhofsallee 6
37081 Göttingen
Telefon: 05 51 / 507 66 330
Telefax: 05 51 / 507 66 331
Email: lutz.knopek(at)wk.bundestag.de

Geboren am 4.1.1958 in Göttingen; Familienstand: verheiratet, 1 Tochter.
Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium, Göttingen (1977); Wehrdienst in Hann. Münden (1977-78). Studium der Biologie an der Universität Göttingen; (1989: Promotion am III. Zoolog. Institut). Anschließend bei verschiedenen Pharmafirmen im Bereich Vertrieb und Marketing tätig; 1997-2001 mit Sitz in München und dann in Wien zuständig für Ost-Mitteleuropa; Spezialist für innovative Therapien in der Hämatologie/Onkologie; Zuletzt Mitarbeiter bei der US amerikanischen Firma Celgene. Mitglied der FDP seit 1985; Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen in Göttingen (1987- 1988); Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand der JuLis (1989-91); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1989-1991); Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1994- 1995); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1995-1997); Schatzmeister des FDP-Bezirksverbands Südniedersachsen (1994- 1996). Stellv. Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Süd-Niedersachsen(1996-1998); Langjähriges Mitglied im LFA Umwelt; Nach einer mehrjährigen, berufsbedingten politischen Pause (Auslandsaufenthalt) dann: Vorsitzender des Ortsverbandes Stadt Göttingen (2005-2010); Stellv. Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Göttingen (seit 2009). Mitglied im Bezirksvorstand der FDP Südniedersachsen sowie im Landesvorstand. Mitgliedschaften: Biologische Schutzgemeinschaft (BSG), Naturschutzbund Deutschland (NABU), World Wide Fund For Nature (WWF), Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), Alumni Göttingen, Ehemaligenverein des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen, Deutsch-Polnische Gesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe.

Quelle: openPR

Freitag, 24. Juni 2011

Onshore- nicht gegen Offshore-Windkraft ausspielen!

windcomm schleswig-holstein e. V. fordert Nachbesserung des EEG-Entwurfes

Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima und dem damit eingeleiteten Atomausstieg drückt die Bundesregierung bei der Energiewende auf das Tempo. In den vergangenen Wochen wurden in Windeseile mehrere Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Unter ihnen die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Gesetz gilt als wichtigstes Förderinstrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn es regelt nicht nur die Vergütung z. B. für die Onshore- und Offshore-Windenergie, sondern auch die vorrangige Abnahme und die Netzeinspeisung des grünen Stroms.

"Grundsätzlich freuen wir uns, dass die Vergütungssätze für die Windenergie im EEG-Entwurf an die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst wurden", erläutert Matthias Volmari, Vorstandsvorsitzender des windcomm schleswig-holstein e. V. Der Branchenverband hatte in einem Positionspapier an die Bundesregierung unter anderem eine Nachbesserung der Onshore-Vergütungssätze gefordert. "Die Onshore-Windkraft ist neben der Wasserkraft die günstigste Form der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Um diese Art der Energiegewinnung, die Wertschöpfungspotenziale und die Arbeitsplätze im Land zu halten, müssen wir sie aber auch weiterhin fördern", gibt Volmari zu bedenken.

Bei der Förderung der Windkraft an Land fordert der windcomm-Vorstand mehrere Änderungen im Gesetzentwurf. Während der jüngsten EEG-Novelle im Jahr 2009 wurde der sogenannte Systemdienstleistungs-Bonus eingeführt. Er soll die Netzintegration von Windkraftanlagen fördern. Nur zertifizierte Neuanlagen, die einen technischen Mindeststandard einhalten, haben Anspruch auf den Bonus in Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Diese zusätzliche Vergütung ist notwendig, da sowohl die Zertifizierung als auch die technische Verbesserung der Anlagen sehr aufwändig und teuer sind. Nun soll der Bonus wegfallen. "Das ist nicht zielführend" kritisiert Ulla Meixner, stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei windcomm. Viele Projekte wurden auf Basis des geltenden EEG kalkuliert. Jetzt wird der Bonus für Neuanlagen ohne Übergangsvorschrift zwei Jahre früher als geplant gestrichen. "Das wird den Ausbau der Onshore-Windkraft gerade an Binnenlandstandorten behindern. Das sind verschenkte Erzeugungskapazitäten, die wir für die Energiewende dringend brauchen" so Meixner.

Auch beim Repowering-Bonus muss aus Sicht der schleswig-holsteinischen Branchenvertreter nachgebessert werden. Er wird zusätzlich gezahlt, wenn alte Windkraftanlagen an Land durch neuere und leistungsfähigere Windräder ersetzt werden. Damit soll das Landschaftsbild durch die Verringerung der Anlagenzahl entlastet und der Ertrag pro Flächeneinheit gesteigert werden. Zwar wird der Bonus wohl in gewohnter Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde beibehalten, die Kriterien für den Vergütungsanspruch werden jedoch unnötig verschärft. Im Gesetzentwurf ist der Bonus auf Anlagen begrenzt, die vor dem 1. Januar 2002 in Betrieb genommen wurden. Außerdem wird das Alter der zu ersetzenden Altanlagen auf maximal 17 Jahre eingeschränkt. „Gerade in Schleswig-Holstein ist das kontraproduktiv“, bestätigt Asmus Thomsen, windcomm-Vorstandsmitglied. „Viele Anlagen sind bei uns älter als 17 Jahre, da wir hier die ersten Windräder entwickelt und errichtet haben. Die Nutzung des technischen Fortschritts, die Bereinigung der Landschaft, die Erhöhung der Stromproduktion und die Verbesserung der Akzeptanz in der Bevölkerung sind Argumente genug, gerade günstig produzierte Erneuerbare Energien im Repowering voranzubringen. Die zeitliche Befristung für Repowering-Anlagen sollte im Gesetzentwurf daher gestrichen werden“ ist Thomsen überzeugt.

Insgesamt spricht sich der windcomm-Vorstand dafür aus, die Onshore- nicht gegen die Offshore-Branche auszuspielen. Für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie braucht Deutschland nämlich beides: Eine effiziente Förderung der Windkraft an Land und auf See.

Der windcomm schleswig-holstein e. V. ist ein Vertretungsorgan der schleswig-holsteinischen Windbranche. Er wurde im März 2010 gegründet und hat Mitglieder aus allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Onshore- und Offshore-Windindustrie. Der Verein vertritt die Interessen der regionalen Unternehmen und Institutionen der Windbranche und fungiert als zentrale Vernetzungs- und Informationsplattform.

Husum, den 24. Juni 2011

Kontakt: windcomm schleswig-holstein e. V., Schloßstraße 7, 25813 Husum
E-Mail: m.schmidt(at)wfg-nf.de, Internet: www.windcomm.de ,V.i.S.d.P.: Martin Schmidt.

Quelle: windcomm

Samstag, 4. Juni 2011

EnBW verstärkt Windkraft-Aktivitäten in Baden-Württemberg

Verträge mit PROWIN über Projektentwicklung von zwei Windparks abgeschlossen

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich Onshore-Windkraft in Baden-Württemberg. In einem ersten Schritt hat die EnBW Erneuerbare Energien GmbH hierzu mit der PROWIN Energy GmbH & Co KG Verträge zur Projektentwicklung von zwei Windparks abgeschlossen. Weitere Standorte sind in Prüfung. In den letzten zweieinhalb Jahren hat die EnBW ihre Erzeugung aus Windkraft auf rund 160 Megawatt mehr als verfünffacht. Aufgrund der in Baden-Württemberg bisher zurückhaltenden Ausweisungspraxis von geeigneten Vorranggebieten für Windkraftanlagen erfolgte dieser Ausbau außerhalb des Landes.

