Samstag, 31. Dezember 2011

Höchste vertikale Windkraftanlage geht ans Netz

Im baden-württembergischen Bad Rappenau steht mit 21 Metern Höhe eine neue Generation von Klein-Windkraftanlagen

Seit dem 15. November 2011 versorgt eine moderne Klein-Windkraftanlage der AXEPTOR AG die Filiale einer großen Fastfoodkette weithin sichtbar von der Autobahnausfahrt Bad Rappenau mit Strom aus Windenergie. Mit einer Masthöhe von 21 Metern ist die AIRVVIN® VERTICAL Windkraftanlage die aktuell höchste Anlage ihrer Art in Deutschland. „Die Anlage arbeitet nahezu geräuschlos und stellt sicher, dass auch bei schwachem Wind Energie erzeugt wird“, erläutert Marina Baaden, Vorstandsvorsitzende der AXEPTOR AG, die Vorteile der innovativen Windkraftanlage. Die Anlage verfügt über einen Fünf-Blatt-Rotor, der sich um eine senkrechte Achse dreht. Die eingefangene Energie wird in einem getriebelosen Generator in Strom umgewandelt. Die erzeugte Energie soll vornehmlich für den eigenen Verbrauch genutzt, überschüssige Energie ins öffentliche Netz eingespeist werden. Für den Inhaber der Fastfood Filiale an der A6 setzt die Anlage ein Zeichen für die Unabhängigkeit von konventionellen Energien und sorgt für ein positives Image. Nebenbei profitiert das Geschäft von dem weithin sichtbaren Werbeträger für das eigene Firmenlogo. Für das nächste Jahr ist die Installation einer AIRVVIN® VERTICAL Windkraftanlage für eine weitere Filiale geplant.

Intelligente Energieversorgung für den privaten und gewerblichen Einsatz
Das Bad Rappenauer AIRVVIN® VERTICAL Modell gehört zu einer neuen Generation von Klein-Windkraftanlagen für den privaten und gewerblichen Einsatz. Im Gegensatz zu klassischen horizontalen Rotoren hat die vertikale Windkraftanlage gleich mehrere Vorteile: Sie muss sich nicht nach dem Wind ausrichten und erzeugt auch bei häufig wechselnden Windrichtungen Energie. AIRVVIN® VERTICAL Windkraftanlagen eignen sich daher auch für schwächere und ungleichmäßige oder turbulente Windgebiete, die bisher noch nicht für die Windenergiegewinnung nutzbar waren. Die aerodynamische Form der Flügel und der Permanentmagnet-Generator garantieren zusätzlich eine annähernd geräuschlose Rotation von unter zehn Dezibel – dies entspricht in etwa dem Blätterrauschen im Wald. Aufgrund ihrer Konstruktion erzeugen AIRVVIN® VERTICAL Windkraftanlagen nahezu keinen Schattenwurf. Deshalb bietet sich auch der Einsatz in Wohngebieten an: Durch ihre kompakte Form mit einer Mindestmasthöhe von nur sechs Metern können die Klein-Windkraftanlagen der AXEPTOR AG sogar im eigenen Garten oder ohne Mast direkt auf einem Flachdach installiert werden. Das große Plus der AIRVVIN® VERTICAL Windkraftanlagen besteht darin, dass die Rotoren schon bei geringer Windgeschwindigkeit alleine anlaufen und dadurch keine ertragsmindernde Anlaufenergie aus dem Netz benötigen – dies spart nicht nur Strom, sondern auch aufwendige und sensible Steuerungsmechanismen. Die Spezialbeschichtung der Aluminiumflügel – in Verbindung mit der vertikalen Ausrichtung – verhindert zudem Eisbildung und somit Eiswurf im Winter.

