Donnerstag, 13. Januar 2011

Landkreis Mainz-Bingen: Windstrom für rund 6.000 Haushalte

juwi, Stadtwerke Mainz und EDG betreiben Windpark in Waldalgesheim: vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen.

Der Windpark in Waldalgesheim (Landkreis Mainz-Bingen) kommt mit großen Schritten voran. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, die ersten Türme stehen bereits. Nun hat das Betreiberkonsortium um die Wörrstädter juwi renewable IPP, die Stadtwerke Mainz AG und die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) aus Nieder-Olm alle vertraglichen Voraussetzungen geschaffen, damit der Windpark wie geplant im Frühjahr 2011 ans Netz gehen kann. In Waldalgesheim realisiert juwi insgesamt vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen, was den Bedarf von rund 6.000 Privathaushalten deckt.

Betrieben wird der Windpark, mit dem pro Jahr rund 17.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden werden können, von einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Stadtwerke Mainz AG, die EDG und die juwi renewable IPP jeweils ein Drittel halten. In Waldalgesheim hat juwi 2008 bereits eine Photovoltaik-Freiflächenanlage realisiert, die mit einer Leistung von 2,56 Megawatt pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom produziert. Mit dem Windpark wird Waldalgesheim nun zum Stromexporteur, das heißt die Gemeinde produziert künftig mehr CO2-freie Energie als sie selbst an Strom verbraucht. Dr. Gerhard Hanke, Bürgermeister von Waldalgesheim: „Wir erzielen damit einen doppelt positiven Effekt: Zum einen ist es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen – für den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien und für deren Leistungsfähigkeit. Zum anderen bringt uns die Windenergie regionale Wertschöpfung, mit denen wir in unserer Gemeinde sinnvolle Projekte auf den Weg bringen können.“

Nach Ansicht von Manfred Jakobs, Geschäftsführer der juwi renewable IPP, sind „Kooperationen zwischen regionalen Energieversorgern mit lokaler Tradition sowie Kommunen und Projektentwicklern wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Betrieb dezentraler Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie.“ Detlev Höhne, der kaufmännische Vorstand der Stadtwerke Mainz AG, sieht in dem Windpark „einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende in der Region; zu der wir unseren Beitrag leisten wollen“.

In den Augen von Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG, „stellen dezentrale Konzepte den Königsweg der erneuerbaren Energien dar. Sie bringen nicht nur saubere Energie, sondern der Region auch Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen, von denen Menschen und Kommunen profitieren“. Die EDG betreibt in Waldalgesheim bereits seit 2005 eine Bioenergie-Nahwärmeversorgung in zwei Neubaugebieten auf der Grundlage des nachwachsenden Rohstoffes Holzhackschnitzel, die neben 150 Einfamilienhäusern auch drei kommunale Gebäude mit klimaneutraler Heizenergie versorgt.

Zur juwi-Gruppe
Gegründet wurde die juwi-Gruppe 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro zu einer weltweit tätigen Gruppe mit rund 1000 Mitarbeitern und rund 800 Millionen Euro Umsatz (Prognose 2010) entwickelt. Dazu zählen neben Solar- und Windenergie auch Bioenergie, Wasserkraft und die Geothermie. Bislang hat juwi mehr als 400 Windenergie- Anlagen mit einer Leistung von über 650 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1400 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 600 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Großbritannien, Indien, den USA und Costa Rica. Gemeinsam verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien.

Zur Stadtwerke Mainz AG
Die Stadtwerke Mainz AG (SWM) ist von einem klassischen Versorgungsunternehmen zu einer zukunftsfähigen Unternehmensgruppe gewachsen, die heute mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften Dienstleistungen für nahezu alle Lebensbereiche erbringt. Zu den Kerngeschäften zählen der wirtschaftliche und umweltschonende Betrieb von Strom-, Gas- und Wassernetzen, die Wassergewinnung und Abfallverwertung. Die SWM-Gruppe erzeugt außerdem in mehreren Kraftwerksanlagen Strom, Dampf und Fernwärme und engagiert sich stark im Bereich der Erneuerbaren Energien. Der Umsatz im Konzern belief sich 2009 auf 526 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl lag bei 1440.

