Die Region Pays de la Loire auf der EWEA Offshore in Amsterdam: Maritime erneuerbare Energien im Fokus
Die Region bietet einige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Denn in Sachen Forschung, Industrie und Logistik sind die Pays de la Loire gut gerüstet. Ihr Hauptziel besteht darin, bis 2017 rund 1 400 MW durch Offshore-Windkraft zu erzeugen. Im Rahmen der von der französischen Regierung lancierten Ausschreibung für Windkraftprojekte sind 6 000 MW bis 2020 vorgesehen. Alstom, ein weltweiter Spezialist im Energie- und Transportbereich, hat bereits mit der Errichtung von zwei Produktionsstätten für Gondeln und Generatoren von Windkraftanlagen die Ansiedlung eines Industrieclusters in Saint-Nazaire angekündigt.
in wichtiger Baustein in der Logistik und der Infrastruktur der Region ist der Hafen “Port Autonome de Nantes Saint-Nazaire”. Er ist Frankreichs viertgrößter Hafen und die Nummer eins an der Atlantikküste. Er ist unter anderem auf die Wartung und den Transport industrieller Großanlagen sowie Schwergut spezialisiert und verfügt sowohl über geeignete Infrastrukturen und logistische Instrumente als auch über Freiflächen.
F&E
Ebenfalls gut aufgestellt ist die Region im Bereich Forschung: Die Ingenieurhochschule ‚Ecole Centrale de Nantes‘ ist auf europäischer Ebene bekannt für ihr Engagement im Bereich der maritimen erneuerbaren Energien. Auch in der Region ansässig ist das französische Forschungszentrum CSTB, das am Windkanal Jules Verne die Interaktionen von Wind und großen Anlagen untersucht.
Wettbewerbscluster
Unter der Leitung des Clusters EMC2 (Metallkonstruktionen und komplexe Verbundstoffe) steht das Forschungsinstitut ‚IRT Jules Verne‘, das sich mit Spitzentechnologie bei der Fertigung von Komponenten aus Kompositen, Metallen und hybriden Strukturen beschäftigt. Der Cluster leitet auch ‚Technocampus Océan‘, eine Innovationsplattform für die Bereiche Metall, Ozean und maritime Energien. Entwicklungsbüros und Forschungslabors unterstützen zudem die weltweite Entwicklung von maritimen erneuerbaren Energien.
Projekte
2012 geht SEM-REV in Betrieb, der Offshore-Versuchsstandort für die Gewinnung von Energie aus Wellen. Er wird in kleinerem Umfang auch die Offshore-Windkraft testen können. SEM-REEF, der Versuchsstandort für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen, wird eines der wenigen Projekte sein, die Versuche im Maßstab 1:1 realisieren. Das französische Meeresforschungsinstitut IFREMER bezeichnete es als eines der wichtigsten Projekte, in das zukünftig die Plattform für maritime erneuerbare Energien ‚France Energies Marines‘ integriert werden soll.
Bildunterschrift:
Die Region Pays de la Loire gehört zu den ausgewählten Regionen für künftige Offshore-Windparks. Bis 2015 sollen vor der französischen Atlantikküste 600 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 000 Megawatt gebaut werden.
FIZIT – Das deutsche Pressebüro von Ubifrance
Französisches Generalkonsulat
Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance
Nathalie Daube, Pressereferentin
Martin-Luther-Platz 26
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-350
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: nathalie.daube(at)ubifrance.fr
Webseite: www.ubifrance.com/de
Unternehmensnetzwerk
Folgende Hauptunternehmen im Bereich maritime erneuerbare Energien sind in der Region ansässig: Rollix Defontaine (Entwickler von Drehverbindungen von Blättern und Mastschäfte für Windkraftanlagen sämtlicher Leistungsstärken), STX France (Integrator von Großanlagen und Hersteller schwimmender High-Tech-Anlagen, Teilsystemen aus Metall und Schiffe zur Errichtung dieser Anlagen), DCNS (Hersteller schwimmender Windkraftanlagen), Alstom (Akteur im Bereich Wasserkraft), Meteodyn (Entwicklungsbüro für Windsimulation und Klimatologie), Net-Wind (Cluster für die Wartung von Windenergieanlagen) und Neopolia (Netzwerk von 160 Unternehmen aus fünf Märkten: maritime erneuerbare Energien, maritime Lösungen, Öl und Gas, Luftfahrt und Eisenbahn).
Journalisten sind herzlich eingeladen, an der am 29. November um 14 Uhr stattfindenden Konferenz ‚Pays de la Loire, Frankreich: Wesentliche Vorteile der Offshore-Windkraft‘ in Raum D403 teilzunehmen oder den Stand der Region Pays de la Loire zu besuchen (Halle 11, Stand 11550).
Quelle: openPR
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Sonntag, 27. November 2011
Freitag, 24. Juni 2011
Onshore- nicht gegen Offshore-Windkraft ausspielen!
windcomm schleswig-holstein e. V. fordert Nachbesserung des EEG-Entwurfes
Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima und dem damit eingeleiteten Atomausstieg drückt die Bundesregierung bei der Energiewende auf das Tempo. In den vergangenen Wochen wurden in Windeseile mehrere Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Unter ihnen die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Gesetz gilt als wichtigstes Förderinstrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn es regelt nicht nur die Vergütung z. B. für die Onshore- und Offshore-Windenergie, sondern auch die vorrangige Abnahme und die Netzeinspeisung des grünen Stroms.