Die Landesregierung hat nun das Ziel formuliert, dass in Baden-Württemberg bis 2020 zehn Prozent des Stromverbrauchs aus Windkraft erzeugt werden soll. Hierfür hält die EnBW die angekündigten planungsrechtlichen Änderungen sowie eine bessere Vergütung für Windenergieanlagen, insbesondere im Binnenland im Rahmen der aktuellen Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), für erforderlich.

„Windkraft ist bereits ein elementarer Bestandteil unseres Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Wir betreiben bundesweit 21 Windparks und werden weiter wachsen - gerne auch in unserem Heimatmarkt Baden-Württemberg. Die EnBW wird sich hierzu zunehmend selbst in der Projektentwicklung engagieren“, erklärt Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.

Die jetzt mit PROWIN abgeschlossenen Verträge umfassen zunächst die Entwicklung von zwei Windparks. EnBW und PROWIN können sich jedoch vorstellen, bei weiteren Projekten zusammen zu arbeiten. PROWIN wird für die EnBW die Pachtung der Grundstücke übernehmen, die nötigen Genehmigungen einholen und Planungsaufgaben vor Ort übernehmen. Bei der EnBW liegt die Projektsteuerung, die Finanzierung, der Bau und Betrieb der Windparks. Für die errichteten Windparks plant die EnBW, Partnern wie zum Beispiel Stadtwerken Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten.

„Ich freue mich, Windparks mit der EnBW entwickeln zu können. Denn die EnBW ist ein in Baden-Württemberg etablierter Partner, der die Projekte von der Entwicklung über den Bau bis zum Betrieb begleiten wird und damit für die Gemeinden und die Partner vor Ort ein verlässlicher Ansprechpartner ist“, erklärt Markus Meyle, der hinter PROWIN steht und bereits seit 10 Jahren Windparks mit Fokus in Baden-Württemberg plant.

Bis zum Jahr 2020 will die EnBW den Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix auf mindestens 20 Prozent erhöhen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie On- und Offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auch auf weitere ausgereifte Technologien wie die Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.

EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Durlacher Allee 93
Karlsruhe

Telefon: +49 (0)7 21/63-1 43 20
Telefax: +49 (0)7 21/63-1 26 72

Quelle: EnBW Energie Baden-Württemberg AG
E-Mail: presse(at)enbw.com

Sonntag, 15. Mai 2011

Schlaue Schwaben speichern Strom - SKD Frankfurt GmbH begrüßt innovative Idee

Wenn der Wind weht, erzeugen Windanlagen Strom – ganz gleich, ob er gebraucht wird oder nicht. Ungenutzte Energie wird im wahrsten Sinne des Wortes verschleudert. Am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Stuttgart-Vaihingen sind Forscher einer cleveren Speicherung auf der Spur.

Die Idee: überschüssigen Strom in eine Energieform umzuwandeln, die sich speichern lässt. Eine solche Energieform ist Erdgas. Normalerweise geht es umgekehrt: Aus Erdgas wird Strom erzeugt. Wie wird nun aus „fertigem“ Strom wieder Erdgas? Genaugenommen lässt sich aus Strom gar kein Erdgas erzeugen. Aber Methan, woraus Erdgas bis zu 98 Prozent besteht. Seine Herstellung ist komplex: Strom spaltet in der Elektrolyse Wasser in Sauer- und Wasserstoff auf. Wird der Sauerstoff mit Kohlendioxid (CO2 - www.skd-frankfurt-fair-zur-umwelt.de/schlaue-schwaben-spe...) angereichert, entsteht Methan. Das Clevere daran: Methan lässt sich ins Erdgasnetz einspeisen. Und dieses besitzt genügend Speicherkapazität – für bis zu 25 Prozent des jährlichen Erdgasbedarfs von Deutschland. Entwickelt wurde das Verfahren vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES. Eine Demonstrationsanlage in Stuttgart läuft übrigens schon mit Erfolg. Für 2012 ist eine deutlich größere Anlage im zweistelligen Megawattbereich geplant.

Doch das ist nicht alles. Denkbar ist für die ZSW-Wissenschaftler, die nicht nur Technologien zur nachhaltigen Bereitstellung von Strom, Wärme und regenerativen Kraftstoffen entwickeln, sondern auch in marktreife Produkte umsetzen, ein weiteres Einsatzgebiet: Die Umwandlung in Methan von Stromüberschüssen aus Photovoltaik-Anlagen. Damit könnten sowohl Wohnungen geheizt als auch Erdgas-Autos angetrieben werden.

„Energieerzeugung aus regenerativen Quellen ist für uns schon rein geschäftlich ein Thema“, erklärt Monika Fauser, Geschäftsführerin der auf steueroptimierte Kapitalanlagen spezialisierten SKD GmbH aus Frankfurt. (www.skd-frankfurt.de) „Wir optimieren ständig unsere Portfolios hinsichtlich Unternehmen, die neue Technologien erforschen und entwickeln; zudem leben wir den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auch selbst. Werden die Windkraft auf dem Meer sowie die Energiegewinnung aus der Sonne weiterhin so kräftig ausgebaut wie bisher, könnte in Zukunft jede Menge Strom methanisiert und punktgenau genutzt werden“, so die SKD-Geschäftsführerin.

Oliver Christan
SKD GmbH
Lyonerstrasse 15
60528 Frankfurt a. M.
Tel.: 0696032910
Fax: 069-603291 - 111
E-Mail: pr(at)skd-frankfurt.de
Website: www.skd-frankfurt.de

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Steueroptimierte Vermögensbildung für unsere Kunden, ob in stürmischen oder sonnigen Zeiten, das ist es, was wir mit Herz und Verstand tun. Über 80 qualifizierte Mitarbeiter – Steuerexperten, Betriebswirte, Bankfachwirte, Rentenfachberater und Versicherungsexperten – suchen individuell für jeden Kunden nach seinem persönlichen Modell zur Steueroptimierung, Altersvorsorge oder Kapitalanlage.
SKD (www.skd-frankfurt.de) ist – im Gegensatz zu einer Bank oder einer Versicherung – keinem Produkt verpflichtet und berät produktunabhängig und neutral auf dem gesamten Kapital-, Finanz- und Rentenmarkt. So können wir genau die Lösung aufzeigen, welche für den Kunden die größten und lukrativsten Vorteile bringt. Daraus entsteht ein maßgeschneidertes und passgenaues Konzept für Finanzplanung und Altersvorsorge, denn nur diese individuellen Lösungen bringen unseren Kunden dauerhaften Nutzen, Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit.
Das erprobte, ganzheitliche Lösungskonzept von SKD reicht von transparenter High-Class-Beratung durch unser Expertenteam über unseren Kundenservice von A bis Z bis hin zur kurz vor dem Abschluss stehenden TÜV-Zertifizierung für Beratungs- und Servicequalität sowie umweltorientiertes Handeln. Dieses Bündel von Services macht für uns wirklich faire Vermögensbildung aus – und deshalb sprechen wir bei SKD von Fairmögensbildung.

Weitere Informationen zu SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH finden Sie unter www.skd-frankfurt.de. Alle genannten Markennamen und Warenzeichen sind Markennamen und Warenzeichen der jeweiligen Markeninhaber.