Zur EDG mbH
Die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) ist ein kommunales Unternehmen, das von den Landkreisen Mainz-Bingen, Bad Kreuznach und Alzey-Worms sowie den Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Nierstein-Oppenheim getragen wird. Im Jahr 1998 gegründet, hat sich die EDG zu einem Spezialisten im Contracting-Bereich entwickelt, der auf der Grundlage erneuerbarer Energien und Energieeffizienztechnologien insbesondere im Wärmemarkt stark aufgestellt ist. Die EDG betreibt heute bereits 62 Blockheizkraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung zur Objekt- und Arealversorgung mit Wärme und Strom sowie 14 kommunale Holzheizwerke in Schulzentren und Neubaugebieten. Sie beschäftigt 15 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 10 Millionen. Euro.

Quelle: juwi Presse, 17. Dezember 2010

Montag, 10. Januar 2011

Erneuerbare Energien: EU übertrifft Ziel 2020 - Windkraftbranche zuversichtlich für Aufschwung

Die EU wird ihr erklärtes Ziel übererfüllen, 20 Prozent des Energiebedarfs bis 2020 mit Erneuerbaren Energien zu decken. Wie die European Wind Energy Association (EWEA) http://www.ewea.org aufzeigt, erreichen mit Luxemburg und Italien lediglich zwei der 27 Mitgliedsstaaten ihre nationalen Vorgaben voraussichtlich nicht. Dem entsprechend zuversichtlich zeigt sich allen voran die Windkraftbranche für einen baldigen Aufschwung von der aktuellen Flaute.

14 Prozent durch Wind

Die Maßnahmen aller EU-Länder werden zu einer 20,7-prozentigen Deckung des Energieverbrauchs im Jahr 2020 durch regenerative Energien führen. Windkraft allein generiert den EWEA-Angaben zufolge bis dahin rund 14 Prozent der europaweiten Nachfrage nach Elektrizität. Die Erwartungen der bislang vom Boom verwöhnten Industrie wurden angesichts der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren enttäuscht (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081113027/). Nun will der Sektor wieder durchstarten.

"Es ist sehr ermutigend, dass 25 der 27 EU-Länder ihre Ziele übertreffen oder erreichen wollen", heißt es von EWEA-Policy-Director Justin Wilkes. Mit minus 2,1 bzw. minus 0,9 Prozent liegen nur Luxemburg und Italien unter Plan. Sie werden Energie aus regenerativen Quellen importieren, um ihren Rückstand zu kompensieren. Allen voran Bulgarien und Spanien, aber auch Deutschland und Österreich, befinden sich unter jenen 15 Ländern, die ihr Soll sogar übererfüllen wollen.

Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller(at)pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315

Quelle: pressetext.at

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Windige Aussichten für den ersten grossen südafrikanischen Windpark