"Grundsätzlich freuen wir uns, dass die Vergütungssätze für die Windenergie im EEG-Entwurf an die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst wurden", erläutert Matthias Volmari, Vorstandsvorsitzender des windcomm schleswig-holstein e. V. Der Branchenverband hatte in einem Positionspapier an die Bundesregierung unter anderem eine Nachbesserung der Onshore-Vergütungssätze gefordert. "Die Onshore-Windkraft ist neben der Wasserkraft die günstigste Form der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Um diese Art der Energiegewinnung, die Wertschöpfungspotenziale und die Arbeitsplätze im Land zu halten, müssen wir sie aber auch weiterhin fördern", gibt Volmari zu bedenken.
Bei der Förderung der Windkraft an Land fordert der windcomm-Vorstand mehrere Änderungen im Gesetzentwurf. Während der jüngsten EEG-Novelle im Jahr 2009 wurde der sogenannte Systemdienstleistungs-Bonus eingeführt. Er soll die Netzintegration von Windkraftanlagen fördern. Nur zertifizierte Neuanlagen, die einen technischen Mindeststandard einhalten, haben Anspruch auf den Bonus in Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Diese zusätzliche Vergütung ist notwendig, da sowohl die Zertifizierung als auch die technische Verbesserung der Anlagen sehr aufwändig und teuer sind. Nun soll der Bonus wegfallen. "Das ist nicht zielführend" kritisiert Ulla Meixner, stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei windcomm. Viele Projekte wurden auf Basis des geltenden EEG kalkuliert. Jetzt wird der Bonus für Neuanlagen ohne Übergangsvorschrift zwei Jahre früher als geplant gestrichen. "Das wird den Ausbau der Onshore-Windkraft gerade an Binnenlandstandorten behindern. Das sind verschenkte Erzeugungskapazitäten, die wir für die Energiewende dringend brauchen" so Meixner.
Auch beim Repowering-Bonus muss aus Sicht der schleswig-holsteinischen Branchenvertreter nachgebessert werden. Er wird zusätzlich gezahlt, wenn alte Windkraftanlagen an Land durch neuere und leistungsfähigere Windräder ersetzt werden. Damit soll das Landschaftsbild durch die Verringerung der Anlagenzahl entlastet und der Ertrag pro Flächeneinheit gesteigert werden. Zwar wird der Bonus wohl in gewohnter Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde beibehalten, die Kriterien für den Vergütungsanspruch werden jedoch unnötig verschärft. Im Gesetzentwurf ist der Bonus auf Anlagen begrenzt, die vor dem 1. Januar 2002 in Betrieb genommen wurden. Außerdem wird das Alter der zu ersetzenden Altanlagen auf maximal 17 Jahre eingeschränkt. „Gerade in Schleswig-Holstein ist das kontraproduktiv“, bestätigt Asmus Thomsen, windcomm-Vorstandsmitglied. „Viele Anlagen sind bei uns älter als 17 Jahre, da wir hier die ersten Windräder entwickelt und errichtet haben. Die Nutzung des technischen Fortschritts, die Bereinigung der Landschaft, die Erhöhung der Stromproduktion und die Verbesserung der Akzeptanz in der Bevölkerung sind Argumente genug, gerade günstig produzierte Erneuerbare Energien im Repowering voranzubringen. Die zeitliche Befristung für Repowering-Anlagen sollte im Gesetzentwurf daher gestrichen werden“ ist Thomsen überzeugt.
Insgesamt spricht sich der windcomm-Vorstand dafür aus, die Onshore- nicht gegen die Offshore-Branche auszuspielen. Für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie braucht Deutschland nämlich beides: Eine effiziente Förderung der Windkraft an Land und auf See.
Der windcomm schleswig-holstein e. V. ist ein Vertretungsorgan der schleswig-holsteinischen Windbranche. Er wurde im März 2010 gegründet und hat Mitglieder aus allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Onshore- und Offshore-Windindustrie. Der Verein vertritt die Interessen der regionalen Unternehmen und Institutionen der Windbranche und fungiert als zentrale Vernetzungs- und Informationsplattform.
Husum, den 24. Juni 2011
Kontakt: windcomm schleswig-holstein e. V., Schloßstraße 7, 25813 Husum
E-Mail: m.schmidt(at)wfg-nf.de, Internet: www.windcomm.de ,V.i.S.d.P.: Martin Schmidt.
Quelle: windcomm
Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima und dem damit eingeleiteten Atomausstieg drückt die Bundesregierung bei der Energiewende auf das Tempo. In den vergangenen Wochen wurden in Windeseile mehrere Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Unter ihnen die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Gesetz gilt als wichtigstes Förderinstrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn es regelt nicht nur die Vergütung z. B. für die Onshore- und Offshore-Windenergie, sondern auch die vorrangige Abnahme und die Netzeinspeisung des grünen Stroms.
"Grundsätzlich freuen wir uns, dass die Vergütungssätze für die Windenergie im EEG-Entwurf an die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst wurden", erläutert Matthias Volmari, Vorstandsvorsitzender des windcomm schleswig-holstein e. V. Der Branchenverband hatte in einem Positionspapier an die Bundesregierung unter anderem eine Nachbesserung der Onshore-Vergütungssätze gefordert. "Die Onshore-Windkraft ist neben der Wasserkraft die günstigste Form der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Um diese Art der Energiegewinnung, die Wertschöpfungspotenziale und die Arbeitsplätze im Land zu halten, müssen wir sie aber auch weiterhin fördern", gibt Volmari zu bedenken.
