Montag, 20. September 2010

Windenergy Summit Türkei in Istanbul 2010: Chinas Windenergieunternehmen "greifen an"

Berlin/Istanbul/Shanghai: In der Zeit vom 11.-12. November 2010 findet in Istanbul der erste Wind Summit Turkey statt, der die Entwicklung des Windenergiesektors in der Türkei, mögliche Projekte, Investitionen, Kooperationsmöglichkeiten sowie eine internationale Kontaktbörse zum Gegenstand hat. Organisiert wird dieser Summit von der in Shanghai ansässigen Noppen Group, die sich in enger Zusammenarbeit mit der ICSME Shanghai der Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen, türkischen und chinesischen Unternehmen und Einrichtungen verschrieben hat. Präsident und CEO von ICSME Shanghai, der Hamburger Alp Altun, gilt als einflußreichster Matchmaker türkischer Interessen in China und aufgrund seiner Nähe zur Hamburger Heimat zu den Schlüsselfiguren des Technologietransfers zwischen Europa, der Türkei und Asien. Relativ unbekannt ist im Westen, dass türkische und chinesische Unternehmen in den letzten Jahren erhebliche gemeine Investitionen in den Wachstumsregionen Asiens, aber auch zunehmend in Afrika getätigt haben. Für den Bereich der alternativen Energien erschließen sich sowohl für China als auch für die Türkei und die an Zukunftsthemen interessierten Länder neue Märkte, die von Europa aus viel zu wenig beachtet werden. Ein Blick auf das Veranstaltungsprogramm verrät, dass vor allem chinesische Unternehmen das Thema Windenergie für die Türkei erschließen und hier eine eindeutige „Angriffsstellung“ übernommen haben. Zwischen der HUSUM 2010, der Green Industry EXPO 2010 in Beijing und der Windenergy Shanghai 2011 ist der Wind Summit 2010 in der Türkei eine beachtliche Leitveranstaltung, die unterstreicht, wie sich die Industrie- und Energiemärkte auch in den Regionen dynamisch entwickeln, die an sich als klassische Transferländer für Erdöl und Erdgas bekannt sind.

Das German Global Trade Forum Berlin mit seinem weltweiten Netzwerk der Trade Missions of Thailand, Trempel & Associates (Berlin), die ICSME Shanghai und zuverlässige Partner aus dem Iran haben mit Rücksicht auf die traditionelle Handelsroute der „Seidenstraße Istanbul-Tehran-Xian-Shanghai“ eine engere Kooperation der Netzwerke auf den Gebieten der Markterschließung, der Veranstaltung von Foren, der Handels- und Investitionsförderung sowie des Technologietransfers vereinbart. Es ist beabsichtigt, die vorhandenen Ressourcen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern gemeinsam darauf hinzuarbeiten, die traditionellen Bindungen der beteiligten Länder in positivem Sinne zu fördern und hierbei die Bedeutung der benannten Metropolen als wichtige Markenzeichen der Regionen aber auch Plattfotmen des internationalen Dialogs zu entwickeln, soweit dies unter den gegebenen Verhältnissen möglich ist.

Auskünfte und der Veranstaltungyflyer sind auf der Webseite www.germanglobaltrade.de abrufbar (Fairs & Events).

Weitere Auskünfte und Interessenbekundungen für eine Teilnahme können an das German Global Trade Forum Berlin oder ISCME gerichtet werden:
Alp Altun - Managing Director
ICSME Shanghai , 10/F Shibei International Peninsula Center, No.238, Jiang Chang No.3 Road, Shanghai 200436 PRC, Tel.: +86 21 6095 1868 ext .1111, Fax: +86 21 6095 1861, www.icsme-china.com, alp.altun(at)icsme-china.com.