CEO Genesys Wind AG Bernd Steiner mit Mayor v. Caledon Chris PuntDer erste 300 Megawatt Windpark entsteht in der Region Caledon Nähe Kapstadt in Südafrika. Die ersten 17 Windturbinen mit einer Leistung von 3 Megawatt pro Turbine werden bereits in 2011 ans Netz gehen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung für die gesamten 300 Megawatt ist abgeschlossen und der Netzzugang ist gesichert. Die Augen der gesamten Windbranche sind derzeit auf Südafrika gerichtet, da bereits das Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien verabschiedet worden ist. Die Kriterien für die Genehmigungen sind bekannt und die Schweizer Genesys Wind Aktiengesellschaft bewegt sich innerhalb der von der Regierung vorgegebenen Zulassungskriterien. Bernd Steiner von Genesys bestätigt, dass es mittlerweile über hundert Windprojekte in Südafrika gäbe, wovon allerdings nur wenige die Kriterien für eine Genehmigung erfüllen. Genesys begann bereits vor drei Jahren mit den Windmessungen und den Vorbereitungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Noch immer ist der physische Zugang zum Stromnetz eine Herausforderung, die aufgrund der aktuellen Begebenheiten und der Monopolsituation des Stromregulierers und Netzinhabers ESKOM nicht leicht zu bewältigen sind. Das Windprojekt mit dem Namen Caledon Wind schafft 600 neue Jobs und bringt der Region einen Zugewinn für die Infrastruktur. Neben dem Windpark mit über 100 Turbinen wird ein umfangreiches Schulungscenter in der Region aufgebaut, um Interessierten, Schulklassen und Studenten das Thema Erneuerbare Energie näher zu bringen. Mit Live-Bildern von der Spitze der Turbine und Schulungsmaterial werden Besuchern die Mechanik und der Nutzen von Windenergie vorgestellt. Das System des Windparks soll Schule machen, so Christian Müller - Projektbetreuer der Genesys. Wir gehen davon aus, dass unser Windpark der erste in Südafrika sein wird und daher als Showcase für andere Projektierer dienen kann. Zusammen mit der Regierung wird diese für Südafrika neue Industrie in der Region etabliert und als Vorzeigobjekt für ganz Afrika dienen. Bei letzten Treffen mit dem Oberbürgermeister von Caldeon wurde eine umfassende und nachhaltige Zusammenarbeit vereinbart. Dank der Beteiligung der regionale Regierung wird Caledon die Gewinne aus dem Stromverkauf nutzen um in regionale Projekte zu investieren wie das Gesundheitswesen, Effizienzverbesserung und Ausbau der weiteren Infrastruktur. Weitere Informationen unter: www.genesyswind.com

Genesys Wind AG
Ruchstuckstrasse 21
8306 Brüttisellen
investor(at)genesyswind.com
www.genesyswind.com

Die GENESYS WIND Aktiengesellschaft ist eine schweizerische Entwicklungs- und Betreibergesellschaft zur Realisierung von Windkraftprojekten.

GENESYS WIND AG beschäftigt sich mit der Planung und Errichtung von Windfarmen vorwiegend in Osteuropa und in Südafrika sowie mit der Entwicklung und dem künftigen Einsatz bewährter Turbinentechnologie in Regionen mit schwachen bis mittleren Windstärken.

Die börsennotiere GENESYS WIND AG hat ihren Hauptsitz in der Schweiz Brüttisellen. GENESYS WIND AG versteht sich als Wachstumsunternehmen, das seine Kernkompetenz in der technischen, logistischen und marktorientierten Umsetzung von Windparks sieht.

Quelle: openPR

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Windpark Kardam in Bulgarien geht ans Netz

Im Dezember 2010 wird die Stream Invest Holding AG (SIH), vertreten durch ihre Tochtergesellschaften vor Ort, ihr erstes Windkraft-Projekt in Bulgarien (Kardam) offiziell einweihen und mit der Stromeinspeisung beginnen. Das Energy Competence Centre in Berlin hatte die Aufgabe, den Bau zu überwachen sowie die technische Betriebsführung des Projektes konzeptionell zu strukturieren und umzusetzen – damit konnte ein weiteres Windkraftprojekt der Multimegawattklasse erfolgreich realisiert werden.

Am 09.12.2010 startet mit der feierlichen Eröffnung die Netzeinspeisung des 12,6-Megawatt-Windparks in Kardam in der Region Dobrich, ca. 32 km westlich der Schwarzmeerküste im Nordosten Bulgariens. Die 6 Windenergieanlagen vom Typ Suzlon S88 mit einer Nabenhöhe von 79 Metern produzieren hier planmäßig ab QIV/2010 mit einer Nennleistung von je 2,1 Megawatt. Die jährliche Leistung des Windparks wird bei ca. 34.199.000 kWh (P50) liegen und kann damit eine Kleinstadt mit über 30.000 Einwohnern komplett mit sauberer Energie versorgen.

Das Energy Competence Centre hat in der Konstruktionsphase die Bauüberwachung inklusive eines umfassenden Dokumentenmanagements übernommen und in der Rolle des Supervisors alle Informationen für den Betrieb des Windparks erfasst und gezielt aufbereitet. Neben der Erstellung und Umsetzung des Betriebsführungskonzeptes übernimmt das Energy Competence Centre die laufende Unterstützung, Überwachung und Beratung bei der Betriebsführung ebenso wie die Etablierung und Überwachung des Versicherungsschutzes des Windparks.

