Freitag, 2. Juli 2010

Grünes Licht für ersten Windpark in Schottland

vento ludens hat sich mit diesem ersten Erfolg in Schottland etabliert

vento ludens Ltd. feiert die erste Genehmigung eines Windparks mit zwei Anlagen à 2,3 MW in Schottland. Am 25. Mai 2010 entschied das Banff and Buchan Area Committee in Fraserburgh dem Projekt vento ludens "Full Planning Consent" zu erteilen, was gleichbedeutend mit der deutschen Baugenehmigung ist. Zuvor hatten sich die Mitglieder des Komitees bei einer Besichtigung persönlich von der sehr guten Eignung des Standortes überzeugt.

Geschäftsführer Thomas Weyer: “Ich bin sehr erfreut über unseren ersten genehmigten Windpark in Großbritannien. Dies ist die Krönung monatelanger, intensiver Arbeit. Es ist das erste von vielen Projekten, welche wir in den nächsten Jahren realisieren werden.“

„Wir sind absolut zufrieden mit dieser Entscheidung und fühlen uns zutiefst dazu verpflichtet, nur erstklassige Windparks an Standorten zu planen, die umwelttechnisch und landschaftlich geeignet sind.“ so Dr. Jay Butler, Project Director, vento ludens Ltd.

Der geplante Windpark liegt in Aberdeenshire, Nordschottland. Mit einer installierten Leistung von 4,6 MW wird der Windpark genug saubere Energie erzeugen, um den durchschnittlichen Verbrauch von ca. 4000 Privathaushalten zu decken. Die jährliche Produktion des Zwei-Turbinen-Parks wird ca. 12 Millionen kWh betragen. vento ludens hat sich bereits den Netzanschluss für diesen Windpark gesichert und plant den Bau für Oktober 2011.

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Weyer
Email: thomas.weyer(at)ventoludens.de
Telefon: (+49) 08225/9699-52
Hauptstr. 105, 89343 Jettingen-Scheppach

vento ludens Ltd. ist ein Tochterunternehmen der deutschen vento ludens GmbH & Co. KG, welche Wind- und PV-Projekte plant, realisiert und betreibt. In Schottland sind insgesamt 12 kleine bis mittlere Windparks mit einer Gesamtleistung von ca. 150 MW in der Planung.

In Deutschland sind von vento ludens GmbH & Co. KG alleine in der ersten Hälfte des Jahres 2010 bereits 8 MW an PV-Projekten gebaut worden. Die realisierten Wind- und PV-Parks bleiben in der Regel im Eigenbestand. Daher ist ein vorrangiges Ziel der vento ludens, die Projekte immer im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren.

vento ludens GmbH & Co. KG
Hauptstraße 105, D-89343 Jettingen-Scheppach
Presse: Martina Vanek
Email: martina.vanek(at)ventoludens.de
Telefon: 08225/9699-53

Wir von vento ludens (lat.: = Der mit dem Wind spielt) sind Teil einer international tätigen Firmengruppe mit mehr als 300 Beschäftigen. Unser direkter Mutterkonzern ist die LUDO FACT, die sich sehr erfolgreich als führender Brettspiel-Hersteller in Europa etabliert hat.

Seit 2000 sind wir als Planer, Investor und Betreiber im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Mit mehreren realisierten Windparks haben wir uns besonders erfolgreich der Windenergie gewidmet. Dabei ist unser vorrangiges Ziel, unsere Projekte immer im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren.

Innerhalb weniger Jahren hat sich vento ludens zu einem aufstrebenden Unternehmen entwickelt. Um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, gehen wir kontinuierlich neue Standorte und Märkte an. Unser Ziel ist es, viele weitere Windparks in Europa und Übersee zu errichten und damit zur Schaffung einer natürlichen und gesicherten Energiequelle weltweit beizutragen.