Bei der Förderung der Windkraft an Land fordert der windcomm-Vorstand mehrere Änderungen im Gesetzentwurf. Während der jüngsten EEG-Novelle im Jahr 2009 wurde der sogenannte Systemdienstleistungs-Bonus eingeführt. Er soll die Netzintegration von Windkraftanlagen fördern. Nur zertifizierte Neuanlagen, die einen technischen Mindeststandard einhalten, haben Anspruch auf den Bonus in Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Diese zusätzliche Vergütung ist notwendig, da sowohl die Zertifizierung als auch die technische Verbesserung der Anlagen sehr aufwändig und teuer sind. Nun soll der Bonus wegfallen. "Das ist nicht zielführend" kritisiert Ulla Meixner, stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei windcomm. Viele Projekte wurden auf Basis des geltenden EEG kalkuliert. Jetzt wird der Bonus für Neuanlagen ohne Übergangsvorschrift zwei Jahre früher als geplant gestrichen. "Das wird den Ausbau der Onshore-Windkraft gerade an Binnenlandstandorten behindern. Das sind verschenkte Erzeugungskapazitäten, die wir für die Energiewende dringend brauchen" so Meixner.
Auch beim Repowering-Bonus muss aus Sicht der schleswig-holsteinischen Branchenvertreter nachgebessert werden. Er wird zusätzlich gezahlt, wenn alte Windkraftanlagen an Land durch neuere und leistungsfähigere Windräder ersetzt werden. Damit soll das Landschaftsbild durch die Verringerung der Anlagenzahl entlastet und der Ertrag pro Flächeneinheit gesteigert werden. Zwar wird der Bonus wohl in gewohnter Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde beibehalten, die Kriterien für den Vergütungsanspruch werden jedoch unnötig verschärft. Im Gesetzentwurf ist der Bonus auf Anlagen begrenzt, die vor dem 1. Januar 2002 in Betrieb genommen wurden. Außerdem wird das Alter der zu ersetzenden Altanlagen auf maximal 17 Jahre eingeschränkt. „Gerade in Schleswig-Holstein ist das kontraproduktiv“, bestätigt Asmus Thomsen, windcomm-Vorstandsmitglied. „Viele Anlagen sind bei uns älter als 17 Jahre, da wir hier die ersten Windräder entwickelt und errichtet haben. Die Nutzung des technischen Fortschritts, die Bereinigung der Landschaft, die Erhöhung der Stromproduktion und die Verbesserung der Akzeptanz in der Bevölkerung sind Argumente genug, gerade günstig produzierte Erneuerbare Energien im Repowering voranzubringen. Die zeitliche Befristung für Repowering-Anlagen sollte im Gesetzentwurf daher gestrichen werden“ ist Thomsen überzeugt.
Insgesamt spricht sich der windcomm-Vorstand dafür aus, die Onshore- nicht gegen die Offshore-Branche auszuspielen. Für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie braucht Deutschland nämlich beides: Eine effiziente Förderung der Windkraft an Land und auf See.
Der windcomm schleswig-holstein e. V. ist ein Vertretungsorgan der schleswig-holsteinischen Windbranche. Er wurde im März 2010 gegründet und hat Mitglieder aus allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Onshore- und Offshore-Windindustrie. Der Verein vertritt die Interessen der regionalen Unternehmen und Institutionen der Windbranche und fungiert als zentrale Vernetzungs- und Informationsplattform.
Husum, den 24. Juni 2011
Kontakt: windcomm schleswig-holstein e. V., Schloßstraße 7, 25813 Husum
E-Mail: m.schmidt(at)wfg-nf.de, Internet: www.windcomm.de ,V.i.S.d.P.: Martin Schmidt.
Quelle: windcomm
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Dienstag, 3. Mai 2011
Baltic 1: Erster kommerzieller deutscher Offshore-Windpark am Netz
Am 2. Mai wurde von der EnBW der erste kommerziellen deutsche Offshore-Windpark in Betrieb genommen. Der symbolische Grundstein dazu wurde bereits im Frühjahr 2010 gelegt und 12 Monate später gingen die 21 riesigen Windkraftanlagen und die rund 1.000 Tonnen schwere Umspannplattform 16 Kilometer vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns heute ans Netz. Jedes dieser Windräder in der Ostsee hat eine installierte Leistung von 2,3 Megawatt womit der gesamte Offshore-Windpark Baltic 1 jährlich bis zu 185 Gigawattstunden Strom produzieren kann, genug für 50.000 Haushalte.
Quelle: Baltic 1: Erster deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee in Betrieb genommen
Quelle: Baltic 1: Erster deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee in Betrieb genommen
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Der Offshore-Windbranche steht weltweit ein Jahrzehnt des Aufschwungs bevor, so das Ergebnis einer Studie
Die von europaischen Versorgungsunternehmen beherrschte Offshore-Windenergiebranche wird in den nachsten zehn Jahren einen betrachtlichen Aufschwung erleben, wobei davon ausgegangen werden kann, dass weltweit installierte Anlagen bis 2020 auf knapp 45 GW anwachsen werden, so das Ergebnis einer neuen Marktstudie von Emerging Energy Research. Wahrend grosse Versorgungsunternehmen in Nordeuropa die Branche kurzfristig weiter vorantreiben werden, sind laut EER die Voraussetzungen fur die Entwicklung von Offshore-Anlagen in Nordamerika und Asien ebenfalls gegeben.
"Die weltweite Offshore-Windenergiebranche wird aufbauend auf der ansteigenden Lernkurve der letzten zehn Jahren in ein Jahrzehnt konkreten Fortschritts eintreten", so Eduard Sala de Vedruna, leitender Analyst im Bereich Windenergie bei EER. "Wahrend der weltweite Offshore-Markt aufgrund der Probleme bezuglich Kosten und Logistik nur langsam in Gang kam - mit einer Steigerung von 70 MW auf 1,5 GW in den letzten acht Jahren - wachst die Branche jetzt langsam an dank dem grosseren Schwerpunkt, den Versorgungsunternehmen auf Offshore-Anlagen legen", erklarte Sala de Vedruna.