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Geschäftsführerin: Frau Monika Fauser
Lyonerstrasse 15
60528 Frankfurt a. M.
Deutschland
Tel.: 069-6032910
Fax: 069-603291 - 111
E-Mail: pr(at)skd-frankfurt.de
Website: www.skd-frankfurt.de

Quelle: openPR

Montag, 14. März 2011

Wettervorhersagen für Windenergieanlagen – MeteoGroup auf der EWEA

Europas größter privater Wetterdienst MeteoGroup ist Aussteller auf der Messe für Windenergie EWEA, die vom 14. bis 17. März in Brüssel stattfindet. Auf dem Stand 12073 in der Halle 12 präsentiert MeteoGroup neue Wetterprodukte für Windenergieanlagen, zum Beispiel Windstromprognosen, die die erwartete Leistungsabgabe von Windparks und Regionen angeben, und räumlich hochaufgelöste, langjährige Wind- und Seegangsstatistiken für Offshore-Anlagen.

Um die Zuverlässigkeit von Wind- und Leistungsprognosen einzuschätzen, gibt MeteoGroup Konfidenzintervalle für Windstärke, Windrichtung und Stromproduktion an. In einem Vortrag mit dem Titel „Probability Forecasts for Power Production, Wind Speed and Wind Direction, using Refined Ensemble Prediction Output” am 16. März um 16.00 Uhr stellt ein Mitarbeiter von MeteoGroup diese neue Technik vor.

MeteoGroup bietet Wetterdienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen. Neben Leistungsprognosen und Standortbewertungen stehen Betreibern Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen zur Verfügung, die sicherstellen, dass Installation und Wartungsarbeiten bei sicheren Arbeitsbedingen und geringen Ertragsverlusten durchgeführt werden können.

Mehr Informationen zu MeteoGroup und den Produkten für Erneuerbare Energien finden Sie auf www.meteogroup.de

MeteoGroup Deutschland GmbH
Gradestr. 50
12347 Berlin
Tel: +49 (0)30 60098-0
Fax: + 49 (0)30 60098-223
info(at)meteogroup.de
www.meteogroup.de

Pressekontakt
Anne-Kerstin Tschammer
Tel: + 49 (0) 30 60098-182
Fax: + 49 (0)30 60098-223
a.tschammer(at)meteogroup.de

Hintergrundinformationen zu MeteoGroup und MeteoGroup Deutschland

MeteoGroup ist Europas größter privater Wetterdienst mit zehn Standorten in Europa und den USA. Seit der Gründung 1986 vereint MeteoGroup globale Reichweite und weltweite Wetterdaten mit lokaler Kompetenz. Erfahrene Meteorologen liefern Vorhersagen, Hintergrundinformationen und Beratung 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

MeteoGroup macht Wetter berechenbar. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für wetterabhängige Kunden von Winterdiensten über Energiehändler bis zur Seeschifffahrt. Unsere Produktpalette umfasst Internet-Wetter, Telefon-, Fax- und SMS-Dienste sowie Visualisierungssysteme für TV-Wetterberichte. Mit www.wetter24.de und der erfolgreichen mobilen Wetter-Applikation WeatherPro liefert MeteoGroup Dienste für Privatkunden.

MeteoGroup Deutschland wurde 1998 in Berlin gegründet und beschäftigt heute 60 der europaweit 230 Mitarbeiter von MeteoGroup.

Quelle: openPR

Sonntag, 27. Februar 2011

Albers: Windbranche begrüßt Zielsetzung des neuen Windenergieerlasses in Nordrhein-Westfalen

Der Bundesverband Windenergie (BWE) begrüßt die Ziele des kürzlich von der Düsseldorfer Landesregierung vorgelegten Windenergieerlasses. Nach der heutigen Verbändeanhörung äußerte sich BWE-Präsident Hermann Albers positiv. "Der neue Erlass unterstreicht die besondere Bedeutung der Windenergie für den Klimaschutz. Das Ziel einer Verfünffachung des Windstromanteils bis 2020 ist ein wichtiges Signal für die Windenergie in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung kann sich der vollen Unterstützung der Branche beim Erreichen dieses ambitionierten Ziels sicher sein."

Wie wichtig das konstruktive Zusammenspiel von Politik und Branche ist, macht ein Blick auf die konkreten Zahlen deutlich. "Künftig wird ein jährlicher Zuwachs von ca. 500 Megawatt (MW) installierter Windernergieleistung benötigt", so Albers weiter. Dabei kann durch den sukzessiven Ersatz von alten Windrädern die Gesamtzahl der Anlagen annähernd konstant gehalten werden. In den letzten fünf Jahren lag der Höchstwert an Neuinstallationen aber gerade mal bei 170 MW pro Jahr - im vergangenen Jahr sogar nur bei 90 MW. "Den neuen Windenergieerlass verstehen wir als eine deutliche Botschaft der Politik an die Branche, dass diese sich nach Jahren der Blockadehaltung auf einen konsequenten Ausbau der Windenergie in NRW konzentrieren wird", betonte Albers. "Das wird den Absatz von Windenergietechnik in der Region fördern. Davon kann die starke, mittelständisch geprägte Zuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen nur profitieren. So sichert die Windindustrie zukunftssichere Arbeitsplätze im einwohnerstärksten Bundesland."

In einigen Bereichen bleibt der Erlass allerdings hinter den Erwartungen der Branche zurück. So ist etwa die im Koalitionsvertrag ankündigte Option zur Errichtung von Windenergieanlagen auf Forstflächen nur unter erheblichen Einschränkungen möglich. Ferner werden ausbauwilligen Kommunen bei der Ausweisung neuer Vorranggebiete unnötig Steine in den Weg gelegt. Klar ist, dass die Neuformulierung des Erlasses nur eine erste - wenn auch wichtige - Maßnahme zur Realisierung einer klimafreundlichen Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen sein kann. Weitere Schritte wie die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes samt einer umfassenden Neugestaltung des Landesentwicklungsplans müssen folgen.

Über Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von 2.500 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Unter seinem Dach befinden sich Betreiber und Hersteller von Windenergieanlagen, Planungsbüros, aber auch Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Juristen und Förderer der Windenergie. Rund 20.000 MW der in Deutschland installierten Leistung werden durch den BWE repräsentiert. Der BWE ist die starke Stimme für den Wind in Deutschland und der Schrittmacher für eine erneuerbare Energiepolitik. Mehr über den BWE im Internet: www.wind-energie.de und www.eeg-aktuell.de.

Quelle: pressebox.de

Freitag, 11. Februar 2011

Weltweite Windkraftleistung wächst um 22%

Weltweit wurden 2010 35.800 MW Windkraftleistung aufgebaut und dafür 47 Milliarden Euro investiert. Damit wuchs die weltweite Windenergie-Leistung um 22,5 % auf 194.400 MW. Auch in Österreich ist der Ausbau wieder in Gang gekommen. Jetzt ist dringend eine Novelle des Ökostromgesetzes erforderlich, so die IG Windkraft.

Das ersten Mal in der Geschichte der Windenergie wurde die Mehrheit der Windräder nicht in Europa und Nordamerika aufgebaut, sondern in China. Fast die Hälfte aller 2010 errichteten Anlagen (16.500 MW) wurde dort errichtet.

