Sonntag, 15. Mai 2011

Schlaue Schwaben speichern Strom - SKD Frankfurt GmbH begrüßt innovative Idee

Wenn der Wind weht, erzeugen Windanlagen Strom – ganz gleich, ob er gebraucht wird oder nicht. Ungenutzte Energie wird im wahrsten Sinne des Wortes verschleudert. Am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Stuttgart-Vaihingen sind Forscher einer cleveren Speicherung auf der Spur.

Die Idee: überschüssigen Strom in eine Energieform umzuwandeln, die sich speichern lässt. Eine solche Energieform ist Erdgas. Normalerweise geht es umgekehrt: Aus Erdgas wird Strom erzeugt. Wie wird nun aus „fertigem“ Strom wieder Erdgas? Genaugenommen lässt sich aus Strom gar kein Erdgas erzeugen. Aber Methan, woraus Erdgas bis zu 98 Prozent besteht. Seine Herstellung ist komplex: Strom spaltet in der Elektrolyse Wasser in Sauer- und Wasserstoff auf. Wird der Sauerstoff mit Kohlendioxid (CO2 - www.skd-frankfurt-fair-zur-umwelt.de/schlaue-schwaben-spe...) angereichert, entsteht Methan. Das Clevere daran: Methan lässt sich ins Erdgasnetz einspeisen. Und dieses besitzt genügend Speicherkapazität – für bis zu 25 Prozent des jährlichen Erdgasbedarfs von Deutschland. Entwickelt wurde das Verfahren vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES. Eine Demonstrationsanlage in Stuttgart läuft übrigens schon mit Erfolg. Für 2012 ist eine deutlich größere Anlage im zweistelligen Megawattbereich geplant.

Doch das ist nicht alles. Denkbar ist für die ZSW-Wissenschaftler, die nicht nur Technologien zur nachhaltigen Bereitstellung von Strom, Wärme und regenerativen Kraftstoffen entwickeln, sondern auch in marktreife Produkte umsetzen, ein weiteres Einsatzgebiet: Die Umwandlung in Methan von Stromüberschüssen aus Photovoltaik-Anlagen. Damit könnten sowohl Wohnungen geheizt als auch Erdgas-Autos angetrieben werden.

„Energieerzeugung aus regenerativen Quellen ist für uns schon rein geschäftlich ein Thema“, erklärt Monika Fauser, Geschäftsführerin der auf steueroptimierte Kapitalanlagen spezialisierten SKD GmbH aus Frankfurt. (www.skd-frankfurt.de) „Wir optimieren ständig unsere Portfolios hinsichtlich Unternehmen, die neue Technologien erforschen und entwickeln; zudem leben wir den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auch selbst. Werden die Windkraft auf dem Meer sowie die Energiegewinnung aus der Sonne weiterhin so kräftig ausgebaut wie bisher, könnte in Zukunft jede Menge Strom methanisiert und punktgenau genutzt werden“, so die SKD-Geschäftsführerin.

Oliver Christan
SKD GmbH
Lyonerstrasse 15
60528 Frankfurt a. M.
Tel.: 0696032910
Fax: 069-603291 - 111
E-Mail: pr(at)skd-frankfurt.de
Website: www.skd-frankfurt.de

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Steueroptimierte Vermögensbildung für unsere Kunden, ob in stürmischen oder sonnigen Zeiten, das ist es, was wir mit Herz und Verstand tun. Über 80 qualifizierte Mitarbeiter – Steuerexperten, Betriebswirte, Bankfachwirte, Rentenfachberater und Versicherungsexperten – suchen individuell für jeden Kunden nach seinem persönlichen Modell zur Steueroptimierung, Altersvorsorge oder Kapitalanlage.
SKD (www.skd-frankfurt.de) ist – im Gegensatz zu einer Bank oder einer Versicherung – keinem Produkt verpflichtet und berät produktunabhängig und neutral auf dem gesamten Kapital-, Finanz- und Rentenmarkt. So können wir genau die Lösung aufzeigen, welche für den Kunden die größten und lukrativsten Vorteile bringt. Daraus entsteht ein maßgeschneidertes und passgenaues Konzept für Finanzplanung und Altersvorsorge, denn nur diese individuellen Lösungen bringen unseren Kunden dauerhaften Nutzen, Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit.
Das erprobte, ganzheitliche Lösungskonzept von SKD reicht von transparenter High-Class-Beratung durch unser Expertenteam über unseren Kundenservice von A bis Z bis hin zur kurz vor dem Abschluss stehenden TÜV-Zertifizierung für Beratungs- und Servicequalität sowie umweltorientiertes Handeln. Dieses Bündel von Services macht für uns wirklich faire Vermögensbildung aus – und deshalb sprechen wir bei SKD von Fairmögensbildung.