Quelle: openPR

Montag, 31. Mai 2010

Mehrkörpersimulation macht Windkraft effizienter

Foto: Schaeffler GruppeWälzlagerungen in Windkraftanlagen sind unterschiedlich hohen und stark wechselnden Belastungen ausgesetzt sowie abhängig von den Einbaustellen auch einer großen Bandbreite an niedrigen und hohen Drehzahlen. Sie bilden das Herzstück des Triebstrangs und damit der gesamten Anlage. Entsprechend wird heute bei der Weiterentwicklung der Lager das gesamte System Windkraftanlage mit seinen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen der einzelnen Triebstrangkomponenten einbezogen. Komplexe Simulationsprogramme erlauben es, alle Bauteile vorher virtuell zu testen und so für alle Lastzustände die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlegen weiter zu verbessern.

Im Rahmen eines unternehmensübergreifenden Entwicklungsprojektes hat die Schaeffler Gruppe Industrie gemeinsam mit dem Windkraftanlagen-Hersteller Repower Systems AG und dem Getriebe-Hersteller Eickhoff Antriebstechnik GmbH eine Systemsimulation zur Berechnung dynamischer Betriebslasten für den Antriebsstrang von Windkraftanlagen entwickelt. Das komplexe Mehrkörpersimulationsmodell ist unter Einbeziehung von FEM-Berechnungen in der Lage, die Einzelkomponenten des Antriebsstranges, deren Interaktion sowie das gesamte Anlagendesign bereits in der Entwicklungsphase zu optimieren. Windkraftanlagen können so für alle Lastzustände wesentlich zuverlässiger und kostengünstiger ausgelegt und betrieben werden.

Lastsimulationen sind ein unverzichtbarer Bestandteil zur Auslegung von Windenergieanlagen. Trotz neuer Anlagentypen, zum Beispiel durch alternative Hauptlager- oder Getriebekonzepte, und wachsender Anforderungen an Leistung und Zuverlässigkeit, dienen zur Lastsimulation bisher zumeist stark vereinfachende Modelle. Diese geben als Grundlage der Auslegung Lastzeitreihen nur für bestimmte Schnittgrößen, nicht jedoch für alle Komponenten vor. Komplexe Einheiten werden so nur als "black box" behandelt, wie etwa das Getriebe mit seinen zahlreichen dynamischen Komponenten und deren Rückwirkungen auf die anderen Teile des Antriebsstranges. Die Modellbildung wird den Anforderungen für Getriebe und damit einer zuverlässigen Auslegung nur unzureichend gerecht.

Systemverständnis verbessern

Um zu einem umfassenden Systemverständnis über die dynamischen Lasten der mechanischen Komponenten im Antriebsstrang zu kommen, haben die Projektpartner ihr jeweiliges Produkt- und Berechnungs-Knowhow in die Entwicklung eines komplexen Mehrkörpersimulationsmodells (MKS-Modell) eingebracht. Zentrales Programm ist die von der Schaeffler Gruppe entwickelte Wälzlager-Berechnungssoftware BEARINX®, die es ermöglicht, in kurzer Zeit dynamische Simulationsmodelle für komplette Getriebe zu generieren und die Ergebnisse auch zu visualisieren. Da BEARINX® das Verhalten von Wellen, Verzahnung und Lager bis hin zum einzelnen Wälzkontakt abbildet, wird die Simulation des Antriebsstranges besonders genau und zuverlässig. In Verbindung mit elastischen Simulationen und FEM-Berechnungen für Umgebungsbauteile und Gehäuse wird der höchste Grad der Modellierungsstufe erreicht.