Mit 35.800 MW lag der Ausbau 2010 erstmals knapp unter dem Vorjahreswert (38.600 MW). "2010 war ein hartes Jahr für die meisten Industriezweige, die Windenergie war keine Ausnahme", schlussfolgert Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council GWEC, und führt weiter aus: "2011 wird besser. Aufträge nahmen im zweiten Halbjahr 2010 wieder zu."

Österreichs Zulieferindustrie profitiert vom internationalen Trend Der anhaltende weltweite Aufwärtstrend der Windkraft findet auch in der heimischen Wirtschaft seinen Niederschlag. "In jedem zweiten neu errichteten Windrad weltweit steckt eine Steuerung von Bachmann electronic in Vorarlberg", so Mag. Stefan Moidl. Geschäftsführer der IG Windkraft. Die Firma AMSC Windtec entwickelt ganze Anlagenkonzepte. Jede Anlage des chinesischen Marktführers Sinovel wurde von dieser Klagenfurter Firma entwickelt. Sinovel ist inzwischen zu den größten Windkraftherstellern der Welt aufgestiegen. Österreichische Zulieferer sind unter anderem führend in den Bereichen Steuerungen, Generatoren oder Windkraftanlagendesign. Bereits heute sind in Österreich mehr als hundert Firmen in der Windenergiezulieferbranche tätig. 2009 betrug das Exportvolumen der Branche rund 450 Millionen Euro.

Anfang 2011 sind in Österreich 625 Windräder mit einer Gesamtleistung von 1011 MW am Netz. 2011 werden voraussichtlich 120 MW neu errichtet. Das Investitionsvolumen dafür beträgt 220 Mio. Euro, dadurch werden 120. Mio. Euro heimische Wertschöpfung geschaffen, weitere 200 Mio. Euro kommen durch den Anlagenbetrieb über die Betriebsdauer hinzu.

"Für den weiteren Ausbau bedarf es allerdings einer Novellierung des Ökostromgesetzes noch im ersten Halbjahr 2011. Nur so sind die Zielsetzungen des Ökostromgesetzes selbst sowie des österreichischen Aktionsplanes zu erreichen", erklärt Moidl abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel. 0699 18877855
m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at

Quelle: OTS.at

Donnerstag, 13. Januar 2011

Landkreis Mainz-Bingen: Windstrom für rund 6.000 Haushalte

juwi, Stadtwerke Mainz und EDG betreiben Windpark in Waldalgesheim: vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen.

Der Windpark in Waldalgesheim (Landkreis Mainz-Bingen) kommt mit großen Schritten voran. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, die ersten Türme stehen bereits. Nun hat das Betreiberkonsortium um die Wörrstädter juwi renewable IPP, die Stadtwerke Mainz AG und die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) aus Nieder-Olm alle vertraglichen Voraussetzungen geschaffen, damit der Windpark wie geplant im Frühjahr 2011 ans Netz gehen kann. In Waldalgesheim realisiert juwi insgesamt vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen, was den Bedarf von rund 6.000 Privathaushalten deckt.

Betrieben wird der Windpark, mit dem pro Jahr rund 17.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden werden können, von einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Stadtwerke Mainz AG, die EDG und die juwi renewable IPP jeweils ein Drittel halten. In Waldalgesheim hat juwi 2008 bereits eine Photovoltaik-Freiflächenanlage realisiert, die mit einer Leistung von 2,56 Megawatt pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom produziert. Mit dem Windpark wird Waldalgesheim nun zum Stromexporteur, das heißt die Gemeinde produziert künftig mehr CO2-freie Energie als sie selbst an Strom verbraucht. Dr. Gerhard Hanke, Bürgermeister von Waldalgesheim: „Wir erzielen damit einen doppelt positiven Effekt: Zum einen ist es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen – für den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien und für deren Leistungsfähigkeit. Zum anderen bringt uns die Windenergie regionale Wertschöpfung, mit denen wir in unserer Gemeinde sinnvolle Projekte auf den Weg bringen können.“

Nach Ansicht von Manfred Jakobs, Geschäftsführer der juwi renewable IPP, sind „Kooperationen zwischen regionalen Energieversorgern mit lokaler Tradition sowie Kommunen und Projektentwicklern wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Betrieb dezentraler Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie.“ Detlev Höhne, der kaufmännische Vorstand der Stadtwerke Mainz AG, sieht in dem Windpark „einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende in der Region; zu der wir unseren Beitrag leisten wollen“.

In den Augen von Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG, „stellen dezentrale Konzepte den Königsweg der erneuerbaren Energien dar. Sie bringen nicht nur saubere Energie, sondern der Region auch Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen, von denen Menschen und Kommunen profitieren“. Die EDG betreibt in Waldalgesheim bereits seit 2005 eine Bioenergie-Nahwärmeversorgung in zwei Neubaugebieten auf der Grundlage des nachwachsenden Rohstoffes Holzhackschnitzel, die neben 150 Einfamilienhäusern auch drei kommunale Gebäude mit klimaneutraler Heizenergie versorgt.

Zur juwi-Gruppe
Gegründet wurde die juwi-Gruppe 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro zu einer weltweit tätigen Gruppe mit rund 1000 Mitarbeitern und rund 800 Millionen Euro Umsatz (Prognose 2010) entwickelt. Dazu zählen neben Solar- und Windenergie auch Bioenergie, Wasserkraft und die Geothermie. Bislang hat juwi mehr als 400 Windenergie- Anlagen mit einer Leistung von über 650 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1400 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 600 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Großbritannien, Indien, den USA und Costa Rica. Gemeinsam verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien.

Zur Stadtwerke Mainz AG
Die Stadtwerke Mainz AG (SWM) ist von einem klassischen Versorgungsunternehmen zu einer zukunftsfähigen Unternehmensgruppe gewachsen, die heute mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften Dienstleistungen für nahezu alle Lebensbereiche erbringt. Zu den Kerngeschäften zählen der wirtschaftliche und umweltschonende Betrieb von Strom-, Gas- und Wassernetzen, die Wassergewinnung und Abfallverwertung. Die SWM-Gruppe erzeugt außerdem in mehreren Kraftwerksanlagen Strom, Dampf und Fernwärme und engagiert sich stark im Bereich der Erneuerbaren Energien. Der Umsatz im Konzern belief sich 2009 auf 526 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl lag bei 1440.

Zur EDG mbH
Die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) ist ein kommunales Unternehmen, das von den Landkreisen Mainz-Bingen, Bad Kreuznach und Alzey-Worms sowie den Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Nierstein-Oppenheim getragen wird. Im Jahr 1998 gegründet, hat sich die EDG zu einem Spezialisten im Contracting-Bereich entwickelt, der auf der Grundlage erneuerbarer Energien und Energieeffizienztechnologien insbesondere im Wärmemarkt stark aufgestellt ist. Die EDG betreibt heute bereits 62 Blockheizkraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung zur Objekt- und Arealversorgung mit Wärme und Strom sowie 14 kommunale Holzheizwerke in Schulzentren und Neubaugebieten. Sie beschäftigt 15 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 10 Millionen. Euro.

Quelle: juwi Presse, 17. Dezember 2010

Montag, 10. Januar 2011

Erneuerbare Energien: EU übertrifft Ziel 2020 - Windkraftbranche zuversichtlich für Aufschwung

Die EU wird ihr erklärtes Ziel übererfüllen, 20 Prozent des Energiebedarfs bis 2020 mit Erneuerbaren Energien zu decken. Wie die European Wind Energy Association (EWEA) http://www.ewea.org aufzeigt, erreichen mit Luxemburg und Italien lediglich zwei der 27 Mitgliedsstaaten ihre nationalen Vorgaben voraussichtlich nicht. Dem entsprechend zuversichtlich zeigt sich allen voran die Windkraftbranche für einen baldigen Aufschwung von der aktuellen Flaute.