Weitere Informationen zu SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH finden Sie unter www.skd-frankfurt.de. Alle genannten Markennamen und Warenzeichen sind Markennamen und Warenzeichen der jeweiligen Markeninhaber.

SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH
Geschäftsführerin: Frau Monika Fauser
Lyonerstrasse 15
60528 Frankfurt a. M.
Deutschland
Tel.: 069-6032910
Fax: 069-603291 - 111
E-Mail: pr(at)skd-frankfurt.de
Website: www.skd-frankfurt.de

Quelle: openPR

Dienstag, 3. Mai 2011

Baltic 1: Erster kommerzieller deutscher Offshore-Windpark am Netz

Am 2. Mai wurde von der EnBW der erste kommerziellen deutsche Offshore-Windpark in Betrieb genommen. Der symbolische Grundstein dazu wurde bereits im Frühjahr 2010 gelegt und 12 Monate später gingen die 21 riesigen Windkraftanlagen und die rund 1.000 Tonnen schwere Umspannplattform 16 Kilometer vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns heute ans Netz. Jedes dieser Windräder in der Ostsee hat eine installierte Leistung von 2,3 Megawatt womit der gesamte Offshore-Windpark Baltic 1 jährlich bis zu 185 Gigawattstunden Strom produzieren kann, genug für 50.000 Haushalte.

Quelle: Baltic 1: Erster deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee in Betrieb genommen

Montag, 14. März 2011

Wettervorhersagen für Windenergieanlagen – MeteoGroup auf der EWEA

Europas größter privater Wetterdienst MeteoGroup ist Aussteller auf der Messe für Windenergie EWEA, die vom 14. bis 17. März in Brüssel stattfindet. Auf dem Stand 12073 in der Halle 12 präsentiert MeteoGroup neue Wetterprodukte für Windenergieanlagen, zum Beispiel Windstromprognosen, die die erwartete Leistungsabgabe von Windparks und Regionen angeben, und räumlich hochaufgelöste, langjährige Wind- und Seegangsstatistiken für Offshore-Anlagen.

Um die Zuverlässigkeit von Wind- und Leistungsprognosen einzuschätzen, gibt MeteoGroup Konfidenzintervalle für Windstärke, Windrichtung und Stromproduktion an. In einem Vortrag mit dem Titel „Probability Forecasts for Power Production, Wind Speed and Wind Direction, using Refined Ensemble Prediction Output” am 16. März um 16.00 Uhr stellt ein Mitarbeiter von MeteoGroup diese neue Technik vor.

MeteoGroup bietet Wetterdienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen. Neben Leistungsprognosen und Standortbewertungen stehen Betreibern Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen zur Verfügung, die sicherstellen, dass Installation und Wartungsarbeiten bei sicheren Arbeitsbedingen und geringen Ertragsverlusten durchgeführt werden können.

Mehr Informationen zu MeteoGroup und den Produkten für Erneuerbare Energien finden Sie auf www.meteogroup.de

MeteoGroup Deutschland GmbH
Gradestr. 50
12347 Berlin
Tel: +49 (0)30 60098-0
Fax: + 49 (0)30 60098-223
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www.meteogroup.de

Pressekontakt
Anne-Kerstin Tschammer
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Hintergrundinformationen zu MeteoGroup und MeteoGroup Deutschland

MeteoGroup ist Europas größter privater Wetterdienst mit zehn Standorten in Europa und den USA. Seit der Gründung 1986 vereint MeteoGroup globale Reichweite und weltweite Wetterdaten mit lokaler Kompetenz. Erfahrene Meteorologen liefern Vorhersagen, Hintergrundinformationen und Beratung 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

MeteoGroup macht Wetter berechenbar. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für wetterabhängige Kunden von Winterdiensten über Energiehändler bis zur Seeschifffahrt. Unsere Produktpalette umfasst Internet-Wetter, Telefon-, Fax- und SMS-Dienste sowie Visualisierungssysteme für TV-Wetterberichte. Mit www.wetter24.de und der erfolgreichen mobilen Wetter-Applikation WeatherPro liefert MeteoGroup Dienste für Privatkunden.