Mit der Kompetenz des Berliner Unternehmens konnte somit erneut ein Projekt der Windenergie wie bereits in Rumänien und Aserbaidschan erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der Markt in Bulgarien überzeugt durch einen attraktiven Einspeisetarif sowie eine daraus resultierende hohe Rendite.

Das Energy Competence Centre stellt Consulting, Ingenieursleistungen und Projektmanagement für Windkraftprojekte in allen Phasen von der Planung bis zur Inbetriebnahme als Dienstleister zur Verfügung.

Detailinformationen und Pressekontakt:
Steffen Gäde, Geschäfsführer

Energy Competence Centre GmbH
Steffen Gäde
Kurfürstendamm 72
10709
Berlin
steffen.gaede(at)ecc-renewables.com
+49(0)30 863 90 28 0

www.ecc-renewables.com

Die Energy Competence Centre GmbH begleitet Windkraft-Projekte als ein internationaler Full-Service-Provider vom ersten bis zum letzten Schritt.

Die Schwerpunkte liegen dabei auf Ingenieurdienstleistungen, Beratung, Projektfinanzierung sowie Projektmanagement.

Ein Team aus Betriebswirten, Ingenieuren, Geografen, Finanzexperten, Informatikern und Politologen verfügt über umfassende Fähigkeiten und vielfältige Branchenerfahrungen, um Projekte der Windenergie in allen Phasen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Die Energy Competence Centre GmbH ist Mitglied der Unternehmensgruppe Corporate Energies.

Quelle: openPR

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Siemens erhält erneuten Auftrag über getriebelose Windturbinen aus den USA

Siemens Energy hat einen weiteren Auftrag aus den USA über die Lieferung von neuen getriebelosen Windenergieanlagen erhalten. Der Kunde Minnesota Power wandelte einen bereits erteilten Auftrag über 33 Windturbinen mit Getriebe mit einer Leistung von 2,3 Megawatt (MW) um: Siemens liefert nun 15 getriebelose Windturbinen mit einer Leistung von je 3 MW sowie 16 Turbinen mit Getriebe und einer Leistung von je 2,3 MW an Minnesota Power. Die Maschinen kommen im Windkraftwerk Bison 1 in der Nähe von Center im US-Bundesstaat North Dakota zum Einsatz.

“Mit der getriebelosen Windturbine SWT-3.0-101 kaufen unsere Kunden wie Minnesota Power ein innovatives und qualitativ hochwertiges Produkt von einem Partner, dem sie vertrauen. Diese bahnbrechende Technologie ist eine zuverlässige Investition in die künftige Energieerzeugung”, sagte Jens-Peter Saul, CEO der Business Unit Wind Power von Siemens. Der Auftrag von Minnesota Power ist bereits der zweite Auftrag für die getriebelosen 3-MW-Windturbinen aus den USA. Im August dieses Jahres hatte Oklahoma Gas & Electric drei getriebelose Turbinen für das Crossroads Windkraftwerk bestellt.

Ursprünglich hatte Minnesota Power 33 Turbinen mit Getriebe des Typs SWT-2.3-101 (2,3 MW, Rotordurchmesser 101 Meter) für das Windkraftwerk Bison 1 in Auftrag gegeben. 16 Siemens-Windturbinen dieses Typs werden für die erste Bauphase (Bison 1A) derzeit installiert. Die 15 getriebelosen Siemens-Windturbinen des Typs SWT-3.0-101 für die zweite Bauphase (Bison 1B) sollen im August 2011 geliefert werden. Siemens übernimmt sowohl den Aufbau als auch die Inbetriebnahme des Windkraftwerks.