14 Prozent durch Wind

Die Maßnahmen aller EU-Länder werden zu einer 20,7-prozentigen Deckung des Energieverbrauchs im Jahr 2020 durch regenerative Energien führen. Windkraft allein generiert den EWEA-Angaben zufolge bis dahin rund 14 Prozent der europaweiten Nachfrage nach Elektrizität. Die Erwartungen der bislang vom Boom verwöhnten Industrie wurden angesichts der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren enttäuscht (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081113027/). Nun will der Sektor wieder durchstarten.

"Es ist sehr ermutigend, dass 25 der 27 EU-Länder ihre Ziele übertreffen oder erreichen wollen", heißt es von EWEA-Policy-Director Justin Wilkes. Mit minus 2,1 bzw. minus 0,9 Prozent liegen nur Luxemburg und Italien unter Plan. Sie werden Energie aus regenerativen Quellen importieren, um ihren Rückstand zu kompensieren. Allen voran Bulgarien und Spanien, aber auch Deutschland und Österreich, befinden sich unter jenen 15 Ländern, die ihr Soll sogar übererfüllen wollen.

Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller(at)pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315

Quelle: pressetext.at

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Windige Aussichten für den ersten grossen südafrikanischen Windpark

CEO Genesys Wind AG Bernd Steiner mit Mayor v. Caledon Chris PuntDer erste 300 Megawatt Windpark entsteht in der Region Caledon Nähe Kapstadt in Südafrika. Die ersten 17 Windturbinen mit einer Leistung von 3 Megawatt pro Turbine werden bereits in 2011 ans Netz gehen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung für die gesamten 300 Megawatt ist abgeschlossen und der Netzzugang ist gesichert. Die Augen der gesamten Windbranche sind derzeit auf Südafrika gerichtet, da bereits das Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien verabschiedet worden ist. Die Kriterien für die Genehmigungen sind bekannt und die Schweizer Genesys Wind Aktiengesellschaft bewegt sich innerhalb der von der Regierung vorgegebenen Zulassungskriterien. Bernd Steiner von Genesys bestätigt, dass es mittlerweile über hundert Windprojekte in Südafrika gäbe, wovon allerdings nur wenige die Kriterien für eine Genehmigung erfüllen. Genesys begann bereits vor drei Jahren mit den Windmessungen und den Vorbereitungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Noch immer ist der physische Zugang zum Stromnetz eine Herausforderung, die aufgrund der aktuellen Begebenheiten und der Monopolsituation des Stromregulierers und Netzinhabers ESKOM nicht leicht zu bewältigen sind. Das Windprojekt mit dem Namen Caledon Wind schafft 600 neue Jobs und bringt der Region einen Zugewinn für die Infrastruktur. Neben dem Windpark mit über 100 Turbinen wird ein umfangreiches Schulungscenter in der Region aufgebaut, um Interessierten, Schulklassen und Studenten das Thema Erneuerbare Energie näher zu bringen. Mit Live-Bildern von der Spitze der Turbine und Schulungsmaterial werden Besuchern die Mechanik und der Nutzen von Windenergie vorgestellt. Das System des Windparks soll Schule machen, so Christian Müller - Projektbetreuer der Genesys. Wir gehen davon aus, dass unser Windpark der erste in Südafrika sein wird und daher als Showcase für andere Projektierer dienen kann. Zusammen mit der Regierung wird diese für Südafrika neue Industrie in der Region etabliert und als Vorzeigobjekt für ganz Afrika dienen. Bei letzten Treffen mit dem Oberbürgermeister von Caldeon wurde eine umfassende und nachhaltige Zusammenarbeit vereinbart. Dank der Beteiligung der regionale Regierung wird Caledon die Gewinne aus dem Stromverkauf nutzen um in regionale Projekte zu investieren wie das Gesundheitswesen, Effizienzverbesserung und Ausbau der weiteren Infrastruktur. Weitere Informationen unter: www.genesyswind.com

Genesys Wind AG
Ruchstuckstrasse 21
8306 Brüttisellen
investor(at)genesyswind.com
www.genesyswind.com

Die GENESYS WIND Aktiengesellschaft ist eine schweizerische Entwicklungs- und Betreibergesellschaft zur Realisierung von Windkraftprojekten.

GENESYS WIND AG beschäftigt sich mit der Planung und Errichtung von Windfarmen vorwiegend in Osteuropa und in Südafrika sowie mit der Entwicklung und dem künftigen Einsatz bewährter Turbinentechnologie in Regionen mit schwachen bis mittleren Windstärken.

Die börsennotiere GENESYS WIND AG hat ihren Hauptsitz in der Schweiz Brüttisellen. GENESYS WIND AG versteht sich als Wachstumsunternehmen, das seine Kernkompetenz in der technischen, logistischen und marktorientierten Umsetzung von Windparks sieht.

Quelle: openPR

Dienstag, 26. Oktober 2010

Launisch wie der Wind? Stromproduktion von Windparks vorhersagen

Erstmals werden Vorhersagemethoden zur Stromproduktion von Windparks in Österreich wissenschaftlich verglichen. Damit schafft dieses vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütze Projekt die Basis für eine optimierte Vorhersage der Stromproduktion von Windparks – und so eine bessere Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur Deckung des Strombedarfs. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Vorhersagen für Zeiträume von sechs Stunden bis zehn Tagen. Neben der Zuverlässigkeit der einzelnen Vorhersagemethoden werden auch deren räumliche und zeitliche Auflösungen analysiert. Zusätzlich wird verglichen, inwieweit diese Methoden die Wahrscheinlichkeiten des Eintreffens der Vorhersage mit einberechnen können.

Natürliche Energiequellen sind wankelmütig. Das liegt in der Natur der Sache. Ist bei Wasserkraft das Problem noch überschaubar, so können bei Solar- und Windenergie Änderungen der Wetterbedingungen die Stromproduktion stark beeinflussen. Wirklich problematisch wird dieser Umstand mit dem stetig wachsenden Anteil des "Öko-Stroms" am Gesamtstromverbrauch. Denn Energielieferanten müssen ihre uneingeschränkte Lieferung trotz dieser Unsicherheit garantieren können. Sie brauchen daher präzise Vorhersagemethoden. Ein Team der Universität Innsbruck hat nun begonnen, genau solche Methoden für die Stromproduktion von Windparks in Österreich zu finden.

Datenstrom & Stromdaten
Zur Vorgehensweise meint Prof. Georg Mayr, Leiter des Teams am Institut für Meteorologie und Geophysik: "Vereinfacht gesagt testen wir alle Methoden darauf, wie gut sie zwei Datenkomplexe miteinander in Verbindung setzen. Zum einen Daten, die zu Wettervorhersagen dienen. Diese nutzen wir als Daten-Input. Zum anderen Daten mehrerer Windparks in Österreich, die Auskunft über den realen Umfang der Stromproduktion bei verschiedenen Windverhältnissen liefern. Diese nutzen wir zum Testen. Jene Vorhersagemethode, die auf Grundlage des Daten-Inputs die reale Stromproduktion am genauesten berechnen kann, scheint dann am besten für zukünftige Vorhersagen geeignet."