MeteoGroup Deutschland wurde 1998 in Berlin gegründet und beschäftigt heute 60 der europaweit 230 Mitarbeiter von MeteoGroup.

Quelle: openPR

Sonntag, 27. Februar 2011

Albers: Windbranche begrüßt Zielsetzung des neuen Windenergieerlasses in Nordrhein-Westfalen

Der Bundesverband Windenergie (BWE) begrüßt die Ziele des kürzlich von der Düsseldorfer Landesregierung vorgelegten Windenergieerlasses. Nach der heutigen Verbändeanhörung äußerte sich BWE-Präsident Hermann Albers positiv. "Der neue Erlass unterstreicht die besondere Bedeutung der Windenergie für den Klimaschutz. Das Ziel einer Verfünffachung des Windstromanteils bis 2020 ist ein wichtiges Signal für die Windenergie in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung kann sich der vollen Unterstützung der Branche beim Erreichen dieses ambitionierten Ziels sicher sein."

Wie wichtig das konstruktive Zusammenspiel von Politik und Branche ist, macht ein Blick auf die konkreten Zahlen deutlich. "Künftig wird ein jährlicher Zuwachs von ca. 500 Megawatt (MW) installierter Windernergieleistung benötigt", so Albers weiter. Dabei kann durch den sukzessiven Ersatz von alten Windrädern die Gesamtzahl der Anlagen annähernd konstant gehalten werden. In den letzten fünf Jahren lag der Höchstwert an Neuinstallationen aber gerade mal bei 170 MW pro Jahr - im vergangenen Jahr sogar nur bei 90 MW. "Den neuen Windenergieerlass verstehen wir als eine deutliche Botschaft der Politik an die Branche, dass diese sich nach Jahren der Blockadehaltung auf einen konsequenten Ausbau der Windenergie in NRW konzentrieren wird", betonte Albers. "Das wird den Absatz von Windenergietechnik in der Region fördern. Davon kann die starke, mittelständisch geprägte Zuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen nur profitieren. So sichert die Windindustrie zukunftssichere Arbeitsplätze im einwohnerstärksten Bundesland."

In einigen Bereichen bleibt der Erlass allerdings hinter den Erwartungen der Branche zurück. So ist etwa die im Koalitionsvertrag ankündigte Option zur Errichtung von Windenergieanlagen auf Forstflächen nur unter erheblichen Einschränkungen möglich. Ferner werden ausbauwilligen Kommunen bei der Ausweisung neuer Vorranggebiete unnötig Steine in den Weg gelegt. Klar ist, dass die Neuformulierung des Erlasses nur eine erste - wenn auch wichtige - Maßnahme zur Realisierung einer klimafreundlichen Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen sein kann. Weitere Schritte wie die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes samt einer umfassenden Neugestaltung des Landesentwicklungsplans müssen folgen.

Über Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von 2.500 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Unter seinem Dach befinden sich Betreiber und Hersteller von Windenergieanlagen, Planungsbüros, aber auch Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Juristen und Förderer der Windenergie. Rund 20.000 MW der in Deutschland installierten Leistung werden durch den BWE repräsentiert. Der BWE ist die starke Stimme für den Wind in Deutschland und der Schrittmacher für eine erneuerbare Energiepolitik. Mehr über den BWE im Internet: www.wind-energie.de und www.eeg-aktuell.de.

Quelle: pressebox.de

Freitag, 11. Februar 2011

Weltweite Windkraftleistung wächst um 22%

Weltweit wurden 2010 35.800 MW Windkraftleistung aufgebaut und dafür 47 Milliarden Euro investiert. Damit wuchs die weltweite Windenergie-Leistung um 22,5 % auf 194.400 MW. Auch in Österreich ist der Ausbau wieder in Gang gekommen. Jetzt ist dringend eine Novelle des Ökostromgesetzes erforderlich, so die IG Windkraft.

Das ersten Mal in der Geschichte der Windenergie wurde die Mehrheit der Windräder nicht in Europa und Nordamerika aufgebaut, sondern in China. Fast die Hälfte aller 2010 errichteten Anlagen (16.500 MW) wurde dort errichtet.

Mit 35.800 MW lag der Ausbau 2010 erstmals knapp unter dem Vorjahreswert (38.600 MW). "2010 war ein hartes Jahr für die meisten Industriezweige, die Windenergie war keine Ausnahme", schlussfolgert Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council GWEC, und führt weiter aus: "2011 wird besser. Aufträge nahmen im zweiten Halbjahr 2010 wieder zu."