“Wir freuen uns sehr darauf, diese neue Spitzentechnologie bei der Nutzung der ohnehin schon überdurchschnittlichen Windressourcen in North Dakota anzuwenden”, sagte Eric Norberg, Senior Vice President für die Strategie und Planung bei Minnesota Power. “Unsere Kunden werden von der zusätzlichen Windenergieproduktion über Jahre profitieren. In Siemens haben wir den richtigen Partner für den Einsatz dieser neuen getriebelosen Windturbinengeneration in Nordamerika gefunden.”

Die SWT-3.0-101 mit einer Leistung von 3 MW und einem Rotordurchmesser von 101 Metern basiert auf einem getriebelosen Konzept mit einem neuartigen, kompakten Synchrongenerator, der mit Permanentmagneten erregt wird. Im Vergleich zu einer Standard-Windturbine mit Getriebe konnte Siemens die Anzahl der Komponenten bei der neuen Maschine um die Hälfte reduzieren. Eine geringere Anzahl an rotierenden Teilen wird den Wartungsaufwand getriebeloser Windturbinen reduzieren und so zu einer noch höheren Verfügbarkeit führen.

Windenergieanlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Ansprechpartner
Frau Eva-Maria Baumann
Energy Sector
Siemens AG
Freyeslebenstr. 1
91058 Erlangen
Tel: +49 (9131) 18-3700
eva-maria.baumann​(at)siemens.com

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2010 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 25,5 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von über 30,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug über 3,6 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2010 über 88.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.siemens.de/energy

Quelle: Siemens Pressemitteilung

Dienstag, 26. Oktober 2010

Launisch wie der Wind? Stromproduktion von Windparks vorhersagen

Erstmals werden Vorhersagemethoden zur Stromproduktion von Windparks in Österreich wissenschaftlich verglichen. Damit schafft dieses vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütze Projekt die Basis für eine optimierte Vorhersage der Stromproduktion von Windparks – und so eine bessere Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur Deckung des Strombedarfs. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Vorhersagen für Zeiträume von sechs Stunden bis zehn Tagen. Neben der Zuverlässigkeit der einzelnen Vorhersagemethoden werden auch deren räumliche und zeitliche Auflösungen analysiert. Zusätzlich wird verglichen, inwieweit diese Methoden die Wahrscheinlichkeiten des Eintreffens der Vorhersage mit einberechnen können.

Natürliche Energiequellen sind wankelmütig. Das liegt in der Natur der Sache. Ist bei Wasserkraft das Problem noch überschaubar, so können bei Solar- und Windenergie Änderungen der Wetterbedingungen die Stromproduktion stark beeinflussen. Wirklich problematisch wird dieser Umstand mit dem stetig wachsenden Anteil des "Öko-Stroms" am Gesamtstromverbrauch. Denn Energielieferanten müssen ihre uneingeschränkte Lieferung trotz dieser Unsicherheit garantieren können. Sie brauchen daher präzise Vorhersagemethoden. Ein Team der Universität Innsbruck hat nun begonnen, genau solche Methoden für die Stromproduktion von Windparks in Österreich zu finden.

Datenstrom & Stromdaten
Zur Vorgehensweise meint Prof. Georg Mayr, Leiter des Teams am Institut für Meteorologie und Geophysik: "Vereinfacht gesagt testen wir alle Methoden darauf, wie gut sie zwei Datenkomplexe miteinander in Verbindung setzen. Zum einen Daten, die zu Wettervorhersagen dienen. Diese nutzen wir als Daten-Input. Zum anderen Daten mehrerer Windparks in Österreich, die Auskunft über den realen Umfang der Stromproduktion bei verschiedenen Windverhältnissen liefern. Diese nutzen wir zum Testen. Jene Vorhersagemethode, die auf Grundlage des Daten-Inputs die reale Stromproduktion am genauesten berechnen kann, scheint dann am besten für zukünftige Vorhersagen geeignet."

Das Team um Prof. Mayr vergleicht nun neue mit bereits publizierten Methoden. So wurde im Jahr 2006 gezeigt, dass drei Methoden besonders geeignet sind: die "logistische gaußsche Regression", die "nicht-homologe gaußsche Regression" und auch das "ensemble dressing". Der Nachteil aller drei Methoden ist aber der große Daten-Input, den sie benötigen: Atmosphärische Zustands-Daten von mindestens zwei Jahren sind notwendig.