Das Team um Prof. Mayr vergleicht nun neue mit bereits publizierten Methoden. So wurde im Jahr 2006 gezeigt, dass drei Methoden besonders geeignet sind: die "logistische gaußsche Regression", die "nicht-homologe gaußsche Regression" und auch das "ensemble dressing". Der Nachteil aller drei Methoden ist aber der große Daten-Input, den sie benötigen: Atmosphärische Zustands-Daten von mindestens zwei Jahren sind notwendig.

Einen anderen Weg geht eine als "analog" bezeichnete Methode: Sie basiert darauf, dass eine in der Vergangenheit liegende Situation gefunden wird, die mit der akuten (und als Daten-Input dienenden) vergleichbar ist. Dank des Wissens, wie sich die vergangene Situation bereits einmal auf die Stromproduktion ausgewirkt hat, lässt sich – ausgehend von der akuten Situation – die Stromproduktion in sechs Stunden bis zehn Tagen mathematisch ableiten.

Neben der Zuverlässigkeit und räumlichen sowie zeitlichen Auflösung der jeweiligen Vorhersagen interessiert Prof. Mayr auch die "Wahrscheinlichkeit", wie er erklärt: "Gerade die als ensemble dressing bezeichnete Methode berücksichtigt Wahrscheinlichkeiten des Zutreffens der eigenen Vorhersage. Dazu werden Variationen des Ausgangsszenariums und der resultierende Impact auf die Vorhersage berechnet. Gibt es wenige Abweichungen, ist die Wahrscheinlichkeit des Zutreffens hoch; gibt es große Abweichungen, ist sie geringer."

Terabytes & Megawatt
Dass gerade bei solchen Berechnungen eine beachtliche Menge an Daten anfällt, ist klar. So hat Prof. Mayr den Zentralen Informatikdienst der Universität Innsbruck bereits "vorgewarnt": Ein paar Terabyte an Daten werden zu bearbeiten sein. Der Aufwand für dieses "number crunching" lohnt sich: Allein zwischen den Jahren 2000 und 2007 ist der globale Anteil an Windenergie (an der Gesamtenergieproduktion) um 500 Prozent angestiegen. Gleichzeitig wird der Energiemarkt zunehmend liberalisiert und Preise richten sich nach Angebot & Nachfrage bzw. nach "erwartetem Angebot & erwarteter Nachfrage". Dass da eine gute Vorhersagemethode aus einem FWF-Projekt viel wert sein wird, lässt sich bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen.

Bild und Text ab Montag, 25. Oktober 2010, ab 09.00 Uhr MEZ verfügbar unter:
www.fwf.ac.at/de/public_relations/press/pv201010-de.html

Wissenschaftlicher Kontakt:
Prof. Georg Mayr
Universität Innsbruck
Institut für Meteorologie & Geophysik
Innrain 52
6020 Innsbruck
T +43 / 512 / 507 - 5459
E georg.mayr(at)uibk.ac.at

Der Wissenschaftsfonds FWF:
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Der Wissenschaftsfonds FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.
Der FWF dient der Weiterentwicklung der Wissenschaften auf hohem internationalem Niveau. Er leistet einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung, zum Ausbau der wissensbasierten Gesellschaft und damit zur Steigerung von Wertschöpfung und Wohlstand in Österreich

Quelle: openPR

Montag, 20. September 2010

Windenergy Summit Türkei in Istanbul 2010: Chinas Windenergieunternehmen "greifen an"

Berlin/Istanbul/Shanghai: In der Zeit vom 11.-12. November 2010 findet in Istanbul der erste Wind Summit Turkey statt, der die Entwicklung des Windenergiesektors in der Türkei, mögliche Projekte, Investitionen, Kooperationsmöglichkeiten sowie eine internationale Kontaktbörse zum Gegenstand hat. Organisiert wird dieser Summit von der in Shanghai ansässigen Noppen Group, die sich in enger Zusammenarbeit mit der ICSME Shanghai der Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen, türkischen und chinesischen Unternehmen und Einrichtungen verschrieben hat. Präsident und CEO von ICSME Shanghai, der Hamburger Alp Altun, gilt als einflußreichster Matchmaker türkischer Interessen in China und aufgrund seiner Nähe zur Hamburger Heimat zu den Schlüsselfiguren des Technologietransfers zwischen Europa, der Türkei und Asien. Relativ unbekannt ist im Westen, dass türkische und chinesische Unternehmen in den letzten Jahren erhebliche gemeine Investitionen in den Wachstumsregionen Asiens, aber auch zunehmend in Afrika getätigt haben. Für den Bereich der alternativen Energien erschließen sich sowohl für China als auch für die Türkei und die an Zukunftsthemen interessierten Länder neue Märkte, die von Europa aus viel zu wenig beachtet werden. Ein Blick auf das Veranstaltungsprogramm verrät, dass vor allem chinesische Unternehmen das Thema Windenergie für die Türkei erschließen und hier eine eindeutige „Angriffsstellung“ übernommen haben. Zwischen der HUSUM 2010, der Green Industry EXPO 2010 in Beijing und der Windenergy Shanghai 2011 ist der Wind Summit 2010 in der Türkei eine beachtliche Leitveranstaltung, die unterstreicht, wie sich die Industrie- und Energiemärkte auch in den Regionen dynamisch entwickeln, die an sich als klassische Transferländer für Erdöl und Erdgas bekannt sind.

Das German Global Trade Forum Berlin mit seinem weltweiten Netzwerk der Trade Missions of Thailand, Trempel & Associates (Berlin), die ICSME Shanghai und zuverlässige Partner aus dem Iran haben mit Rücksicht auf die traditionelle Handelsroute der „Seidenstraße Istanbul-Tehran-Xian-Shanghai“ eine engere Kooperation der Netzwerke auf den Gebieten der Markterschließung, der Veranstaltung von Foren, der Handels- und Investitionsförderung sowie des Technologietransfers vereinbart. Es ist beabsichtigt, die vorhandenen Ressourcen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern gemeinsam darauf hinzuarbeiten, die traditionellen Bindungen der beteiligten Länder in positivem Sinne zu fördern und hierbei die Bedeutung der benannten Metropolen als wichtige Markenzeichen der Regionen aber auch Plattfotmen des internationalen Dialogs zu entwickeln, soweit dies unter den gegebenen Verhältnissen möglich ist.

Auskünfte und der Veranstaltungyflyer sind auf der Webseite www.germanglobaltrade.de abrufbar (Fairs & Events).

Weitere Auskünfte und Interessenbekundungen für eine Teilnahme können an das German Global Trade Forum Berlin oder ISCME gerichtet werden:
Alp Altun - Managing Director
ICSME Shanghai , 10/F Shibei International Peninsula Center, No.238, Jiang Chang No.3 Road, Shanghai 200436 PRC, Tel.: +86 21 6095 1868 ext .1111, Fax: +86 21 6095 1861, www.icsme-china.com, alp.altun(at)icsme-china.com.