Im Gegensatz zu konventionellen Simulationsprogrammen wie FLEX5® oder BLADED® beinhalten die Hybrid-FEM-MKS-Modelle detaillierte Sub-Modelle zu Steifigkeits-Matrizen und Massen für alle elastischen Strukturkomponenten wie Rahmen, Gehäuse, Planetenträger, Zahnräder und Lager. Das Wälzlager-Berechnungsprogramm BEARINX® erstellt dabei zunächst das Getriebemodell, und bildet damit die Geometrie, die Anordnung der Getriebeelemente sowie die verwendeten Lager ab. Eine neuentwickelte Softwarefamilie baut auf diesem BEARINX®-Modell auf und nutzt es für die Mehrkörpersimulation. Das Preprocessing-Programm DynPre® erzeugt aus den Getriebedaten von BEARINX® sowie aus weiteren Daten zu Geometrie und Werkstoffeigenschaften anderer Anlagenelemente (Turm, Rotorblätter, Generator, etc.) das Simulationsmodell. Dieser Prozess ist automatisiert und erfolgt daher fehlerfrei, genau und im Vergleich zu anderen Methoden besonders schnell. Zur eigentlichen Mehrkörpersimulation wird das Programm SAMCEF-MECANO eingesetzt. Die Aufbereitung der Daten zur Auswertung erfolgt anschließend über das Programm DynDP®. Die Daten werden in Diagrammen, Filmen und 3D-Wasserfalldigrammen visualisiert. Das Programm bietet die Möglichkeit zur Untersuchung klassierter Lasten als Voraussetzung für die Lebensdauerberechnung unter Berücksichtigung der Dynamik und Interaktion der Komponenten. Die Auswertung der Belastungen ist über die gesamte Betriebsdauer hinweg zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich. Auch extreme Lastzustände - wie etwa bei Notstopp oder Kurzschluss - können so detailliert simuliert und beurteilt werden. Das gilt für ihre Auswirkungen auf das Gesamtsystem, auf die einzelnen Subsysteme bis hin zum isolierten Wälzkontakt - stets unter Berücksichtigung aller dynamischen Zustände und Effekte.

Zuverlässige Auslegung

Das so entwickelte Mehrkörpersimulationsmodell ermöglicht die integrierte Berechnung von Ermüdungslasten oder extremen Lastzuständen - wie etwa bei Notstopp oder Kurzschluss - in bisher nicht erreichbarer Genauigkeit. Die Auslegung der Anlage wird somit wesentlich zuverlässiger. Die Möglichkeit, Designalternativen bereits frühzeitig zu untersuchen und zu beurteilen, gibt Sicherheit im Entwicklungsprozess. Entwicklungskosten werden so erheblich reduziert, da Designänderungen in einem frühen Stadium vorgenommen werden können.

Über Schaeffler Gruppe

Die Sparte Industrie der Schaeffler Gruppe liefert über eine weltweit marktnahe Organisation und Anwendungsberatung Wälz- und Gleitlagerlösungen, Linear- und Direktantriebstechnologie der Marken INA und FAG für rund 60 verschiedene Industriebereiche. Das Portfolio umfasst über 225.000 Produkte und reicht von millimetergroßen Miniaturlagern z. B. für Dentalbohrer bis zu Großlagern mit einem Außendurchmesser von mehreren Metern, z. B. für Windkraftanlagen.

Die Schaeffler Gruppe zählt mit rund 61.000 Mitarbeitern an weltweit mehr als 180 Standorten und einem Gruppenumsatz von 7,3 Mrd. Euro (GJ 2009) zu den weltweit führenden Wälzlagerherstellern und Automobilzulieferern.

Quelle: PresseBox

Donnerstag, 6. Mai 2010

alpha ventus: Deutschlands erster Offshore-Windpark liefert Strom

Ende April wurde mit der Eröffnung des Offshore-Windparks alpha ventus eine neue Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland eingeleitet. Rund 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum wurde der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern in Betrieb genommen. Der Offshore-Windpark mit dem Namen “alpha ventus” wurde von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe gebaut. Ende April wurde er von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zusammen mit den Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, eröffnet.

Den ganzen Artikel lesen Sie unter "Sauberer Strom vom Meer: Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus eröffnet" auf den Seiten von Klima-Wandel.