Einen anderen Weg geht eine als "analog" bezeichnete Methode: Sie basiert darauf, dass eine in der Vergangenheit liegende Situation gefunden wird, die mit der akuten (und als Daten-Input dienenden) vergleichbar ist. Dank des Wissens, wie sich die vergangene Situation bereits einmal auf die Stromproduktion ausgewirkt hat, lässt sich – ausgehend von der akuten Situation – die Stromproduktion in sechs Stunden bis zehn Tagen mathematisch ableiten.

Neben der Zuverlässigkeit und räumlichen sowie zeitlichen Auflösung der jeweiligen Vorhersagen interessiert Prof. Mayr auch die "Wahrscheinlichkeit", wie er erklärt: "Gerade die als ensemble dressing bezeichnete Methode berücksichtigt Wahrscheinlichkeiten des Zutreffens der eigenen Vorhersage. Dazu werden Variationen des Ausgangsszenariums und der resultierende Impact auf die Vorhersage berechnet. Gibt es wenige Abweichungen, ist die Wahrscheinlichkeit des Zutreffens hoch; gibt es große Abweichungen, ist sie geringer."

Terabytes & Megawatt
Dass gerade bei solchen Berechnungen eine beachtliche Menge an Daten anfällt, ist klar. So hat Prof. Mayr den Zentralen Informatikdienst der Universität Innsbruck bereits "vorgewarnt": Ein paar Terabyte an Daten werden zu bearbeiten sein. Der Aufwand für dieses "number crunching" lohnt sich: Allein zwischen den Jahren 2000 und 2007 ist der globale Anteil an Windenergie (an der Gesamtenergieproduktion) um 500 Prozent angestiegen. Gleichzeitig wird der Energiemarkt zunehmend liberalisiert und Preise richten sich nach Angebot & Nachfrage bzw. nach "erwartetem Angebot & erwarteter Nachfrage". Dass da eine gute Vorhersagemethode aus einem FWF-Projekt viel wert sein wird, lässt sich bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen.

Bild und Text ab Montag, 25. Oktober 2010, ab 09.00 Uhr MEZ verfügbar unter:
www.fwf.ac.at/de/public_relations/press/pv201010-de.html

Wissenschaftlicher Kontakt:
Prof. Georg Mayr
Universität Innsbruck
Institut für Meteorologie & Geophysik
Innrain 52
6020 Innsbruck
T +43 / 512 / 507 - 5459
E georg.mayr(at)uibk.ac.at

Der Wissenschaftsfonds FWF:
Mag. Stefan Bernhardt
Haus der Forschung
Sensengasse 1
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 67 40 - 8111
E stefan.bernhardt(at)fwf.ac.at
W www.fwf.ac.at

Redaktion & Aussendung:
PR&D - Public Relations für Forschung & Bildung
Mariannengasse 8
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 70 44
E contact(at)prd.at
W www.prd.at

Der Wissenschaftsfonds FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.
Der FWF dient der Weiterentwicklung der Wissenschaften auf hohem internationalem Niveau. Er leistet einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung, zum Ausbau der wissensbasierten Gesellschaft und damit zur Steigerung von Wertschöpfung und Wohlstand in Österreich

Quelle: openPR

Montag, 20. September 2010

Windenergy Summit Türkei in Istanbul 2010: Chinas Windenergieunternehmen "greifen an"