GERMAN GLOBAL TRADE FORUM BERLIN
Presseinformationsdienst
Spichernstr. 15
10777 Berlin
Tel. 030-212486-0
Fax. 030-2185432
email: berlin(at)germanglobaltrade.de
Internet: www.germanglobaltrade.de

Das German Global Trade Forum Berlin fördert den internationalen Handel und Wirtschaftsdialog. Als offene und nicht kommerzielle Plattform dient es dem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Deutschland und seinen internationalen Handelspartnern aber auch gezielt der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturförderung. Administration und Verwaltung obliegt der gleichnamigen Limited mit dem Registersitz in England und der Geschäftsleitung in Berlin. Durch Kongresse, Foren, Seminare, Business Missions aber auch eine gezielte Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse im In- und Ausland wirken das Forum und seine derzeit in über 40 Ländern ansässigen Vertreter nachhaltig und gezielt im öffentlichen und privaten Sektor. Das Forum bildet als Dienstleister die Grundlage für die Durchführung internationaler Kongresse, Symposien, Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland.
Director: RA Eberhard J. Trempel

Quelle: openPR

Freitag, 27. August 2010

Repowering – Leistungskurs für die Windkraft

HdT-Fachveranstaltung "Repowering Windenergieanlagen" in Essen

Das Repowering von bestehenden Windenergieanlagen mit weniger, aber moderneren, leistungsstärkeren Modellen entwickelt sich unter unterschiedlichen Perspektiven zu einem aktuellen Zukunftsthema: hinsichtlich der Steigerung des Stromertrages, der Entlastung des Landschaftsbildes, der Stärkung des Anwohnerschutzes und der verbesserten Netzintegration. Dennoch blieb die Umsetzung konkreter Projekte bisher deutlich hinter den Erwartungen zurück. Durch die letzte Novellierung des EEG sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessert worden, so dass zukünftig mit der verstärkten Umsetzung von Repowering-Projekten gerechnet werden kann.

Das Seminar unter der Leitung von Dr. Ingo Ewald vom D.I.E. in Oppenheim behandelt ein breites theoretisches und praktisches Themenspektrum. Von technisch-planerischen und bauplanungsrechtliche Fragestellungen über die Abstimmung alter und neuer Verträge und Gestaltungsmöglichkeiten steuerlicher und gesellschaftlicher Natur bis zur Vorstellung und Analyse bereits realisierter Bauvorhaben bietet sich den Teilnehmern ein umfassender Einblick in die Anforderungen von Neubau- und Repowering-Projekten im Bereich der Windenergie.

Das zweitägige Seminar findet am 6. und 7. Oktober 2010 Im Haus der Technik in Essen statt. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Andrea Wiese), E-Mail: oder im Internet unter http://www.windenergie-info.de oder http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-10-407-0.html

Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Fachbereich Chemie ? Kunststoffe
Tel. +49 (0) 201/18 03-251
Fax +49 (0) 201/18 03-263
E-Mail k.brommann(at)hdt-essen.de

Quelle: Presseanzeiger

Dienstag, 10. August 2010

Bundesumweltminister Röttgen setzt auf Ausbau der Windenergie

Die Bundesregierung hat am 04. August den vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgelegten Entwurf für den deutschen „Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie“ beschlossen. Sie geht davon aus, das verbindliche nationale Ziel von 18 Prozent erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 zu erreichen. Dabei solle die Windenergie „das Rückgrat bilden“, so Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Im Zusammenhang mit den Planungen für ein zukünftiges Energiekonzept ist auch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ein vieldiskutiertes Thema. Die Kernkraft sei keine Zukunftsoption, betont Bundesumweltminister Röttgen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Die Laufzeitverlängerungen seien zwar Teil des Konzeptes, das Ziel sei aber der Ausbau erneuerbarer Energien. So sei klar, dass die „Sondergewinne aus längeren Laufzeiten mindestens zur Hälfte auch wieder zur Förderung erneuerbarer Energien“ eingesetzt werden. Seiner Ansicht nach verspricht der Umbau der Energieversorgung vierfachen Gewinn: Dazu gehören eine größere Versorgungssicherheit, die Unabhängigkeit von Energieimporten, die Erschließung eines neuen Industriezweiges sowie der Beitrag zum Klimaschutz.

Die Bundesregierung geht nach aktuellen Schätzungen davon aus, dass das Ziel von 18 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in 2020 sogar mit einem Anteil von 19,6 Prozent übertroffen werden könnte. Als Voraussetzung hierfür gilt, dass der Ausbau der Windenergie planmäßig voranschreitet. Bundesumweltminister Norbert Röttgen zeigt sich diesbezüglich optimistisch: In Sachen Offshore-Windenergie halte er „an dem Ziel fest, in zehn Jahren über 10.000 Megawatt und in 20 Jahren über 25.000 Megawatt Offshore-Windenergie zu verfügen“, so Röttgen. Um für die Unternehmen verbesserte Investitionsbedingungen und Planungssicherheit zu schaffen, werde er sich für Staatsbürgschaften einsetzen. Dies könnte ein entscheidender Anschub für die Branche sein. Bislang kommt der Ausbau der Windkraftanlagen auf dem offenen Meer laut Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie, nur langsam voran. In der Sendung „NDR aktuell“ bezeichnete er die bisher erreichten Quoten als „enttäuschend“.