Grüne Firmenphilosophie im Aufwind
Neben Windkraftanlagen mit vertikaler Achse liegt der Schwerpunkt der AXEPTOR AG auf der Entwicklung und Vermarktung von Wind-Solar-LED-Laternen, Solar-LED-Laternen und hybriden Wind-Solar-Energie-Systemen. „Die täglichen internationalen Anfragen geben unserer Technologie recht und beweisen die Bereitschaft der Menschen, umzudenken und in eine neue Generation der sauberen und autarken Energieversorgung für die Zukunft zu investieren“, so Marina Baaden. Auch in Deutschland steigt aufgrund der verschleiß- und wartungsarmen Technologie mit multiplen Einsatzmöglichkeiten die Nachfrage. Insbesondere mittelständische Unternehmen sehen umweltschonende Anlagen als grünes Statement ihrer Firmenphilosophie.

Silvia Bulgaru
Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH
Eugen-Langen-Str. 25
50968 Köln
Tel.: +49 (0) 221-3099-160
E-Mail: s.bulgaru(at)jeschenko.de

Die AXEPTOR AG ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Köln, das 2006 gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet neue Energieerzeugungs- und Energiekostenspar-Produkte für den privaten und gewerblichen Einsatz. Als international agierende Firma hat sich die AXEPTOR AG zur Aufgabe gemacht, Energie für bisher ungenutzte Standorte bereitzustellen, Menschen mit sauberer Energie zu versorgen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Quelle: openPR

Sonntag, 11. Dezember 2011

Windkraft ist aktiver Klimaschutz

Die Nutzung der Windkraft in Österreich liefert einen bedeutenden Beitrag für den Klimaschutz

Österreichs Windkraftanlagen sparen bereits heute jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 ein und tragen damit wesentlich zum Klimaschutz bei. Allein in Niederösterreich wird durch die Windräder auf Landesgebiet jährlich so viel CO2 eingespart wie ein Drittel des niederösterreichischen privaten PKW-Verkehrs ausmacht. Im Burgenland vermeiden die Windräder weit mehr CO2 als der PKW Verkehr im Bundesland jährlich ausstoßt. Durch den Ausbau der Windkraft wird die CO2 Vermeidung auf jährlich 3,5 Millionen Tonnen gesteigert.

Die Nutzung der Windkraft trägt wesentlich zum Klimaschutz bei. Österreichs Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von aktuell 1.075 Megawatt sparen durch ihre schadstofffreie Produktion von 2,3 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich rund 1,4 Mio. Tonnen CO2 ein. Das neue Ökostromgesetz 2012 sieht einen Ausbau der Leistung der Windkraft von zusätzlich 2.000 Megawatt bis zum Jahr 2020 vor. Dies wird eine zusätzliche Einsparung von jährlich rund 2 Mio. Tonnen CO2 ermöglichen. Verglichen mit der Stromproduktion aus üblichen Gas- und Kohlekraftwerken wird die saubere Stromproduktion aus Windkraft im Jahr 2020 insgesamt 3,5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Nutzung der Windkraft in Österreich liefert einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz

"Leider erwarten wir auch auf der Klimakonferenz in Durban keinen Durchbruch bei der Rettung des Weltklimas. Wir tun besser daran, unabhängig vom Ergebnis der Klima-Konferenzen konkrete Schritte in Österreich zu setzen", fordert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Er verweist auf den beachtlichen Beitrag der Windkraft zum Klimaschutz und beschreibt die Größenordnung des Klimaschutzbeitrages mit einem Vergleich: "Bereits heute wird allein in Niederösterreich durch die niederösterreichischen Windräder jährlich so viel CO2 eingespart wie rund 350.000 Autos im Jahr an CO2 ausstoßen - das ist ein Drittel des niederösterreichischen privaten PKW-Verkehrs. Im Burgenland überschreitet die CO2 Vermeidung der burgenländischen Windräder den CO2 Ausstoß des gesamten privaten PKW-Verkehrs bei weitem (130 %)."

Windkraft in der EU spart heute bereits mehr als 130 Mio. Tonnen CO2 ein

Nach Berechnungen der European Wind Energy Association (EWEA) wird die europäische Windkraft 31 % zum Klimaschutzziel der EU (minus 20 % Treibhausgase bis 2020 bezogen auf das Niveau von 1990) beitragen. Im Jahr 2020 können durch den Ausbau der Windkraft jährlich ca. 342 Mio. Tonnen CO2 durch die saubere Stromproduktion vermieden werden - also um rund 210 Mio. Tonnen CO2 mehr als heute.

Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
m.fliegenschnee(at)igwindkraft.at
http://www.igwindkraft.at

Quelle: OTS

Sonntag, 27. November 2011

Der Westen Frankreichs: ein attraktiver Standort für Offshore-Windkraft

Die Region Pays de la Loire auf der EWEA Offshore in Amsterdam: Maritime erneuerbare Energien im Fokus

Die Region bietet einige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Denn in Sachen Forschung, Industrie und Logistik sind die Pays de la Loire gut gerüstet. Ihr Hauptziel besteht darin, bis 2017 rund 1 400 MW durch Offshore-Windkraft zu erzeugen. Im Rahmen der von der französischen Regierung lancierten Ausschreibung für Windkraftprojekte sind 6 000 MW bis 2020 vorgesehen. Alstom, ein weltweiter Spezialist im Energie- und Transportbereich, hat bereits mit der Errichtung von zwei Produktionsstätten für Gondeln und Generatoren von Windkraftanlagen die Ansiedlung eines Industrieclusters in Saint-Nazaire angekündigt.

in wichtiger Baustein in der Logistik und der Infrastruktur der Region ist der Hafen “Port Autonome de Nantes Saint-Nazaire”. Er ist Frankreichs viertgrößter Hafen und die Nummer eins an der Atlantikküste. Er ist unter anderem auf die Wartung und den Transport industrieller Großanlagen sowie Schwergut spezialisiert und verfügt sowohl über geeignete Infrastrukturen und logistische Instrumente als auch über Freiflächen.

F&E
Ebenfalls gut aufgestellt ist die Region im Bereich Forschung: Die Ingenieurhochschule ‚Ecole Centrale de Nantes‘ ist auf europäischer Ebene bekannt für ihr Engagement im Bereich der maritimen erneuerbaren Energien. Auch in der Region ansässig ist das französische Forschungszentrum CSTB, das am Windkanal Jules Verne die Interaktionen von Wind und großen Anlagen untersucht.

Wettbewerbscluster
Unter der Leitung des Clusters EMC2 (Metallkonstruktionen und komplexe Verbundstoffe) steht das Forschungsinstitut ‚IRT Jules Verne‘, das sich mit Spitzentechnologie bei der Fertigung von Komponenten aus Kompositen, Metallen und hybriden Strukturen beschäftigt. Der Cluster leitet auch ‚Technocampus Océan‘, eine Innovationsplattform für die Bereiche Metall, Ozean und maritime Energien. Entwicklungsbüros und Forschungslabors unterstützen zudem die weltweite Entwicklung von maritimen erneuerbaren Energien.

Projekte
2012 geht SEM-REV in Betrieb, der Offshore-Versuchsstandort für die Gewinnung von Energie aus Wellen. Er wird in kleinerem Umfang auch die Offshore-Windkraft testen können. SEM-REEF, der Versuchsstandort für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen, wird eines der wenigen Projekte sein, die Versuche im Maßstab 1:1 realisieren. Das französische Meeresforschungsinstitut IFREMER bezeichnete es als eines der wichtigsten Projekte, in das zukünftig die Plattform für maritime erneuerbare Energien ‚France Energies Marines‘ integriert werden soll.

Bildunterschrift:
Die Region Pays de la Loire gehört zu den ausgewählten Regionen für künftige Offshore-Windparks. Bis 2015 sollen vor der französischen Atlantikküste 600 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 000 Megawatt gebaut werden.