Asien und Nordamerika orientieren sich zurzeit in Bezug auf Technologie und Kosteneffizienz an Europa. Zwischen 2010 und 2020 werden auf diese beiden Regionen nahezu 25 % der gesamten neuen Offshore-Kapazitaten entfallen, so EER.
In Europa veranlassten die bereits weitgehend erschlossenen Onshore-Markte und die hoheren Leistungsfaktoren im Meer Regierungen dazu, die Offshore-Technologie zu unterstutzen und den industriellen Ausbau entscheidend zu fordern. "Die Offshore-Technologie ist immer noch eine hauptsachlich europaische Angelegenheit, mit Grossbritannien an der Spitze, gefolgt von Deutschland, Schweden, den Niederlanden, Belgien und Danemark", erlauterte Sala de Vedruna. EER geht davon aus, dass Asien, angefuhrt von China und Korea, ab 2014 seine Offshore-Markte erschliessen wird. In Nordamerika konnten Testprojekte in den USA (Deepwater Wind) und Kanada (NaiKun) ab 2012 erste Fruchte tragen, wobei bis zum Jahre 2020 uber 6 GW geplant sind, so EER.
Informationen zur Studie "Weltweite Markte und Strategien im Bereich Offshore-Windenergie: 2009-2020" ("Global Offshore Wind Energy Markets & Strategies: 2009-2020")
Die neue Studie von EER umfasst 211 Seiten mit 100 Darstellungen und enthalt Analysen zum Wachstum der Offshore-Markte in Europa, Nordamerika und Asien. Die Studie kann ab sofort auf der Website von EER heruntergeladen werden. Benutzen Sie dazu bitte folgenden Link: http://www.emerging-energy.com/user/category_docs.aspx?l1=1&catid=GlobalOffsh oreWindEnergyMarkets20092021634285559&docid=/user/GlobalOffshoreWindEnergyMar kets20092021634285559_pub/GlobalOffshoreWindEnergyMarketsandStrategies2009.pd f&cattype=MarketStudies
Emerging Energy Research ist der fuhrende Anbieter von Marktanalysen im Bereich sauberer und erneuerbarer Energien - www.emerging-energy.com
Rückfragehinweis:
CONTACT: Stephanie Aldock, Tel.: +1-617-551-8483,
E-Mail: eermedia(at)emerging-energy.com
Quelle: ots.at
"Die weltweite Offshore-Windenergiebranche wird aufbauend auf der ansteigenden Lernkurve der letzten zehn Jahren in ein Jahrzehnt konkreten Fortschritts eintreten", so Eduard Sala de Vedruna, leitender Analyst im Bereich Windenergie bei EER. "Wahrend der weltweite Offshore-Markt aufgrund der Probleme bezuglich Kosten und Logistik nur langsam in Gang kam - mit einer Steigerung von 70 MW auf 1,5 GW in den letzten acht Jahren - wachst die Branche jetzt langsam an dank dem grosseren Schwerpunkt, den Versorgungsunternehmen auf Offshore-Anlagen legen", erklarte Sala de Vedruna.
Asien und Nordamerika orientieren sich zurzeit in Bezug auf Technologie und Kosteneffizienz an Europa. Zwischen 2010 und 2020 werden auf diese beiden Regionen nahezu 25 % der gesamten neuen Offshore-Kapazitaten entfallen, so EER.
In Europa veranlassten die bereits weitgehend erschlossenen Onshore-Markte und die hoheren Leistungsfaktoren im Meer Regierungen dazu, die Offshore-Technologie zu unterstutzen und den industriellen Ausbau entscheidend zu fordern. "Die Offshore-Technologie ist immer noch eine hauptsachlich europaische Angelegenheit, mit Grossbritannien an der Spitze, gefolgt von Deutschland, Schweden, den Niederlanden, Belgien und Danemark", erlauterte Sala de Vedruna. EER geht davon aus, dass Asien, angefuhrt von China und Korea, ab 2014 seine Offshore-Markte erschliessen wird. In Nordamerika konnten Testprojekte in den USA (Deepwater Wind) und Kanada (NaiKun) ab 2012 erste Fruchte tragen, wobei bis zum Jahre 2020 uber 6 GW geplant sind, so EER.
Informationen zur Studie "Weltweite Markte und Strategien im Bereich Offshore-Windenergie: 2009-2020" ("Global Offshore Wind Energy Markets & Strategies: 2009-2020")
Die neue Studie von EER umfasst 211 Seiten mit 100 Darstellungen und enthalt Analysen zum Wachstum der Offshore-Markte in Europa, Nordamerika und Asien. Die Studie kann ab sofort auf der Website von EER heruntergeladen werden. Benutzen Sie dazu bitte folgenden Link: http://www.emerging-energy.com/user/category_docs.aspx?l1=1&catid=GlobalOffsh oreWindEnergyMarkets20092021634285559&docid=/user/GlobalOffshoreWindEnergyMar kets20092021634285559_pub/GlobalOffshoreWindEnergyMarketsandStrategies2009.pd f&cattype=MarketStudies
Emerging Energy Research ist der fuhrende Anbieter von Marktanalysen im Bereich sauberer und erneuerbarer Energien - www.emerging-energy.com
Rückfragehinweis:
CONTACT: Stephanie Aldock, Tel.: +1-617-551-8483,
E-Mail: eermedia(at)emerging-energy.com
Quelle: ots.at
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Windkraft
Montag, 14. Dezember 2009
Ausbau der Offshore-Windenergie wird weiter vorangebracht
Das Bundeskabinett hat heute die Verordnung über die Raumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Ostsee beschlossen.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Ich begrüße, dass wir beim Ausbau der Offshore-Windenergie weiter vorankommen. Die Offshore-Windenergie trägt nicht nur zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze - "green jobs"."