GERMAN GLOBAL TRADE FORUM BERLIN
Presseinformationsdienst
Spichernstr. 15
10777 Berlin
Tel. 030-212486-0
Fax. 030-2185432
email: berlin(at)germanglobaltrade.de
Internet: www.germanglobaltrade.de

Das German Global Trade Forum Berlin fördert den internationalen Handel und Wirtschaftsdialog. Als offene und nicht kommerzielle Plattform dient es dem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Deutschland und seinen internationalen Handelspartnern aber auch gezielt der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturförderung. Administration und Verwaltung obliegt der gleichnamigen Limited mit dem Registersitz in England und der Geschäftsleitung in Berlin. Durch Kongresse, Foren, Seminare, Business Missions aber auch eine gezielte Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse im In- und Ausland wirken das Forum und seine derzeit in über 40 Ländern ansässigen Vertreter nachhaltig und gezielt im öffentlichen und privaten Sektor. Das Forum bildet als Dienstleister die Grundlage für die Durchführung internationaler Kongresse, Symposien, Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland.
Director: RA Eberhard J. Trempel

Quelle: openPR

Freitag, 27. August 2010

Repowering – Leistungskurs für die Windkraft

HdT-Fachveranstaltung "Repowering Windenergieanlagen" in Essen

Das Repowering von bestehenden Windenergieanlagen mit weniger, aber moderneren, leistungsstärkeren Modellen entwickelt sich unter unterschiedlichen Perspektiven zu einem aktuellen Zukunftsthema: hinsichtlich der Steigerung des Stromertrages, der Entlastung des Landschaftsbildes, der Stärkung des Anwohnerschutzes und der verbesserten Netzintegration. Dennoch blieb die Umsetzung konkreter Projekte bisher deutlich hinter den Erwartungen zurück. Durch die letzte Novellierung des EEG sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessert worden, so dass zukünftig mit der verstärkten Umsetzung von Repowering-Projekten gerechnet werden kann.

Das Seminar unter der Leitung von Dr. Ingo Ewald vom D.I.E. in Oppenheim behandelt ein breites theoretisches und praktisches Themenspektrum. Von technisch-planerischen und bauplanungsrechtliche Fragestellungen über die Abstimmung alter und neuer Verträge und Gestaltungsmöglichkeiten steuerlicher und gesellschaftlicher Natur bis zur Vorstellung und Analyse bereits realisierter Bauvorhaben bietet sich den Teilnehmern ein umfassender Einblick in die Anforderungen von Neubau- und Repowering-Projekten im Bereich der Windenergie.

Das zweitägige Seminar findet am 6. und 7. Oktober 2010 Im Haus der Technik in Essen statt. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Andrea Wiese), E-Mail: oder im Internet unter http://www.windenergie-info.de oder http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-10-407-0.html

Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Fachbereich Chemie ? Kunststoffe
Tel. +49 (0) 201/18 03-251
Fax +49 (0) 201/18 03-263
E-Mail k.brommann(at)hdt-essen.de

Quelle: Presseanzeiger

Dienstag, 10. August 2010

Bundesumweltminister Röttgen setzt auf Ausbau der Windenergie

Die Bundesregierung hat am 04. August den vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgelegten Entwurf für den deutschen „Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie“ beschlossen. Sie geht davon aus, das verbindliche nationale Ziel von 18 Prozent erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 zu erreichen. Dabei solle die Windenergie „das Rückgrat bilden“, so Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Im Zusammenhang mit den Planungen für ein zukünftiges Energiekonzept ist auch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ein vieldiskutiertes Thema. Die Kernkraft sei keine Zukunftsoption, betont Bundesumweltminister Röttgen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Die Laufzeitverlängerungen seien zwar Teil des Konzeptes, das Ziel sei aber der Ausbau erneuerbarer Energien. So sei klar, dass die „Sondergewinne aus längeren Laufzeiten mindestens zur Hälfte auch wieder zur Förderung erneuerbarer Energien“ eingesetzt werden. Seiner Ansicht nach verspricht der Umbau der Energieversorgung vierfachen Gewinn: Dazu gehören eine größere Versorgungssicherheit, die Unabhängigkeit von Energieimporten, die Erschließung eines neuen Industriezweiges sowie der Beitrag zum Klimaschutz.

Die Bundesregierung geht nach aktuellen Schätzungen davon aus, dass das Ziel von 18 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in 2020 sogar mit einem Anteil von 19,6 Prozent übertroffen werden könnte. Als Voraussetzung hierfür gilt, dass der Ausbau der Windenergie planmäßig voranschreitet. Bundesumweltminister Norbert Röttgen zeigt sich diesbezüglich optimistisch: In Sachen Offshore-Windenergie halte er „an dem Ziel fest, in zehn Jahren über 10.000 Megawatt und in 20 Jahren über 25.000 Megawatt Offshore-Windenergie zu verfügen“, so Röttgen. Um für die Unternehmen verbesserte Investitionsbedingungen und Planungssicherheit zu schaffen, werde er sich für Staatsbürgschaften einsetzen. Dies könnte ein entscheidender Anschub für die Branche sein. Bislang kommt der Ausbau der Windkraftanlagen auf dem offenen Meer laut Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie, nur langsam voran. In der Sendung „NDR aktuell“ bezeichnete er die bisher erreichten Quoten als „enttäuschend“.

Das Gesamtbild der Windkraftindustrie sieht dagegen wesentlich erfreulicher aus: Der Umsatz der Windanlagen-Hersteller in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 17,5 Prozent des weltweiten Umsatzes. Dazu komme eine Exportquote von 75 Prozent. „Der Weltmarkt gehört uns“, so Thorsten Herdan, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Aktuell laufe der Ausbau der Windenergie in Deutschland jedoch eher schleppend. In 2009 wurden rund 953 neue Windenergieanlagen installiert, im ersten Halbjahr dieses Jahres bisher nur 332. „Wir gehen davon aus, die Marke des Vorjahres nicht ganz erreichen zu können“, sagt Hermann Albers. Ursache dafür sei vor allem der lange Winter, auf Grund dessen die Aufstellung zahlreicher Anlagen verschoben wurde. Der VDMA gehe aber davon aus, dass das Volumen 2011 wieder wächst.

Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Mittwoch, 28. Juli 2010

Erstes Windkraftwerk auf Stadtgebiet Neumarkt in der Oberpfalz geht in Betrieb

Die Windpower GmbH hat mit dem Windkraftwerk Neumarkt 1 auf der Hochfläche nördlich von Lampertshofen ihr mittlerweile neuntes Windkraftprojekt in der Oberpfalz in Betrieb genommen.

Nach einer Planungszeit von über 4 Jahren speist nun das erste große Windkraftprojekt auf Stadtgebiet Neumarkts ökologischen Strom ins Netz ein. Das Kraftwerk vom Typ Enercon E-82 E2 mit einer Nennleistung von 2.000 kW erzeugt mit über 4 Millionen kWh Strom jährlich eine Strommenge, die ca. 7 % des Haushaltsstromverbrauchs der Stadt Neumarkt entspricht.

Eigentümer sind die Kommanditisten der Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Neumarkt I KG. Auch mit der neu gegründeten Energiegenossenschaft des Landkreises Neumarkt, der Jurenergie eG, wurden Gespräche geführt, um Kleinanlegern im nächsten Jahr die Möglichkeit einer Beteiligung zu eröffnen.