Berlin/Istanbul/Shanghai: In der Zeit vom 11.-12. November 2010 findet in Istanbul der erste Wind Summit Turkey statt, der die Entwicklung des Windenergiesektors in der Türkei, mögliche Projekte, Investitionen, Kooperationsmöglichkeiten sowie eine internationale Kontaktbörse zum Gegenstand hat. Organisiert wird dieser Summit von der in Shanghai ansässigen Noppen Group, die sich in enger Zusammenarbeit mit der ICSME Shanghai der Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen, türkischen und chinesischen Unternehmen und Einrichtungen verschrieben hat. Präsident und CEO von ICSME Shanghai, der Hamburger Alp Altun, gilt als einflußreichster Matchmaker türkischer Interessen in China und aufgrund seiner Nähe zur Hamburger Heimat zu den Schlüsselfiguren des Technologietransfers zwischen Europa, der Türkei und Asien. Relativ unbekannt ist im Westen, dass türkische und chinesische Unternehmen in den letzten Jahren erhebliche gemeine Investitionen in den Wachstumsregionen Asiens, aber auch zunehmend in Afrika getätigt haben. Für den Bereich der alternativen Energien erschließen sich sowohl für China als auch für die Türkei und die an Zukunftsthemen interessierten Länder neue Märkte, die von Europa aus viel zu wenig beachtet werden. Ein Blick auf das Veranstaltungsprogramm verrät, dass vor allem chinesische Unternehmen das Thema Windenergie für die Türkei erschließen und hier eine eindeutige „Angriffsstellung“ übernommen haben. Zwischen der HUSUM 2010, der Green Industry EXPO 2010 in Beijing und der Windenergy Shanghai 2011 ist der Wind Summit 2010 in der Türkei eine beachtliche Leitveranstaltung, die unterstreicht, wie sich die Industrie- und Energiemärkte auch in den Regionen dynamisch entwickeln, die an sich als klassische Transferländer für Erdöl und Erdgas bekannt sind.

Das German Global Trade Forum Berlin mit seinem weltweiten Netzwerk der Trade Missions of Thailand, Trempel & Associates (Berlin), die ICSME Shanghai und zuverlässige Partner aus dem Iran haben mit Rücksicht auf die traditionelle Handelsroute der „Seidenstraße Istanbul-Tehran-Xian-Shanghai“ eine engere Kooperation der Netzwerke auf den Gebieten der Markterschließung, der Veranstaltung von Foren, der Handels- und Investitionsförderung sowie des Technologietransfers vereinbart. Es ist beabsichtigt, die vorhandenen Ressourcen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern gemeinsam darauf hinzuarbeiten, die traditionellen Bindungen der beteiligten Länder in positivem Sinne zu fördern und hierbei die Bedeutung der benannten Metropolen als wichtige Markenzeichen der Regionen aber auch Plattfotmen des internationalen Dialogs zu entwickeln, soweit dies unter den gegebenen Verhältnissen möglich ist.

Auskünfte und der Veranstaltungyflyer sind auf der Webseite www.germanglobaltrade.de abrufbar (Fairs & Events).

Weitere Auskünfte und Interessenbekundungen für eine Teilnahme können an das German Global Trade Forum Berlin oder ISCME gerichtet werden:
Alp Altun - Managing Director
ICSME Shanghai , 10/F Shibei International Peninsula Center, No.238, Jiang Chang No.3 Road, Shanghai 200436 PRC, Tel.: +86 21 6095 1868 ext .1111, Fax: +86 21 6095 1861, www.icsme-china.com, alp.altun(at)icsme-china.com.

GERMAN GLOBAL TRADE FORUM BERLIN
Presseinformationsdienst
Spichernstr. 15
10777 Berlin
Tel. 030-212486-0
Fax. 030-2185432
email: berlin(at)germanglobaltrade.de
Internet: www.germanglobaltrade.de

Das German Global Trade Forum Berlin fördert den internationalen Handel und Wirtschaftsdialog. Als offene und nicht kommerzielle Plattform dient es dem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Deutschland und seinen internationalen Handelspartnern aber auch gezielt der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturförderung. Administration und Verwaltung obliegt der gleichnamigen Limited mit dem Registersitz in England und der Geschäftsleitung in Berlin. Durch Kongresse, Foren, Seminare, Business Missions aber auch eine gezielte Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse im In- und Ausland wirken das Forum und seine derzeit in über 40 Ländern ansässigen Vertreter nachhaltig und gezielt im öffentlichen und privaten Sektor. Das Forum bildet als Dienstleister die Grundlage für die Durchführung internationaler Kongresse, Symposien, Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland.
Director: RA Eberhard J. Trempel

Quelle: openPR