Für das Bundeswirtschaftsministerium ist beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem deren Netzintegration von besonderer Bedeutung. So muss der Strom aus den Offshore-Windparks in die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands gelangen. Hierfür bedarf es moderner und leistungsfähiger Netze.
Bundesminister Brüderle: "Der Strom aus den Windenergieanlagen muss bei den Verbrauchern ankommen. Die Schlüsselfragen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien liegen daher bei den Netzen. Die Netzanbindung der Offshore-Windparks und die erforderliche Modernisierung der Netze müssen prompt und auf wirtschaftliche Weise erfolgen."
So hatte das Bundeswirtschaftsministerium das bereits in Kraft getretene Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) erarbeitet. Das Gesetz erleichtert und beschleunigt die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Leitungsbauvorhaben, die u.a. zur Netzintegration des Stroms aus Windenergie dringend erforderlich sind.
Ferner hat die Bundesnetzagentur ein Positionspapier veröffentlicht, das eine zügige Netzanbindung der Offshore-Windenergieanlagen ermöglicht und gleichzeitig "stranded investments" auf Kosten der Stromverbraucher verhindert. Bereits bei den ersten deutschen Offshore-Windparks "Alpha Ventus", "BARD 1" und "Baltic 1" hat die Bundesnetzagentur für eine prompte Netzanbindung gesorgt.
Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2(at)bmwi.bund.de
Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen.html
Für Rückfragen zu Artikeln, Ausschreibungen und den Informationen aus Wirtschaft und Technologie wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner, die im jeweiligen Beitrag angegeben sind oder an:
Telefon: 03018-615-9
E-Mail: info(at)bmwi.bund.de
Quelle: pressrelations
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Ich begrüße, dass wir beim Ausbau der Offshore-Windenergie weiter vorankommen. Die Offshore-Windenergie trägt nicht nur zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze - "green jobs"."
Für das Bundeswirtschaftsministerium ist beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem deren Netzintegration von besonderer Bedeutung. So muss der Strom aus den Offshore-Windparks in die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands gelangen. Hierfür bedarf es moderner und leistungsfähiger Netze.
Bundesminister Brüderle: "Der Strom aus den Windenergieanlagen muss bei den Verbrauchern ankommen. Die Schlüsselfragen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien liegen daher bei den Netzen. Die Netzanbindung der Offshore-Windparks und die erforderliche Modernisierung der Netze müssen prompt und auf wirtschaftliche Weise erfolgen."
So hatte das Bundeswirtschaftsministerium das bereits in Kraft getretene Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) erarbeitet. Das Gesetz erleichtert und beschleunigt die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Leitungsbauvorhaben, die u.a. zur Netzintegration des Stroms aus Windenergie dringend erforderlich sind.
Ferner hat die Bundesnetzagentur ein Positionspapier veröffentlicht, das eine zügige Netzanbindung der Offshore-Windenergieanlagen ermöglicht und gleichzeitig "stranded investments" auf Kosten der Stromverbraucher verhindert. Bereits bei den ersten deutschen Offshore-Windparks "Alpha Ventus", "BARD 1" und "Baltic 1" hat die Bundesnetzagentur für eine prompte Netzanbindung gesorgt.
Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2(at)bmwi.bund.de
Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen.html
Für Rückfragen zu Artikeln, Ausschreibungen und den Informationen aus Wirtschaft und Technologie wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner, die im jeweiligen Beitrag angegeben sind oder an:
Telefon: 03018-615-9
E-Mail: info(at)bmwi.bund.de
Quelle: pressrelations
Dienstag, 24. November 2009
Windenergie-Report Deutschland 2009 - Offshore erschienen
Sowohl die für die Windenergienutzung verwendete Technologie als auch die Rahmenbedingungen für diese erneuerbare Energiegewinnung haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES hat nun die Entwicklung der Offshore-Windenergienutzung und ihren aktuellen Stand im neuen Windenergie Report Deutschland 2009 - Offshore - zusammengestellt.
Im Jahr 2009 wurde mit der Novellierung des Energieeinspeisegesetzes und letzten Endes mit der Errichtung des ersten deutschen Windparks alpha ventus der Startschuss für die Offshore-Windenergienutzung in Deutschland gegeben. Damit das Ziel der Bundesregie-rung, bis 2020 mindestens 20 % des deutschen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, erreicht werden kann, muss das enorme Windpotenzial auf dem Meer ge-nutzt werden. Bis 2030 sollen daher nach den aktuellen Planungen Offshore-Windparks mit einer Leistung von insgesamt über 20 Gigawatt in Nord- und Ostsee errichtet werden. Diese könnten dann rund 15 % des deutschen Strombedarfs decken.
Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesumweltministerium (BMU) bereits 2001 den Bau von drei Forschungsplatt-formen in Nord- und Ostsee initiiert. Neuer Schwerpunkt der Initiative ist der erste deut-sche Offshore-Windpark "alpha ventus". Er ist Test- und Demonstrationsprojekt zugleich (> www.alpha-ventus.de). Die daran angegliederte BMU-Forschungsinitiative RAVE - Re-search at alpha ventus begleitet den Bau und Betrieb des Windparks mit einer Vielfalt von Forschungsvorhaben, um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für zukünf-tige Offshore-Windparks zu gewinnen (> www.rave-offshore.de).