Das Gesamtbild der Windkraftindustrie sieht dagegen wesentlich erfreulicher aus: Der Umsatz der Windanlagen-Hersteller in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 17,5 Prozent des weltweiten Umsatzes. Dazu komme eine Exportquote von 75 Prozent. „Der Weltmarkt gehört uns“, so Thorsten Herdan, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Aktuell laufe der Ausbau der Windenergie in Deutschland jedoch eher schleppend. In 2009 wurden rund 953 neue Windenergieanlagen installiert, im ersten Halbjahr dieses Jahres bisher nur 332. „Wir gehen davon aus, die Marke des Vorjahres nicht ganz erreichen zu können“, sagt Hermann Albers. Ursache dafür sei vor allem der lange Winter, auf Grund dessen die Aufstellung zahlreicher Anlagen verschoben wurde. Der VDMA gehe aber davon aus, dass das Volumen 2011 wieder wächst.

Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Mittwoch, 28. Juli 2010

Erstes Windkraftwerk auf Stadtgebiet Neumarkt in der Oberpfalz geht in Betrieb

Die Windpower GmbH hat mit dem Windkraftwerk Neumarkt 1 auf der Hochfläche nördlich von Lampertshofen ihr mittlerweile neuntes Windkraftprojekt in der Oberpfalz in Betrieb genommen.

Nach einer Planungszeit von über 4 Jahren speist nun das erste große Windkraftprojekt auf Stadtgebiet Neumarkts ökologischen Strom ins Netz ein. Das Kraftwerk vom Typ Enercon E-82 E2 mit einer Nennleistung von 2.000 kW erzeugt mit über 4 Millionen kWh Strom jährlich eine Strommenge, die ca. 7 % des Haushaltsstromverbrauchs der Stadt Neumarkt entspricht.

Eigentümer sind die Kommanditisten der Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Neumarkt I KG. Auch mit der neu gegründeten Energiegenossenschaft des Landkreises Neumarkt, der Jurenergie eG, wurden Gespräche geführt, um Kleinanlegern im nächsten Jahr die Möglichkeit einer Beteiligung zu eröffnen.

Die wichtigste, technische Neuerung bei diesem Windkraftwerk ist ein Sichtweitenmessgerät auf dem Maschinenhaus der Anlage. Dieses Gerät sorgt dafür, dass bei guter Sicht die Lichtstärke der von den Luftfahrtbehörden vorgeschriebenen Nachtbefeuerung massiv verringert
werden kann

Der Windpower GmbH ist es ein Anliegen, durch diese Maßnahme möglicherweise auftretende optische Belästigungen in den umliegenden Ortschaften möglichst gering zu halten. Deshalb lässt sie auch die beiden Bestandsanlagen Pilsach 1 und 2 mit diesem Gerät nachrüsten, damit in klaren Nächten die Nachtbefeuerung auf der ganzen Hochebene kaum mehr wahrnehmbar sein wird. Selbstverständlich werden nach Abschluss aller Umbauarbeiten die Gefahrenfeuer aller drei Anlagen - wie bisher - gleichzeitig blinken.

Für die Zukunft wird in der Windbranche mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, bei der sich die Flugbefeuerung nur dann einschaltet, wenn sich den Windkraftanlagen Flugzeuge nähern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen entweder sämtliche Flugzeuge mit geeigneten Sendern (so genannten Transpondern) oder die Windparks mit eigenen Radarsystemen zur Luftraumüberwachung ausgestattet werden. Neben technischen und finanziellen Aspektensind bei beiden Varianten auch militärische Sicherheitsaspekte zu klären.

Windpower GmbH
Westheim 22,
93049 Regensburg
Tel.: 0941/5999847
Fax: 0941/5999050
kontakt(at)windpower-gmbh.de
www.bayern-wind.de
Die Windpower GmbH aus Regensburg entwickelt und realisiert regionale Wind- und Solarkraftprojekte in Bayern.