Montag, 12. April 2010

SPD rügt "Blockade" bei Windkraft

Die Landesregierung blockiert nach Ansicht der SPD den Ausbau der Windkraft und verhindert damit Investitionen von jährlich mehreren Hundert Millionen Euro. "Die Potenziale der Windkraft wurden bislang von der Landesregierung stark vernachlässigt", kritisierte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel am Donnerstag in Stuttgart.

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) wies in Stuttgart darauf hin, dass derzeit eine Kabinettsvorlage zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Vorbereitung sei. Diese solle bereits im April von der Regierung beschlossen werden. In Einzelfällen müsse auch außerhalb von sogenannten Vorranggebieten die Errichtung einer Windkraftanlage möglich sein. Die Vorranggebiete müssten "auf den Prüfstand", kündigte Pfister an und kam damit der SPD-Fraktion entgegen, die einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Dieser sieht vor, den bislang im Landesplanungsgesetz enthaltenen Passus von Vorrang- und Ausschlussgebieten zu streichen.

Die Gemeinden sollten künftig "wieder mitbestimmen können, wo Windkraftanlagen errichtet werden", betonte Schmiedel. Auch BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß forderte, den Kommunen mehr Freiheiten bei der Standortausweisung zuzugestehen.

Pfister räumte ein, dass in der Vergangenheit "Windkraftanlagen vielerorts und durchaus auch von Regierungsseite äußerst kritisch gesehen" worden seien. Sie seien als erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes von vornherein abgelehnt worden.

Heute könne aber festgestellt werden, dass die bestehenden Windräder vor Ort weit überwiegend akzeptiert seien und die Nachfrage etwa nach "Bürgerwindanlagen" weiter steige. Aus einigen Regionen gebe es deshalb bereits positive Signale, die bisherige Windkraftplanung in diesem Sinne überarbeiten zu wollen. Das decke sich mit dem "zwischenzeitlich klaren Bekenntnis der Landesregierung zur Nutzung der Windenergie auch in Baden-Württemberg", sagte Pfister.

Nach Angaben der SPD stagniert der Ausbau der Windkraft im Land seit langem. Seit 2005 seien im Schnitt nur 21 Anlagen jährlich hinzugekommen. Baden-Württemberg liege mit insgesamt 360 Windrädern an vorletzter Stelle aller Flächenländer - vor dem Saarland. Demgegenüber habe Nordrhein-Westfalen seit 2005 mehr als 100 Anlagen jährlich gebaut. Insgesamt gebe es dort fast 2800 Windräder. Dieser Ländervergleich mache deutlich, "dass die Landesregierung hier rein ideologisch vorgeht", kritisierte Schmiedel.

Quelle: premiumpresse.de

Dienstag, 16. März 2010

Wie man Strom aus Wind gewinnt – In der ersten "Kinder-Umwelt-Werkstatt" ...

... lernen junge Frankfurter erneuerbare Energien kennen.

In der ersten 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' dreht sich alles um den Wind. Beim Start des innovativen Kinderprojekts, das Kindern das Thema erneuerbare Energien vermittelt, lernt Frankfurts Nachwuchs die Kraft des Windes kennen und erfährt, wie man aus Wind Strom erzeugt. Nach dem Auftakt in Frankfurt-Fechenheim wird das von SKD Frankfurt ins Leben gerufene Projekt Station in weiteren Kindereinrichtungen in ganz Hessen machen.

Frankfurt am Main, März 2010. Nachhaltigen und ressourcenschonenden Energiequellen gehört die Zukunft. Deshalb will die 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' schon bei den Kleinsten das Bewusstsein für Umweltschutz und erneuerbare Energien wecken. Bei der ersten 'Kinder-Umwelt-Werkstatt', die am Dienstag, den 16. März, in der KiTa 75 in Frankfurt-Fechenheim stattfindet, steht die Windenergie im Vordergrund. „Wir werden mit den Kindern ins Freie gehen, wo sie Luft und Wind ganz direkt erfahren können und mit spannenden Experimenten zum Mitmachen die Kraft des Windes erforschen“, erklärt Projektleiterin Susanne Schiffke ihre Pläne.