Der vorliegende "Windenergie Report Deutschland 2009 - Offshore" berichtet über
Damit setzt das Fraunhofer IWES seine Reihe des jährlichen "Windenergie Report Deutschland" fort, wobei die diesjährige Ausgabe allein der Offshore-Windenergie gewidmet ist.
Der 50-seitige Report im Format A4, vierfarbig gedruckt, ist für eine Schutzgebühr von
5 Euro (inkl. Versandkosten) beim Fraunhofer IWES direkt zu beziehen.
(> www.windmonitor.de).
Weitere Informationen:
Internetportal Windmonitor: www.windmonitor.de
Fraunhofer IWES in Kassel: www.iset.uni-kassel.de
Fraunhofer Gesellschaft: www.fraunhofer.de
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Im Jahr 2009 wurde mit der Novellierung des Energieeinspeisegesetzes und letzten Endes mit der Errichtung des ersten deutschen Windparks alpha ventus der Startschuss für die Offshore-Windenergienutzung in Deutschland gegeben. Damit das Ziel der Bundesregie-rung, bis 2020 mindestens 20 % des deutschen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, erreicht werden kann, muss das enorme Windpotenzial auf dem Meer ge-nutzt werden. Bis 2030 sollen daher nach den aktuellen Planungen Offshore-Windparks mit einer Leistung von insgesamt über 20 Gigawatt in Nord- und Ostsee errichtet werden. Diese könnten dann rund 15 % des deutschen Strombedarfs decken.
Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesumweltministerium (BMU) bereits 2001 den Bau von drei Forschungsplatt-formen in Nord- und Ostsee initiiert. Neuer Schwerpunkt der Initiative ist der erste deut-sche Offshore-Windpark "alpha ventus". Er ist Test- und Demonstrationsprojekt zugleich (> www.alpha-ventus.de). Die daran angegliederte BMU-Forschungsinitiative RAVE - Re-search at alpha ventus begleitet den Bau und Betrieb des Windparks mit einer Vielfalt von Forschungsvorhaben, um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für zukünf-tige Offshore-Windparks zu gewinnen (> www.rave-offshore.de).
Der vorliegende "Windenergie Report Deutschland 2009 - Offshore" berichtet über
- den allgemeinen Stand der Offshore-Windenergienutzung in Deutschland
und international, - Rahmenbedingungen wie externe Bedingungen und Kosten
- erste Erfahrungen zu Energieerträgen und Anlagenverfügbarkeit.
Damit setzt das Fraunhofer IWES seine Reihe des jährlichen "Windenergie Report Deutschland" fort, wobei die diesjährige Ausgabe allein der Offshore-Windenergie gewidmet ist.
Der 50-seitige Report im Format A4, vierfarbig gedruckt, ist für eine Schutzgebühr von
5 Euro (inkl. Versandkosten) beim Fraunhofer IWES direkt zu beziehen.
(> www.windmonitor.de).
Weitere Informationen:
Internetportal Windmonitor: www.windmonitor.de
Fraunhofer IWES in Kassel: www.iset.uni-kassel.de
Fraunhofer Gesellschaft: www.fraunhofer.de
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Montag, 9. November 2009
Zukunftsmarkt erneuerbare Energien Bauwirtschaft sieht große Potenziale bei Geothermie und Offshore-Windkraft
Der Ausbau der erneuerbaren Energien entwickelt sich für Bauindustrie und Baustoffhersteller zu einem Zukunftsmarkt mit großen Wachstumspotenzialen. Allein im Bereich der Geothermie ist bis 2030 für Wohnungsbau und Gewerbebau mit einem Bauvolumen von 25 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das Deutsche Bank Research unter dem Titel "Geothermie - Chancen für die Bauwirtschaft im Lichte des Klimawandels und der absehbaren Energieknappheit" für die Spitzenverbände der Deutschen Bauindustrie und der deutschen Baustoffhersteller erarbeitet hat. Wichtige Marktpotenziale berge auch der Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee. Hinter den Plänen der Bundesregierung, hiermit eine Energieleistung von bis zu 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030 vor den deutschen Küsten zu gewinnen, stünde ein Investitionsvolumen von über 80 Milliarden Euro, davon 20 bis 25 Milliarden Euro Bauinvestitionen allein für die Fundamente und ihre Verankerung, so Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.. "Oberstes Ziel muss aber eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung für Bürger und Wirtschaft sein", so Andreas Kern, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (BDZ) und Vizepräsident des Bundesverbandes Baustoffe - Steine und Erden (BBS). Hierzu werde ein breiter Energiemix benötigt, der nicht allein politisch gesteuert, sondern letztlich Resultat von Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit" sein müsse. Die Beiträge der Bauwirtschaft zum Ausbau der erneuerbaren Energien und damit zum Klimaschutz sowie zur Sicherung der Energieversorgung standen heute im Mittelpunkt einer Gemeinschaftsveranstaltung von Bauindustrie und Baustoffherstellern in Berlin.