Die Finanzierung der Kraftwerke erfolgt durch Bürgerbeteiligungen.
Über 220 Gesellschafter/innen haben in den letzten Jahren die Grundlage dafür gelegt, dass wir für knapp 30.000 Menschen umweltfreundlichen Strom bereitstellen können.
Mittlerweile betreiben wir zwei große Solarstromanlagen auf Regensburger Dächern und 12 leistungsstarke Windkraftwerke.

Quelle: openPR

Sonntag, 25. Juli 2010

Windkraft in Österreich erreicht Meilenstein von 1.000 Megawatt

Mit der Inbetriebnahme einer Windkraftanlage der WEB Windenergie AG im niederösterreichischen Maustrenk erreicht die Windkraft in Österreich eine Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt. Anlässlich der Eröffnung der Anlage sprechen NÖs Energielandesrat Stephan Pernkopf und IG Windkraft Geschäftsführer Stefan Moidl von einem Meilenstein für die heimische Windindustrie und fordern eine Reform des Ökostromgesetzes noch diesen Herbst.

Windkraft erreicht die Leistung eines AKW-Blocks
620 Windkraftwerke mit insgesamt 1.001 MW sind nun in Österreich am Netz. Dies entspricht der Leistung eines Atomreaktors. Die Erzeugung der Windräder beträgt rund 2,1 Mrd. Kilowattstunden, 580.000 Haushalte können so versorgt werden. "Seit Jahren arbeiten wir auf diesen Meilenstein von 1.000 MW hin! Wir sind stolz, dass die Windbranche trotz der Stop-and-go-Situation bei den rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich so weit gekommen ist", resümiert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Reform des Ökostromgesetzes unausweichlich
"Bis 2015 wollen wir den gesamten Strombedarf des Landes Niederösterreich mit Erneuerbarer Energie abdecken", berichtet Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf, der die 2 MW-Anlage der W.E.B im Rahmen eines Festaktes offiziell in Betrieb nahm. "Der Windkraft kommt bei der Verwirklichung unserer Energieziele eine zentrale Rolle
zu." Um bundesweit den Ausbau der Windkraft vorantreiben zu können, sei eine Reform des Ökostromgesetzes noch diesen Herbst unabdingbar. Energielandesrat Pernkopf: "Das Gesetz macht nur dann Sinn, wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden und die verordneten Tarife einen wirtschaftlichen Betrieb von Ökostrom- Projekten zulassen. Die aktuelle Deckelung der Mittel im Ökostromgesetz ist Bremsklotz für unsere Wirtschaft. Der Ausbau der Erneuerbaren Energie schafft und sichert Arbeitsplätze und ist ein Schlüssel bei der Erreichung unserer Umwelt- und Klimaziele."

Das Ökostromgesetz sieht einen Ausbau der Windkraft um 700 MW bis 2015 vor. Im kürzlich von Österreich an die EU-Kommission gemeldeten Nationalen Aktionsplan ist ein Ausbau der Windkraft um rund 1570 MW bis 2020 enthalten. Dafür müssten jährlich mehr als 170 MW zugebaut werden. Derzeit reicht der Ökostromfördertopf aber lediglich für 80 MW jährlich - unter der Annahme, dass für Windkraft 50 % der Mittel
verfügbar sind. "Ohne Anhebung des Ökostromdeckels sind diese Ziele unmöglich erreichbar", betont auch Stefan Moidl.

Windkraft-Ausbau kommt 2010 wieder in Gang
In der ersten großen Ausbauphase der Windkraft von 2003 bis 2006 wurden durchschnittlich 200 MW pro Jahr errichtet. Durch die Gesetzesänderung 2006 kam der Ausbau zum Stillstand. Der für 2010 geltende Tarif von 9,7 Cent/kWh ermöglicht nun erstmals wieder den Bau neuer Windparks. Dieser Tarif gilt vorerst aber nur für jene
Anlagen, die 2010 behördlich bewilligt werden. Das bedeutet großen Druck für die Windkraftbetreiber und die zuständigen Stellen beim Land Niederösterreich. Denn Planung, Genehmigung und Bestellung der Anlagen sind sehr zeitintensiv. Es ist daher nicht verwunderlich, dass 2010 lediglich acht Windkraftanlagen mit rund 16 MW errichtet werden können. "Windkraftausbau benötigt konstante Bedingungen, die leider in den letzten vier Jahren in Österreich nicht gegeben waren", so Moidl dazu.