So werden die Kleinen kreativ basteln und forschen und dabei Windmessgeräte aufstellen, Windräder bauen und sogar selbst damit Strom erzeugen.

Ins Leben gerufen wurde die 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' von der SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. SKD Frankfurt knüpft damit an die von der BHF-BANK-Stiftung geförderte 'Erfindertagesstätte' an, legt den Schwerpunkt aber auf erneuerbare Energien – ein Thema, das bei SKD Frankfurt auch in die Finanzberatung der Kunden mit einfließt.

„Nachhaltigkeit und schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen liegen uns am Herzen und werden auch in den von uns empfohlenen Kapitalanlagen wo immer möglich berücksichtigt. Es ist uns aber auch ein Anliegen, schon die kommende Generation für diese so wichtigen Themen empfänglich zu machen. Deshalb freuen wir uns, die 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' unterstützen zu können“, so Monika Fauser, die Geschäftsführerin von SKD Frankfurt (www.skd-frankfurt.de).

Die 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' wird nach dem Auftakt in Fechenheim durch Hessen ziehen und in weiteren Kindereinrichtungen spannende Experimente zu Themen wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie durchführen. Kindereinrichtungen, die an der 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' Interesse haben, werden sich deshalb bald online um die 'Kinder-Umwelt-Werkstatt' bewerben können.

Weitere Informationen zur SKD 'Kinderförderung' finden sich im Internet unter: skd-kinderfoerderung-frankfurt.de

Schlagworte: Kinderförderung, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Kinder-Umwelt-Werkstatt, Steuern sparen, SKD-Frankfurt

Andreas Runkel
ROESSLER PR
Walter-Leiske-Straße 2
60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 51 44 61
Fax: 069 – 51 43 92
Email: skd2(at)roesslerpr.de
www.roesslerpr.de

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Steueroptimierte Vermögensbildung für unsere Kunden, ob in stürmischen oder sonnigen Zeiten, das ist es, was wir mit Herz und Verstand tun. Über 80 qualifizierte Mitarbeiter – Steuerexperten, Betriebswirte, Bankfachwirte, Rentenfachberater und Versicherungsexperten – suchen individuell für jeden Kunden nach seinem persönlichen Modell zur Steueroptimierung, Altersvor-sorge oder Kapitalanlage.

SKD (www.skd-frankfurt.de) ist – im Gegensatz zu einer Bank oder einer Versicherung – keinem Produkt verpflichtet und berät pro-duktunabhängig und neutral auf dem gesamten Kapital-, Finanz- und Ren-tenmarkt. So können wir genau die Lösung aufzeigen, welche für den Kun-den die größten und lukrativsten Vorteile bringt. Daraus entsteht ein maßge-schneidertes und passgenaues Konzept für Finanzplanung und Alters-vorsorge, denn nur diese individuellen Lösungen bringen unseren Kunden dauerhaften Nutzen, Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit.

Das erprobte, ganzheitliche Lösungskonzept von SKD reicht von transparenter High-Class-Beratung durch unser Expertenteam über unseren Kundenservice von A bis Z bis hin zur kurz vor dem Abschluss stehenden TÜV-Zertifizierung für Beratungs- und Servicequalität sowie umweltorientier-tes Handeln. Dieses Bündel von Services macht für uns wirklich faire Vermögensbildung aus – und deshalb sprechen wir bei SKD von Fairmögensbildung®.

Weitere Informationen zu SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH finden Sie unter www.skd-frankfurt.de. Alle genannten Markennamen und Warenzeichen sind Markennamen und Warenzeichen der jeweiligen Markeninhaber.