Österreichs Zulieferindustrie profitiert vom internationalen Trend Der anhaltende weltweite Aufwärtstrend der Windkraft findet auch in der heimischen Wirtschaft seinen Niederschlag. "In jedem zweiten neu errichteten Windrad weltweit steckt eine Steuerung von Bachmann electronic in Vorarlberg", so Mag. Stefan Moidl. Geschäftsführer der IG Windkraft. Die Firma AMSC Windtec entwickelt ganze Anlagenkonzepte. Jede Anlage des chinesischen Marktführers Sinovel wurde von dieser Klagenfurter Firma entwickelt. Sinovel ist inzwischen zu den größten Windkraftherstellern der Welt aufgestiegen. Österreichische Zulieferer sind unter anderem führend in den Bereichen Steuerungen, Generatoren oder Windkraftanlagendesign. Bereits heute sind in Österreich mehr als hundert Firmen in der Windenergiezulieferbranche tätig. 2009 betrug das Exportvolumen der Branche rund 450 Millionen Euro.

Anfang 2011 sind in Österreich 625 Windräder mit einer Gesamtleistung von 1011 MW am Netz. 2011 werden voraussichtlich 120 MW neu errichtet. Das Investitionsvolumen dafür beträgt 220 Mio. Euro, dadurch werden 120. Mio. Euro heimische Wertschöpfung geschaffen, weitere 200 Mio. Euro kommen durch den Anlagenbetrieb über die Betriebsdauer hinzu.

"Für den weiteren Ausbau bedarf es allerdings einer Novellierung des Ökostromgesetzes noch im ersten Halbjahr 2011. Nur so sind die Zielsetzungen des Ökostromgesetzes selbst sowie des österreichischen Aktionsplanes zu erreichen", erklärt Moidl abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel. 0699 18877855
m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at

Quelle: OTS.at

Donnerstag, 13. Januar 2011

Landkreis Mainz-Bingen: Windstrom für rund 6.000 Haushalte

juwi, Stadtwerke Mainz und EDG betreiben Windpark in Waldalgesheim: vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen.

Der Windpark in Waldalgesheim (Landkreis Mainz-Bingen) kommt mit großen Schritten voran. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, die ersten Türme stehen bereits. Nun hat das Betreiberkonsortium um die Wörrstädter juwi renewable IPP, die Stadtwerke Mainz AG und die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) aus Nieder-Olm alle vertraglichen Voraussetzungen geschaffen, damit der Windpark wie geplant im Frühjahr 2011 ans Netz gehen kann. In Waldalgesheim realisiert juwi insgesamt vier Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-82, die zusammen rund 21 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen, was den Bedarf von rund 6.000 Privathaushalten deckt.

Betrieben wird der Windpark, mit dem pro Jahr rund 17.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden werden können, von einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Stadtwerke Mainz AG, die EDG und die juwi renewable IPP jeweils ein Drittel halten. In Waldalgesheim hat juwi 2008 bereits eine Photovoltaik-Freiflächenanlage realisiert, die mit einer Leistung von 2,56 Megawatt pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom produziert. Mit dem Windpark wird Waldalgesheim nun zum Stromexporteur, das heißt die Gemeinde produziert künftig mehr CO2-freie Energie als sie selbst an Strom verbraucht. Dr. Gerhard Hanke, Bürgermeister von Waldalgesheim: „Wir erzielen damit einen doppelt positiven Effekt: Zum einen ist es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen – für den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien und für deren Leistungsfähigkeit. Zum anderen bringt uns die Windenergie regionale Wertschöpfung, mit denen wir in unserer Gemeinde sinnvolle Projekte auf den Weg bringen können.“

Nach Ansicht von Manfred Jakobs, Geschäftsführer der juwi renewable IPP, sind „Kooperationen zwischen regionalen Energieversorgern mit lokaler Tradition sowie Kommunen und Projektentwicklern wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Betrieb dezentraler Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie.“ Detlev Höhne, der kaufmännische Vorstand der Stadtwerke Mainz AG, sieht in dem Windpark „einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende in der Region; zu der wir unseren Beitrag leisten wollen“.