Niederösterreich führend bei Windenergie
Niederösterreich ist das Bundesland mit dem größten Windenergiepotenzial in Österreich. Bereits heute steht die Hälfte der heimischen Windkraftanlagen in Niederösterreich. Mit zehn Prozent des niederösterreichischen Verbrauchs produzieren diese Anlagen eine beachtliche Menge sauberen Stromes.

Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf: "Es ist kein Zufall, dass die erste Windkraftanlage Österreichs in Niederösterreich errichtet wurde. Es ist auch kein Zufall, dass das 1.000ste MW Windkraftleistung hier ans Netz geht. Ich werde mich persönlich weiterhin dafür einsetzen, dass Niederösterreich das führende Bundesland bei der Erzeugung von Erneuerbarer Energie bleibt."

Der Windpionier W.E.B produziert 1.000stes Megawatt
Die W.E.B Windenergie AG ist das älteste Windkraftunternehmen in Österreich. Das Bürgerbeteiligungsunternehmen mit Firmensitz in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya betreibt 141 Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 219 MW in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Tschechien.

Der Meilenstein von 1.000 Megawatt ist eine bedeutende Gemeinschaftsleistung der österreichischen Windkraftbetreiber. Andreas Dangl, Vorstandsvorsitzender der W.E.B freut sich dennoch, dass gerade sein Unternehmen die letzten zwei Megawatt zum Erfolg beisteuert: "Die W.E.B ist international aufgestellt, der Heimmarkt liegt uns aber sehr am Herzen! Endlich können wir auch wieder in Österreich investieren".

Rückfragehinweis:

Mag. Martin Fliegenschnee
Email: m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at
Tel.: +43 699 18877 855

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Freitag, 2. Juli 2010

Grünes Licht für ersten Windpark in Schottland

vento ludens hat sich mit diesem ersten Erfolg in Schottland etabliert

vento ludens Ltd. feiert die erste Genehmigung eines Windparks mit zwei Anlagen à 2,3 MW in Schottland. Am 25. Mai 2010 entschied das Banff and Buchan Area Committee in Fraserburgh dem Projekt vento ludens "Full Planning Consent" zu erteilen, was gleichbedeutend mit der deutschen Baugenehmigung ist. Zuvor hatten sich die Mitglieder des Komitees bei einer Besichtigung persönlich von der sehr guten Eignung des Standortes überzeugt.

Geschäftsführer Thomas Weyer: “Ich bin sehr erfreut über unseren ersten genehmigten Windpark in Großbritannien. Dies ist die Krönung monatelanger, intensiver Arbeit. Es ist das erste von vielen Projekten, welche wir in den nächsten Jahren realisieren werden.“

„Wir sind absolut zufrieden mit dieser Entscheidung und fühlen uns zutiefst dazu verpflichtet, nur erstklassige Windparks an Standorten zu planen, die umwelttechnisch und landschaftlich geeignet sind.“ so Dr. Jay Butler, Project Director, vento ludens Ltd.

Der geplante Windpark liegt in Aberdeenshire, Nordschottland. Mit einer installierten Leistung von 4,6 MW wird der Windpark genug saubere Energie erzeugen, um den durchschnittlichen Verbrauch von ca. 4000 Privathaushalten zu decken. Die jährliche Produktion des Zwei-Turbinen-Parks wird ca. 12 Millionen kWh betragen. vento ludens hat sich bereits den Netzanschluss für diesen Windpark gesichert und plant den Bau für Oktober 2011.

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Weyer
Email: thomas.weyer(at)ventoludens.de
Telefon: (+49) 08225/9699-52
Hauptstr. 105, 89343 Jettingen-Scheppach

vento ludens Ltd. ist ein Tochterunternehmen der deutschen vento ludens GmbH & Co. KG, welche Wind- und PV-Projekte plant, realisiert und betreibt. In Schottland sind insgesamt 12 kleine bis mittlere Windparks mit einer Gesamtleistung von ca. 150 MW in der Planung.