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Geschäftsführerin: Frau Monika Fauser
Lyonerstrasse 15
60528 Frankfurt a. M.
Deutschland
Tel.: 069-6032910
Fax: 069-603291 - 111
e-mail:
website: www.skd-frankfurt.de

Quelle: openPR

Dienstag, 2. März 2010

Mehr Geld, mehr Ökostrom, weniger CO2

Wien (OTS/BMWFJ) - Die neuen Einspeisetarife sind ein klares Bekenntnis zu erneuerbaren und umweltfreundlichen Energieformen. Vor allem für das Burgenland haben sie äußerst positive Auswirkungen. "Wir haben die Einspeistarife für Strom aus Windenergie um 29 Prozent auf 9,7 Cent pro Kilowattstunde erhöht, um in den dafür am besten geeigneten Gebieten wie dem Burgenland den Bau neuer Anlagen zu beschleunigen", sagt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner. "Bezogen auf die verlängerte Laufzeit der garantierten Tarife auf 13 Jahre ist das sogar eine Steigerung von 49 Prozent." Damit sind die Tarife in Österreich jetzt auch höher als für Anlagen auf dem deutschen Festland, wo für nur fünf Jahre 9,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden.

Auch Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl betont die Vorteile der neuen Tarife: "Windkraft hat großes Potential und im Burgenland ist auch genügend Windpotential vorhanden. Es ist daher sinnvoll und richtig, dass der Einspeistarif von bisher 7,53 Cent pro Kilowattstunde auf 9,7 Cent erhöht wurde. Wir können jetzt den Ausbau der Windenergie im Burgenland weiter vorantreiben und unserem Ziel, bis 2013 stromunabhängig zu werden, näher kommen. Für die Ökostrom-Erzeuger bedeutet die neue Tarifierung wiederum Planungs- und Investitionssicherheit."

Klimaschutz, Verknappung fossiler Rohstoffe, erneuerbare Energien - das sind nur einige Schlagworte der öffentlichen Diskussion. "Tatsache ist, dass wir an einem Wendepunkt im Energiesystem stehen. Neue Strategien und Maßnahmen für eine nachhaltige Versorgung sind daher gefragt", so Mitterlehner.
Dank der neuen Einspeistarife können nun die Potentiale mobilisiert werden, die Österreich auch für die Erreichung des EU-Ziels von 34 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen (Wind, Wasser, Solarenergie und Biomasse) bis 2020 braucht. Ziel ist, wirtschaftlich sinnvolle Projekte und Standorte effizient zu fördern.

Zwtl.: Windkraft hat großes Potential
Laut Statistik der European Wind Energy Association sind 39 Prozent der im Vorjahr errichteten Kraftwerke in Europa Windkraftanlagen. Die Windkraft hat damit alle anderen Technologien in Europa übertroffen. In Österreich gab es Ende 2009 206 Windkraftanlagen mit mehr als 600 Windrädern und einer Gesamtleistung von 1050 MW. Diese Anlagen erzeugen 3 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs. Von allen Technologien der erneuerbaren Energien weist die Windkraft das beste Kosten/Nutzenverhältnis auf und steht bereits knapp vor der Marktreife.

Derzeit sind im Burgenland 206 Windräder in Betrieb. "Durch die neue Tarifverordnung kommt in den Ausbau von Windkraftanlagen neuer Schwung", sagt Steindl. Die Austria Wind Power plant bereits den weiteren Ausbau. Bis 2013 ist die Errichtung von Windparks mit einer zusätzlichen Leistung von bis zu 270 MW geplant. Weiteres Ausbaupotential ist jedenfalls gegeben (Parndorfer Platte, Bezirk Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf) - wir könnten so zu einer weiteren Leistungssteigerung kommen.