In den Augen von Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG, „stellen dezentrale Konzepte den Königsweg der erneuerbaren Energien dar. Sie bringen nicht nur saubere Energie, sondern der Region auch Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen, von denen Menschen und Kommunen profitieren“. Die EDG betreibt in Waldalgesheim bereits seit 2005 eine Bioenergie-Nahwärmeversorgung in zwei Neubaugebieten auf der Grundlage des nachwachsenden Rohstoffes Holzhackschnitzel, die neben 150 Einfamilienhäusern auch drei kommunale Gebäude mit klimaneutraler Heizenergie versorgt.

Zur juwi-Gruppe
Gegründet wurde die juwi-Gruppe 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro zu einer weltweit tätigen Gruppe mit rund 1000 Mitarbeitern und rund 800 Millionen Euro Umsatz (Prognose 2010) entwickelt. Dazu zählen neben Solar- und Windenergie auch Bioenergie, Wasserkraft und die Geothermie. Bislang hat juwi mehr als 400 Windenergie- Anlagen mit einer Leistung von über 650 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1400 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 600 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Großbritannien, Indien, den USA und Costa Rica. Gemeinsam verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien.

Zur Stadtwerke Mainz AG
Die Stadtwerke Mainz AG (SWM) ist von einem klassischen Versorgungsunternehmen zu einer zukunftsfähigen Unternehmensgruppe gewachsen, die heute mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften Dienstleistungen für nahezu alle Lebensbereiche erbringt. Zu den Kerngeschäften zählen der wirtschaftliche und umweltschonende Betrieb von Strom-, Gas- und Wassernetzen, die Wassergewinnung und Abfallverwertung. Die SWM-Gruppe erzeugt außerdem in mehreren Kraftwerksanlagen Strom, Dampf und Fernwärme und engagiert sich stark im Bereich der Erneuerbaren Energien. Der Umsatz im Konzern belief sich 2009 auf 526 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl lag bei 1440.

Zur EDG mbH
Die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) ist ein kommunales Unternehmen, das von den Landkreisen Mainz-Bingen, Bad Kreuznach und Alzey-Worms sowie den Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Nierstein-Oppenheim getragen wird. Im Jahr 1998 gegründet, hat sich die EDG zu einem Spezialisten im Contracting-Bereich entwickelt, der auf der Grundlage erneuerbarer Energien und Energieeffizienztechnologien insbesondere im Wärmemarkt stark aufgestellt ist. Die EDG betreibt heute bereits 62 Blockheizkraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung zur Objekt- und Arealversorgung mit Wärme und Strom sowie 14 kommunale Holzheizwerke in Schulzentren und Neubaugebieten. Sie beschäftigt 15 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 10 Millionen. Euro.

Quelle: juwi Presse, 17. Dezember 2010

Montag, 10. Januar 2011

Erneuerbare Energien: EU übertrifft Ziel 2020 - Windkraftbranche zuversichtlich für Aufschwung

Die EU wird ihr erklärtes Ziel übererfüllen, 20 Prozent des Energiebedarfs bis 2020 mit Erneuerbaren Energien zu decken. Wie die European Wind Energy Association (EWEA) http://www.ewea.org aufzeigt, erreichen mit Luxemburg und Italien lediglich zwei der 27 Mitgliedsstaaten ihre nationalen Vorgaben voraussichtlich nicht. Dem entsprechend zuversichtlich zeigt sich allen voran die Windkraftbranche für einen baldigen Aufschwung von der aktuellen Flaute.

14 Prozent durch Wind

Die Maßnahmen aller EU-Länder werden zu einer 20,7-prozentigen Deckung des Energieverbrauchs im Jahr 2020 durch regenerative Energien führen. Windkraft allein generiert den EWEA-Angaben zufolge bis dahin rund 14 Prozent der europaweiten Nachfrage nach Elektrizität. Die Erwartungen der bislang vom Boom verwöhnten Industrie wurden angesichts der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren enttäuscht (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081113027/). Nun will der Sektor wieder durchstarten.

"Es ist sehr ermutigend, dass 25 der 27 EU-Länder ihre Ziele übertreffen oder erreichen wollen", heißt es von EWEA-Policy-Director Justin Wilkes. Mit minus 2,1 bzw. minus 0,9 Prozent liegen nur Luxemburg und Italien unter Plan. Sie werden Energie aus regenerativen Quellen importieren, um ihren Rückstand zu kompensieren. Allen voran Bulgarien und Spanien, aber auch Deutschland und Österreich, befinden sich unter jenen 15 Ländern, die ihr Soll sogar übererfüllen wollen.

Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller(at)pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315

Quelle: pressetext.at