In Deutschland sind von vento ludens GmbH & Co. KG alleine in der ersten Hälfte des Jahres 2010 bereits 8 MW an PV-Projekten gebaut worden. Die realisierten Wind- und PV-Parks bleiben in der Regel im Eigenbestand. Daher ist ein vorrangiges Ziel der vento ludens, die Projekte immer im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren.

vento ludens GmbH & Co. KG
Hauptstraße 105, D-89343 Jettingen-Scheppach
Presse: Martina Vanek
Email: martina.vanek(at)ventoludens.de
Telefon: 08225/9699-53

Wir von vento ludens (lat.: = Der mit dem Wind spielt) sind Teil einer international tätigen Firmengruppe mit mehr als 300 Beschäftigen. Unser direkter Mutterkonzern ist die LUDO FACT, die sich sehr erfolgreich als führender Brettspiel-Hersteller in Europa etabliert hat.

Seit 2000 sind wir als Planer, Investor und Betreiber im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Mit mehreren realisierten Windparks haben wir uns besonders erfolgreich der Windenergie gewidmet. Dabei ist unser vorrangiges Ziel, unsere Projekte immer im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren.

Innerhalb weniger Jahren hat sich vento ludens zu einem aufstrebenden Unternehmen entwickelt. Um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, gehen wir kontinuierlich neue Standorte und Märkte an. Unser Ziel ist es, viele weitere Windparks in Europa und Übersee zu errichten und damit zur Schaffung einer natürlichen und gesicherten Energiequelle weltweit beizutragen.

Quelle: openPR

Montag, 31. Mai 2010

Mehrkörpersimulation macht Windkraft effizienter

Foto: Schaeffler GruppeWälzlagerungen in Windkraftanlagen sind unterschiedlich hohen und stark wechselnden Belastungen ausgesetzt sowie abhängig von den Einbaustellen auch einer großen Bandbreite an niedrigen und hohen Drehzahlen. Sie bilden das Herzstück des Triebstrangs und damit der gesamten Anlage. Entsprechend wird heute bei der Weiterentwicklung der Lager das gesamte System Windkraftanlage mit seinen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen der einzelnen Triebstrangkomponenten einbezogen. Komplexe Simulationsprogramme erlauben es, alle Bauteile vorher virtuell zu testen und so für alle Lastzustände die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlegen weiter zu verbessern.

Im Rahmen eines unternehmensübergreifenden Entwicklungsprojektes hat die Schaeffler Gruppe Industrie gemeinsam mit dem Windkraftanlagen-Hersteller Repower Systems AG und dem Getriebe-Hersteller Eickhoff Antriebstechnik GmbH eine Systemsimulation zur Berechnung dynamischer Betriebslasten für den Antriebsstrang von Windkraftanlagen entwickelt. Das komplexe Mehrkörpersimulationsmodell ist unter Einbeziehung von FEM-Berechnungen in der Lage, die Einzelkomponenten des Antriebsstranges, deren Interaktion sowie das gesamte Anlagendesign bereits in der Entwicklungsphase zu optimieren. Windkraftanlagen können so für alle Lastzustände wesentlich zuverlässiger und kostengünstiger ausgelegt und betrieben werden.

Lastsimulationen sind ein unverzichtbarer Bestandteil zur Auslegung von Windenergieanlagen. Trotz neuer Anlagentypen, zum Beispiel durch alternative Hauptlager- oder Getriebekonzepte, und wachsender Anforderungen an Leistung und Zuverlässigkeit, dienen zur Lastsimulation bisher zumeist stark vereinfachende Modelle. Diese geben als Grundlage der Auslegung Lastzeitreihen nur für bestimmte Schnittgrößen, nicht jedoch für alle Komponenten vor. Komplexe Einheiten werden so nur als "black box" behandelt, wie etwa das Getriebe mit seinen zahlreichen dynamischen Komponenten und deren Rückwirkungen auf die anderen Teile des Antriebsstranges. Die Modellbildung wird den Anforderungen für Getriebe und damit einer zuverlässigen Auslegung nur unzureichend gerecht.