Zwtl.: Eckdaten
- Der Stromverbrauch ist im Burgenland in den letzten 10 Jahren um mehr als 40 Prozent (Österreich: rund 26 Prozent) gestiegen und liegt bei rund 1.600 GWh.
- Vom Stromverbrauch entfallen rund 60 Prozent auf private Haushalte und ca. 40 Prozent auf Unternehmen.
- Im Burgenland werden rund 1.000 GWh Strom erzeugt, davon knapp 70 Prozent aus Wind und mehr als 20 Prozent aus Biomasse/Biogas. Der Rest sind KWK-Anlagen (Kraft-Wärme Kopplungs-Anlagen) und Kleinkraftwerke.
- Windkraft: Wir haben derzeit 206 Windräder mit einer Leistung von rund 370 MW. Damit liegen wir an zweiter Stelle hinter Niederösterreich.
- Von großer Bedeutung ist im Burgenland auch die Nutzung von Biomasse. Hier haben wir 1989 begonnen, wobei es anfangs nur um die Erzeugung von Wärme ging. In weiterer Folge hat Güssing mit dem Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie hier die Vorreiterrolle übernommen. Neben der Wärme werden Strom, synthetisches Erdgas und daraus Treibstoff erzeugt. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit werden in Güssing auch umgesetzt. So wurden in Güssing in den letzten Jahren mehr als 1.000 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem bleibt die Wertschöpfung bei der Erzeugung von Ökostrom im eigenen Land.

Auch die Effekte auf den Arbeitsmarkt und den Export sind beachtlich. "Die österreichische Windkraftzulieferindustrie hat ein Exportvolumen von über 350 Mio. Euro pro Jahr", sagt Mitterlehner. 8.000 Privatpersonen sind an den österreichischen Windkraftanlagen durch die so genannte Bürgerbeteiligung finanziell beteiligt. Und 2500 Jobs wurden durch die Windenergie in Österreich geschaffen.

"Der Vorteil von Windkraft liegt auf der Hand, Windkraft macht unabhängig von Energieimporten, ist nachhaltig und umweltfreundlich", so Steindl. Mit einem Windrad kann man so viel CO2 einsparen, als wenn 1.500 Österreicher für ein Jahr komplett auf ihr Auto verzichten würden. Der Windstrom hilft in Europa mehr als 120 Mio. Tonnen CO2 jährlich zu vermeiden. Das hat dieselbe Wirkung, als wenn alle Deutschen und Österreicher komplett auf ihr Auto verzichten würden.
"Die neuen Einspeistarife bringen neue Impulse für den Ausbau erneuerbarer Energien im Burgenland. Auch eine weitere Dynamisierung in der heimischen Umwelttechnik und auf dem Arbeitsmarkt - Stichwort Green Jobs - ist zu erwarten", so Steindl abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecherin des Ministers: Mag. Waltraud Kaserer,
Tel. Büro: (01) 711 00-5108
Tel. mobil: +43 664 813 18 34
Presseabteilung: mailto: presseabteilung(at)bmwfj.gv.at
Internet: http://www.bmwfj.gv.at

Kurt Safrata
Pressesprecher
LH-Stv. Franz Steindl
kurt.safrata(at)bgld.gv.at
+43 664 22 43 885

Quelle: ots.at

Donnerstag, 18. Februar 2010

Zurück zur Natur am Windpark Spremberg – Die Renaturierung des Reuthener Moors

Der Windpark mit seinen über 191 m hohen Gittermasttürmen ist vielen Sprembergern längst bekannt. Das Dresdner Planungsunternehmen WSB Projekt GmbH hat sich neben dem Bau des Spremberger Windparks auch für den Erhalt und den Wiederaufbau der natürlichen Lebensräume eingesetzt. Ein außergewöhnliches Projekt ist nun fast fertig gestellt: die Renaturierung des Reuthener Moors.

Die Nutzung der Windkraft ist eine Möglichkeit, umwelt- und ressourcenschonende Energie zu erzeugen. Beim Bau der Windparks möchte die WSB die Veränderungen des Landschaftsbildes und den Einfluss in die natürlichen Lebensräume von Pflanzen und Tieren so gering wie möglich halten. Mit der Genehmigungsbehörde wurden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vereinbart, um die Errichtung der Anlagen und den Bau der Zufahrtswege zu kompensieren. Im Falle des Windparks Spremberg wurden beispielsweise ehemalige Militärbunkeranlagen zu Fledermausquartieren umgebaut sowie Heideflächen als Lebensraum für bedrohte Vogelarten gestaltet. Zusätzlich wurde das Reuthener Moor renaturiert – eine außergewöhnliche Kompensationsmaßnahme.