Mit ihrem Interesse am Schwerpunkt Geothermie betrete die deutsche Bauwirtschaft zudem kein Neuland. Gerade im Bereich der oberflächennahen Geothermie sei die Branche weiter als in der Öffentlichkeit bekannt, so Bodner. Im Wohnungsbau habe der Anteil der neu errichteten Gebäude, die vorwiegend geothermisch beheizt werden, von weniger als 1 Prozent im Jahre 2000 auf 18,5 Prozent im Jahre 2008 zugenommen. Im Vergleich dazu gebe es im Bereich von Verwaltungsgebäuden, Fabrik- und Werkstattgebäuden noch großen Nachholbedarf. Hier liege der Anteil geothermisch beheizter Objekte derzeit bei knapp 5 Prozent. Vorreiter der Geothermienutzung seien gewerbliche Hochhausbauten. Bodner: "Inzwischen gibt es in Deutschland kaum noch Hochhausprojekte, die auf Energiepfähle aus Beton verzichten."
Die neue schwarzgelbe Regierung müsse sich insgesamt an ihrem Anspruch messen lassen, "eine ideologiefreie, technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik" betreiben zu wollen, kündigte Kern an. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in einem dynamischen Energiemix die erneuerbaren Energien allmählich den Hauptanteil an der Versorgung übernehmen. Kern: "Dazu müssen diese so schnell wie möglich markt- und speicherfähig gemacht werden". Die Speicherfähigkeit von Beton werde auf einem hohen innovativen Niveau vor allem bei der so genannten Betonkernaktivierung genutzt. Dabei kann die Energieeffizienz optimiert werden, indem Erdwärme genutzt sowie Erd- und Wasserspeicher thermisch mit in das System einbezogen werden.
Nach den ehrgeizigen Zielvorgaben der Bundesregierung soll der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent erhöht werden. Zudem hat die Koalition von Union und FDP bekräftigt, die Emissionen bis 2020 um möglichst 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Baustoffindustrie, etwa die Zementherstellung, ist hier in doppelter Weise involviert. Als energieintensive Branche muss sie die Energiekosten als wichtigen Kostenfaktor in der Produktion so gering wie möglich halten. Zum anderen stellen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ein interessantes Absatzpotenzial für Baustoffhersteller dar. Bislang hat beispielsweise die Windkraft in Deutschland einen Anteil von 7 Prozent an der Stromerzeugung, der nach den Plänen der Regierung bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppelt werden soll.
Das Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien diene nicht nur dem globalen Klimaschutz, es bewirke auch mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten. Vor allem schaffe es Arbeitsplätze, und zwar nicht nur im Anlagenbau, sondern auch in der Bau- und Baustoffindustrie, hoben die Spitzenvertreter der beiden Verbände hervor.
Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de
Ansprechpartner:
Dr. Heiko Stiepelmann, Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Information und Kommunikation Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189 E-Mail: Heiko.Stiepelmann(at)bauindustrie.de
Quelle: Presseportal
Mit ihrem Interesse am Schwerpunkt Geothermie betrete die deutsche Bauwirtschaft zudem kein Neuland. Gerade im Bereich der oberflächennahen Geothermie sei die Branche weiter als in der Öffentlichkeit bekannt, so Bodner. Im Wohnungsbau habe der Anteil der neu errichteten Gebäude, die vorwiegend geothermisch beheizt werden, von weniger als 1 Prozent im Jahre 2000 auf 18,5 Prozent im Jahre 2008 zugenommen. Im Vergleich dazu gebe es im Bereich von Verwaltungsgebäuden, Fabrik- und Werkstattgebäuden noch großen Nachholbedarf. Hier liege der Anteil geothermisch beheizter Objekte derzeit bei knapp 5 Prozent. Vorreiter der Geothermienutzung seien gewerbliche Hochhausbauten. Bodner: "Inzwischen gibt es in Deutschland kaum noch Hochhausprojekte, die auf Energiepfähle aus Beton verzichten."
Die neue schwarzgelbe Regierung müsse sich insgesamt an ihrem Anspruch messen lassen, "eine ideologiefreie, technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik" betreiben zu wollen, kündigte Kern an. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in einem dynamischen Energiemix die erneuerbaren Energien allmählich den Hauptanteil an der Versorgung übernehmen. Kern: "Dazu müssen diese so schnell wie möglich markt- und speicherfähig gemacht werden". Die Speicherfähigkeit von Beton werde auf einem hohen innovativen Niveau vor allem bei der so genannten Betonkernaktivierung genutzt. Dabei kann die Energieeffizienz optimiert werden, indem Erdwärme genutzt sowie Erd- und Wasserspeicher thermisch mit in das System einbezogen werden.
Nach den ehrgeizigen Zielvorgaben der Bundesregierung soll der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent erhöht werden. Zudem hat die Koalition von Union und FDP bekräftigt, die Emissionen bis 2020 um möglichst 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Baustoffindustrie, etwa die Zementherstellung, ist hier in doppelter Weise involviert. Als energieintensive Branche muss sie die Energiekosten als wichtigen Kostenfaktor in der Produktion so gering wie möglich halten. Zum anderen stellen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ein interessantes Absatzpotenzial für Baustoffhersteller dar. Bislang hat beispielsweise die Windkraft in Deutschland einen Anteil von 7 Prozent an der Stromerzeugung, der nach den Plänen der Regierung bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppelt werden soll.
Das Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien diene nicht nur dem globalen Klimaschutz, es bewirke auch mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten. Vor allem schaffe es Arbeitsplätze, und zwar nicht nur im Anlagenbau, sondern auch in der Bau- und Baustoffindustrie, hoben die Spitzenvertreter der beiden Verbände hervor.
Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de
Ansprechpartner:
Dr. Heiko Stiepelmann, Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Information und Kommunikation Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189 E-Mail: Heiko.Stiepelmann(at)bauindustrie.de
Quelle: Presseportal
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Schottischer Energieminister besucht Bremerhaven
Vertreter schottischer und deutscher Offshore-Windenergie Unternehmen kommen in Bremerhaven zusammen
Der schottische Minister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Jim Mather, besucht heute mit einer Delegation Bremerhaven. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen Gespräche über die Entwicklungen der Offshore-Windenergie in Bremerhaven sowie in der Nordwest-Region Deutschlands. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Scottish Development International (SDI) und der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) organisiert.
Im Rahmen des Besuches kommen 50 Vertreter der schottischen und deutschen Offshore-Windenergiebranche zu einer Konferenz zusammen. Zehn Mitgliedsunternehmen der WAB präsentieren dabei ihre Produkte und Dienstleistungen für Offshore-Windparks. Daneben sorgte germanwind, die Cluster-Initiative der Windenergiebranche im Nordwesten, für großes Interesse bei den Gästen aus Schottland. Der Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven Jörg Schulz eröffnete die schottisch-deutsche Konferenz und hieß die Gäste in der See- und Windenergiestadt Bremerhaven herzlich willkommen.
Jan Rispens, der WAB-Geschäftsführer, vermittelte einen Überblick über die Investitionen in Fertigungsstätten an der deutschen Nordseeküste und den Planungsstand der Windparks. Wie in Deutschland wird auch in Schottland den Bau großer Offshore-Windparks vorbereitet. Beide Regionen treffen infrastrukturelle Vorbereitungsmaßnahmen, um diese Entwicklung zu unterstützen. "Damit die erneuerbaren Energien bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am europäischen Energieverbrauch erreichen, hat der Ausbau der Offshore-Windenergie eine hohe Priorität. Mit Veranstaltungen wie dieser verfolgen wir das Ziel die Regionen zu vernetzen und Unternehmenskooperationen zu fördern" fasst Rispens zusammen.
"Durch diese Delegationsreise gewähren uns die Unternehmen in Bremerhaven und der Nordwest-Region einen intensiven Einblick in die Entwicklungen für Offshore-Windenergie in Deutschland. Sehr wichtig für uns sind die Kontakte zu den Unternehmen aus dem WAB-Netzwerk," so erläutert David Roe, Projektleiter von SDI. "Mit der Delegationsreise verfolgen wir das Ziel, die Geschäftskontakte zwischen schottischen und deutschen Unternehmen weiter auszubauen."
Im Anschluss an die Konferenz konnten die Teilnehmer bei einem von SDI angebotenem Mittagessen, die Kontakte vertiefen. Im Rahmen einer Exkursion wurden Prototypen der Offshore-Windenergieanlagen Multibrid M5000 und REpower 5M, gegründet auf einem Tripod bzw. Jacket-Fundament besichtigt. Weiterhin wurden der Windkanal der Deutschen WindGuard Engineering GmbH sowie das Fertigungswerk der AREVA Multibrid GmbH in Bremerhaven besucht.
Quelle: IWR-Pressedienst
Der schottische Minister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Jim Mather, besucht heute mit einer Delegation Bremerhaven. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen Gespräche über die Entwicklungen der Offshore-Windenergie in Bremerhaven sowie in der Nordwest-Region Deutschlands. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Scottish Development International (SDI) und der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) organisiert.
Im Rahmen des Besuches kommen 50 Vertreter der schottischen und deutschen Offshore-Windenergiebranche zu einer Konferenz zusammen. Zehn Mitgliedsunternehmen der WAB präsentieren dabei ihre Produkte und Dienstleistungen für Offshore-Windparks. Daneben sorgte germanwind, die Cluster-Initiative der Windenergiebranche im Nordwesten, für großes Interesse bei den Gästen aus Schottland. Der Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven Jörg Schulz eröffnete die schottisch-deutsche Konferenz und hieß die Gäste in der See- und Windenergiestadt Bremerhaven herzlich willkommen.
Jan Rispens, der WAB-Geschäftsführer, vermittelte einen Überblick über die Investitionen in Fertigungsstätten an der deutschen Nordseeküste und den Planungsstand der Windparks. Wie in Deutschland wird auch in Schottland den Bau großer Offshore-Windparks vorbereitet. Beide Regionen treffen infrastrukturelle Vorbereitungsmaßnahmen, um diese Entwicklung zu unterstützen. "Damit die erneuerbaren Energien bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am europäischen Energieverbrauch erreichen, hat der Ausbau der Offshore-Windenergie eine hohe Priorität. Mit Veranstaltungen wie dieser verfolgen wir das Ziel die Regionen zu vernetzen und Unternehmenskooperationen zu fördern" fasst Rispens zusammen.
"Durch diese Delegationsreise gewähren uns die Unternehmen in Bremerhaven und der Nordwest-Region einen intensiven Einblick in die Entwicklungen für Offshore-Windenergie in Deutschland. Sehr wichtig für uns sind die Kontakte zu den Unternehmen aus dem WAB-Netzwerk," so erläutert David Roe, Projektleiter von SDI. "Mit der Delegationsreise verfolgen wir das Ziel, die Geschäftskontakte zwischen schottischen und deutschen Unternehmen weiter auszubauen."
Im Anschluss an die Konferenz konnten die Teilnehmer bei einem von SDI angebotenem Mittagessen, die Kontakte vertiefen. Im Rahmen einer Exkursion wurden Prototypen der Offshore-Windenergieanlagen Multibrid M5000 und REpower 5M, gegründet auf einem Tripod bzw. Jacket-Fundament besichtigt. Weiterhin wurden der Windkanal der Deutschen WindGuard Engineering GmbH sowie das Fertigungswerk der AREVA Multibrid GmbH in Bremerhaven besucht.
Quelle: IWR-Pressedienst
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