Die wichtigste, technische Neuerung bei diesem Windkraftwerk ist ein Sichtweitenmessgerät auf dem Maschinenhaus der Anlage. Dieses Gerät sorgt dafür, dass bei guter Sicht die Lichtstärke der von den Luftfahrtbehörden vorgeschriebenen Nachtbefeuerung massiv verringert
werden kann

Der Windpower GmbH ist es ein Anliegen, durch diese Maßnahme möglicherweise auftretende optische Belästigungen in den umliegenden Ortschaften möglichst gering zu halten. Deshalb lässt sie auch die beiden Bestandsanlagen Pilsach 1 und 2 mit diesem Gerät nachrüsten, damit in klaren Nächten die Nachtbefeuerung auf der ganzen Hochebene kaum mehr wahrnehmbar sein wird. Selbstverständlich werden nach Abschluss aller Umbauarbeiten die Gefahrenfeuer aller drei Anlagen - wie bisher - gleichzeitig blinken.

Für die Zukunft wird in der Windbranche mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, bei der sich die Flugbefeuerung nur dann einschaltet, wenn sich den Windkraftanlagen Flugzeuge nähern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen entweder sämtliche Flugzeuge mit geeigneten Sendern (so genannten Transpondern) oder die Windparks mit eigenen Radarsystemen zur Luftraumüberwachung ausgestattet werden. Neben technischen und finanziellen Aspektensind bei beiden Varianten auch militärische Sicherheitsaspekte zu klären.

Windpower GmbH
Westheim 22,
93049 Regensburg
Tel.: 0941/5999847
Fax: 0941/5999050
kontakt(at)windpower-gmbh.de
www.bayern-wind.de
Die Windpower GmbH aus Regensburg entwickelt und realisiert regionale Wind- und Solarkraftprojekte in Bayern.

Die Finanzierung der Kraftwerke erfolgt durch Bürgerbeteiligungen.
Über 220 Gesellschafter/innen haben in den letzten Jahren die Grundlage dafür gelegt, dass wir für knapp 30.000 Menschen umweltfreundlichen Strom bereitstellen können.
Mittlerweile betreiben wir zwei große Solarstromanlagen auf Regensburger Dächern und 12 leistungsstarke Windkraftwerke.

Quelle: openPR

Sonntag, 25. Juli 2010

Windkraft in Österreich erreicht Meilenstein von 1.000 Megawatt

Mit der Inbetriebnahme einer Windkraftanlage der WEB Windenergie AG im niederösterreichischen Maustrenk erreicht die Windkraft in Österreich eine Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt. Anlässlich der Eröffnung der Anlage sprechen NÖs Energielandesrat Stephan Pernkopf und IG Windkraft Geschäftsführer Stefan Moidl von einem Meilenstein für die heimische Windindustrie und fordern eine Reform des Ökostromgesetzes noch diesen Herbst.

Windkraft erreicht die Leistung eines AKW-Blocks
620 Windkraftwerke mit insgesamt 1.001 MW sind nun in Österreich am Netz. Dies entspricht der Leistung eines Atomreaktors. Die Erzeugung der Windräder beträgt rund 2,1 Mrd. Kilowattstunden, 580.000 Haushalte können so versorgt werden. "Seit Jahren arbeiten wir auf diesen Meilenstein von 1.000 MW hin! Wir sind stolz, dass die Windbranche trotz der Stop-and-go-Situation bei den rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich so weit gekommen ist", resümiert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Reform des Ökostromgesetzes unausweichlich
"Bis 2015 wollen wir den gesamten Strombedarf des Landes Niederösterreich mit Erneuerbarer Energie abdecken", berichtet Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf, der die 2 MW-Anlage der W.E.B im Rahmen eines Festaktes offiziell in Betrieb nahm. "Der Windkraft kommt bei der Verwirklichung unserer Energieziele eine zentrale Rolle
zu." Um bundesweit den Ausbau der Windkraft vorantreiben zu können, sei eine Reform des Ökostromgesetzes noch diesen Herbst unabdingbar. Energielandesrat Pernkopf: "Das Gesetz macht nur dann Sinn, wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden und die verordneten Tarife einen wirtschaftlichen Betrieb von Ökostrom- Projekten zulassen. Die aktuelle Deckelung der Mittel im Ökostromgesetz ist Bremsklotz für unsere Wirtschaft. Der Ausbau der Erneuerbaren Energie schafft und sichert Arbeitsplätze und ist ein Schlüssel bei der Erreichung unserer Umwelt- und Klimaziele."

Das Ökostromgesetz sieht einen Ausbau der Windkraft um 700 MW bis 2015 vor. Im kürzlich von Österreich an die EU-Kommission gemeldeten Nationalen Aktionsplan ist ein Ausbau der Windkraft um rund 1570 MW bis 2020 enthalten. Dafür müssten jährlich mehr als 170 MW zugebaut werden. Derzeit reicht der Ökostromfördertopf aber lediglich für 80 MW jährlich - unter der Annahme, dass für Windkraft 50 % der Mittel
verfügbar sind. "Ohne Anhebung des Ökostromdeckels sind diese Ziele unmöglich erreichbar", betont auch Stefan Moidl.

Windkraft-Ausbau kommt 2010 wieder in Gang
In der ersten großen Ausbauphase der Windkraft von 2003 bis 2006 wurden durchschnittlich 200 MW pro Jahr errichtet. Durch die Gesetzesänderung 2006 kam der Ausbau zum Stillstand. Der für 2010 geltende Tarif von 9,7 Cent/kWh ermöglicht nun erstmals wieder den Bau neuer Windparks. Dieser Tarif gilt vorerst aber nur für jene
Anlagen, die 2010 behördlich bewilligt werden. Das bedeutet großen Druck für die Windkraftbetreiber und die zuständigen Stellen beim Land Niederösterreich. Denn Planung, Genehmigung und Bestellung der Anlagen sind sehr zeitintensiv. Es ist daher nicht verwunderlich, dass 2010 lediglich acht Windkraftanlagen mit rund 16 MW errichtet werden können. "Windkraftausbau benötigt konstante Bedingungen, die leider in den letzten vier Jahren in Österreich nicht gegeben waren", so Moidl dazu.

Niederösterreich führend bei Windenergie
Niederösterreich ist das Bundesland mit dem größten Windenergiepotenzial in Österreich. Bereits heute steht die Hälfte der heimischen Windkraftanlagen in Niederösterreich. Mit zehn Prozent des niederösterreichischen Verbrauchs produzieren diese Anlagen eine beachtliche Menge sauberen Stromes.

Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf: "Es ist kein Zufall, dass die erste Windkraftanlage Österreichs in Niederösterreich errichtet wurde. Es ist auch kein Zufall, dass das 1.000ste MW Windkraftleistung hier ans Netz geht. Ich werde mich persönlich weiterhin dafür einsetzen, dass Niederösterreich das führende Bundesland bei der Erzeugung von Erneuerbarer Energie bleibt."

Der Windpionier W.E.B produziert 1.000stes Megawatt
Die W.E.B Windenergie AG ist das älteste Windkraftunternehmen in Österreich. Das Bürgerbeteiligungsunternehmen mit Firmensitz in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya betreibt 141 Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 219 MW in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Tschechien.

Der Meilenstein von 1.000 Megawatt ist eine bedeutende Gemeinschaftsleistung der österreichischen Windkraftbetreiber. Andreas Dangl, Vorstandsvorsitzender der W.E.B freut sich dennoch, dass gerade sein Unternehmen die letzten zwei Megawatt zum Erfolg beisteuert: "Die W.E.B ist international aufgestellt, der Heimmarkt liegt uns aber sehr am Herzen! Endlich können wir auch wieder in Österreich investieren".

Rückfragehinweis:

Mag. Martin Fliegenschnee
Email: m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at
Tel.: +43 699 18877 855

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