Systemverständnis verbessern

Um zu einem umfassenden Systemverständnis über die dynamischen Lasten der mechanischen Komponenten im Antriebsstrang zu kommen, haben die Projektpartner ihr jeweiliges Produkt- und Berechnungs-Knowhow in die Entwicklung eines komplexen Mehrkörpersimulationsmodells (MKS-Modell) eingebracht. Zentrales Programm ist die von der Schaeffler Gruppe entwickelte Wälzlager-Berechnungssoftware BEARINX®, die es ermöglicht, in kurzer Zeit dynamische Simulationsmodelle für komplette Getriebe zu generieren und die Ergebnisse auch zu visualisieren. Da BEARINX® das Verhalten von Wellen, Verzahnung und Lager bis hin zum einzelnen Wälzkontakt abbildet, wird die Simulation des Antriebsstranges besonders genau und zuverlässig. In Verbindung mit elastischen Simulationen und FEM-Berechnungen für Umgebungsbauteile und Gehäuse wird der höchste Grad der Modellierungsstufe erreicht.

Im Gegensatz zu konventionellen Simulationsprogrammen wie FLEX5® oder BLADED® beinhalten die Hybrid-FEM-MKS-Modelle detaillierte Sub-Modelle zu Steifigkeits-Matrizen und Massen für alle elastischen Strukturkomponenten wie Rahmen, Gehäuse, Planetenträger, Zahnräder und Lager. Das Wälzlager-Berechnungsprogramm BEARINX® erstellt dabei zunächst das Getriebemodell, und bildet damit die Geometrie, die Anordnung der Getriebeelemente sowie die verwendeten Lager ab. Eine neuentwickelte Softwarefamilie baut auf diesem BEARINX®-Modell auf und nutzt es für die Mehrkörpersimulation. Das Preprocessing-Programm DynPre® erzeugt aus den Getriebedaten von BEARINX® sowie aus weiteren Daten zu Geometrie und Werkstoffeigenschaften anderer Anlagenelemente (Turm, Rotorblätter, Generator, etc.) das Simulationsmodell. Dieser Prozess ist automatisiert und erfolgt daher fehlerfrei, genau und im Vergleich zu anderen Methoden besonders schnell. Zur eigentlichen Mehrkörpersimulation wird das Programm SAMCEF-MECANO eingesetzt. Die Aufbereitung der Daten zur Auswertung erfolgt anschließend über das Programm DynDP®. Die Daten werden in Diagrammen, Filmen und 3D-Wasserfalldigrammen visualisiert. Das Programm bietet die Möglichkeit zur Untersuchung klassierter Lasten als Voraussetzung für die Lebensdauerberechnung unter Berücksichtigung der Dynamik und Interaktion der Komponenten. Die Auswertung der Belastungen ist über die gesamte Betriebsdauer hinweg zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich. Auch extreme Lastzustände - wie etwa bei Notstopp oder Kurzschluss - können so detailliert simuliert und beurteilt werden. Das gilt für ihre Auswirkungen auf das Gesamtsystem, auf die einzelnen Subsysteme bis hin zum isolierten Wälzkontakt - stets unter Berücksichtigung aller dynamischen Zustände und Effekte.

Zuverlässige Auslegung

Das so entwickelte Mehrkörpersimulationsmodell ermöglicht die integrierte Berechnung von Ermüdungslasten oder extremen Lastzuständen - wie etwa bei Notstopp oder Kurzschluss - in bisher nicht erreichbarer Genauigkeit. Die Auslegung der Anlage wird somit wesentlich zuverlässiger. Die Möglichkeit, Designalternativen bereits frühzeitig zu untersuchen und zu beurteilen, gibt Sicherheit im Entwicklungsprozess. Entwicklungskosten werden so erheblich reduziert, da Designänderungen in einem frühen Stadium vorgenommen werden können.

Über Schaeffler Gruppe

Die Sparte Industrie der Schaeffler Gruppe liefert über eine weltweit marktnahe Organisation und Anwendungsberatung Wälz- und Gleitlagerlösungen, Linear- und Direktantriebstechnologie der Marken INA und FAG für rund 60 verschiedene Industriebereiche. Das Portfolio umfasst über 225.000 Produkte und reicht von millimetergroßen Miniaturlagern z. B. für Dentalbohrer bis zu Großlagern mit einem Außendurchmesser von mehreren Metern, z. B. für Windkraftanlagen.

Die Schaeffler Gruppe zählt mit rund 61.000 Mitarbeitern an weltweit mehr als 180 Standorten und einem Gruppenumsatz von 7,3 Mrd. Euro (GJ 2009) zu den weltweit führenden Wälzlagerherstellern und Automobilzulieferern.

Quelle: PresseBox