FIZIT – Das deutsche Pressebüro von Ubifrance
Französisches Generalkonsulat
Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance
Nathalie Daube, Pressereferentin
Martin-Luther-Platz 26
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-350
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: nathalie.daube(at)ubifrance.fr
Webseite: www.ubifrance.com/de

Unternehmensnetzwerk
Folgende Hauptunternehmen im Bereich maritime erneuerbare Energien sind in der Region ansässig: Rollix Defontaine (Entwickler von Drehverbindungen von Blättern und Mastschäfte für Windkraftanlagen sämtlicher Leistungsstärken), STX France (Integrator von Großanlagen und Hersteller schwimmender High-Tech-Anlagen, Teilsystemen aus Metall und Schiffe zur Errichtung dieser Anlagen), DCNS (Hersteller schwimmender Windkraftanlagen), Alstom (Akteur im Bereich Wasserkraft), Meteodyn (Entwicklungsbüro für Windsimulation und Klimatologie), Net-Wind (Cluster für die Wartung von Windenergieanlagen) und Neopolia (Netzwerk von 160 Unternehmen aus fünf Märkten: maritime erneuerbare Energien, maritime Lösungen, Öl und Gas, Luftfahrt und Eisenbahn).

Journalisten sind herzlich eingeladen, an der am 29. November um 14 Uhr stattfindenden Konferenz ‚Pays de la Loire, Frankreich: Wesentliche Vorteile der Offshore-Windkraft‘ in Raum D403 teilzunehmen oder den Stand der Region Pays de la Loire zu besuchen (Halle 11, Stand 11550).

Quelle: openPR

Mittwoch, 9. November 2011

Dr. Lutz Knopek: Netzausbau endlich beschleunigen. Windkraft besser nutzen

Wie aus einer Studie des Branchenverbandes Windenergie (BWE) bekannt wurde, reichen die Kapazitäten der bisher gebauten Stromleitungen in Deutschland immer öfter nicht aus, um den von Windkraftanlagen produzierten Strom zu transportieren.

Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek fordert deshalb:

"Es zeigt sich, dass der Netzausbau überfällig ist. Leider sind wir bereits bei der Umsetzung der dena-Netzstudie I aus dem Jahre 2005, wo ein Ausbaubedarf um 850 Kilometer bis 2015 ermittelt wurde, deutlich im Rückstand. Bis 2020 hat die dena in der Folgestudie einen zusätzlichen notwendigen Ausbaubedarf des Höchstspannungsnetzes um weitere 3.600 Kilometer prognostiziert. Es bedarf somit erheblicher Anstrengungen, um weiterhin die Netzstabilität zu garantieren. Die EnLAG-Änderung im Frühjahr und der Beschluss des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) waren daher richtige Schritte, um Verfahren zu vereinfachen und zu verkürzen, ohne zugleich die Beteiligungsrechte der Betroffenen zu beschneiden. Die von allen Fraktionen im Deutschen Bundestag außer der Partei DIE LINKE beschlossene Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn regionale Eigeninteressen endlich zugunsten des Gemeinwohls auch einmal hintenan gestellt werden.“

Auch wenn die Jahre 2009 und 2010 vergleichsweise windarm gewesen mussten die Windkraftanlagen immer häufiger vom Netz genommen werden. Im Jahr 2010 kam es über 1000 mal zu einer solchen Trennung. Die Betreiber er Anlagen gehen von einem Verlust von 150 Gigawattstunden aus.

Dr. Lutz Knopek, MdB
Bahnhofsallee 6
37081 Göttingen
Telefon: 05 51 / 507 66 330
Telefax: 05 51 / 507 66 331
Email: lutz.knopek(at)wk.bundestag.de