Bereits im 19 Jh. wurde das 20 ha große Reuthener Moor am Rande des Muskauer Faltenbogens großflächig abgetorft. Dazu wurden zahlreiche Gräben angelegt, die den Wasserspiegel senkten und das Moor entwässerten. Mit weitreichenden Folgen, denn nun war das empfindliche Ökosystem vor allem in den Sommermonaten von Austrocknung bedroht. Dieser stark gefährdete Lebensraum soll langfristig erhalten werden.

Von Oktober bis Dezember 2009 wurden die wichtigsten dieser Gräben wieder verfüllt, um den Wasserspiegel dauerhaft zu erhöhen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit dem Naturschutzfonds und dem Landesumweltamt Brandenburg sowie mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Spree-Neiße. Die Bauausführung übernahm der Cottbuser Wasser- und Bodenverband „Neiße-Malxe-Tranitz“, der die Arbeiten mit Sachkenntnis und größter Umsicht durchführte. Schon die ersten Beobachtungen während der Baumaßnahme waren erfolgversprechend: der Abfluß des Niederschlagswassers wird durch die Grabenverschlüsse deutlich verzögert.

Peter Horntrich, Projektingenieur der WSB Projekt GmbH, verdeutlicht die besonderen Anforderungen: „Das Reuthener Moor wird gemäß dem brandenburgischen ‚Rahmenplan Moorschutz’ den ‚sehr bis extrem gefährdeten’ Moortypen mit höchster Priorität und deutschland- bis europaweiter Bedeutung zugeordnet. Hier war also besondere Sorgfalt geboten.“

Abgeschlossen ist das Projekt noch nicht. Die Untere Naturschutzbehörde hat die fachgerechte Ausführung bereits bestätigt, das Landesumweltamt muss die Arbeiten aber noch abnehmen. „Das ist erst möglich, wenn die Temperaturen wieder steigen - für eine Abnahme brauchen wir Schneefreiheit.“, erläutert Peter Horntrich.
Ob die Maßnahme auch langfristig die erwünschte Wirkung hat und der Wasserstand bis in die Sommermonate stabil bleibt, wird ein Monitoring zeigen, das in den kommenden fünf Jahren durchgeführt wird.

Der Windpark Spremberg ist damit ein positives Beispiel für eine nachhaltige Schonung der Ressourcen und dem gelungenen Miteinander von Naturschutz und umweltfreundlicher Stromerzeugung.

Der Windpark liegt in Brandenburg an der Grenze zu Sachsen. Errichtet wurden neun Anlagen des Typs Fuhrländer FL-2500 mit einer Gesamthöhe von 191 m. Seit der Inbetriebnahme Ende April 2009 kann er mit seinen installierten 22,5 Megawatt bis zu 60.000 Personen mit umweltfreundlichem Strom versorgen und jährlich über 40.000 Tonnen CO2 einsparen. Der Strom wird über das eigens errichtete Umspannwerk mit einer Kapazität von 31,5 MW in das Netz der envia Verteilnetz GmbH eingespeist.

Pressekontakt:

Sandy Brochlitz
WSB Neue Energien GmbH
Schweizer Straße 3a, 01069 Dresden
Tel. 03 51/ 211 83 – 67, Fax – 44
s.rochlitz(at)wsb.de, www.wsb.de

Über die WSB-Unternehmensgruppe
Die WSB Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Dresden ist einer der großen Full-Service-Anbieter für Windenergieprojekte in Deutschland. Das Kerngeschäft ist die Projektentwicklung und Vermarktung von Windparks und Photovoltaik-Anlagen. WSB hat 238 Windenergieanlagen mit 357 Megawatt installierter Leistung und einem Projektvolumen von 506 Mio. € errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind ca. 110 Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich, Tschechien, Polen, Griechenland und Rumänien tätig.

Quelle: openPR