Geboren am 4.1.1958 in Göttingen; Familienstand: verheiratet, 1 Tochter.
Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium, Göttingen (1977); Wehrdienst in Hann. Münden (1977-78). Studium der Biologie an der Universität Göttingen; (1989: Promotion am III. Zoolog. Institut). Anschließend bei verschiedenen Pharmafirmen im Bereich Vertrieb und Marketing tätig; 1997-2001 mit Sitz in München und dann in Wien zuständig für Ost-Mitteleuropa; Spezialist für innovative Therapien in der Hämatologie/Onkologie; Zuletzt Mitarbeiter bei der US amerikanischen Firma Celgene. Mitglied der FDP seit 1985; Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen in Göttingen (1987- 1988); Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand der JuLis (1989-91); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1989-1991); Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1994- 1995); Stellv. Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen-Stadt (1995-1997); Schatzmeister des FDP-Bezirksverbands Südniedersachsen (1994- 1996). Stellv. Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Süd-Niedersachsen(1996-1998); Langjähriges Mitglied im LFA Umwelt; Nach einer mehrjährigen, berufsbedingten politischen Pause (Auslandsaufenthalt) dann: Vorsitzender des Ortsverbandes Stadt Göttingen (2005-2010); Stellv. Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Göttingen (seit 2009). Mitglied im Bezirksvorstand der FDP Südniedersachsen sowie im Landesvorstand. Mitgliedschaften: Biologische Schutzgemeinschaft (BSG), Naturschutzbund Deutschland (NABU), World Wide Fund For Nature (WWF), Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), Alumni Göttingen, Ehemaligenverein des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen, Deutsch-Polnische Gesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe.

Quelle: openPR

Sonntag, 25. September 2011

Strom aus dem Weinberg: h_da-Student gewinnt Design-Wettbewerb "James Dyson Award" 2011

Marko Müller, Industrie-Designstudent an der Hochschule Darmstadt (h_da), belegt im Deutschlandentscheid des internationalen James Dyson Awards den ersten Platz. Seine Windenergie-Anlage „Wolt“ erzeugt mittels schwingender Bänder Strom im Weinberg. An den Pfosten in den Weinberghängen montiert und vernetzt, kann damit das ganze Jahr über Windstrom erzeugt werden. So wird Weinbau mit ausgeglichener Energiebilanz möglich. Die hochkarätig besetzte Experten-Jury wählte den Entwurf von Marko Müller aus 61 weiteren Projekten aus ganz Deutschland auf den ersten Platz. Betreut wurde die Arbeit von h_da-Professor Tino Melzer aus dem Fachbereich Gestaltung.

Das Projekt entspreche dem Zeitgeist, lobt die Jury den Entwurf von Marko Müller, bei dem mit Hilfe schwingender Bänder Strom in Weinbergen erzeugt wird. „Die Erzeugung regenerativer Energien ist nach wie vor ein Bereich, in dem innovative Lösungen notwendig sind. „Wolt“ ist eine erfindungsreiche Technologie, die Windenergie in einem bislang nicht für diese Zwecke erschlossenen Einsatzgebiet nutzt, welches zudem noch großflächig zugänglich ist“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Inspiration fand Marko Müller in dem noch jungen Zweig des Mikro Energie Harvesting. Hier wird Energie aus der Umwelt bezogen, um damit kleine dezentrale Bauteile oder Geräte zu speisen. Mit Hilfe dieses Ansatzes wird für den individuellen Bedarf Strom erzeugt, im Gegensatz zu Megawatt-Windrädern oder Staudämmen. Auf die Idee, die Technologie im Weinberg umzusetzen, kam er bei einer Wanderung durch die Weinlandschaften in seiner Heimat an der Mosel.

Marko Müller: „Ich fühle mich über die Auszeichnung und Wertschätzung meiner Arbeit sehr geehrt. Mit meiner Arbeit wollte ich zeigen, dass die Möglichkeiten und Ansätze der alternativen Energiegewinnung bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Mit einfachen Mitteln können sich auch größere Systeme, wie in diesem Fall der Weinbau, autonom mit Energie versorgen und eine zentrale Energieversorgung weiter entlasten.“

Der James Dyson Award ist ein internationaler Designpreis, der die nächste Generation von Designern und Ingenieuren auszeichnet und junge Menschen für Design und Technik begeistern soll. Der Wettbewerb wird in 18 Ländern ausgelobt. Insgesamt wurden über 500 Projekte eingereicht, die meisten davon aus Deutschland.

In der zweiten Runde werden die besten Projekte aus jedem der 18 teilnehmenden Nationen zuerst von Dyson Ingenieuren und in einer dritten Runde von einer internationalen Jury bewertet. Der Gewinner des Awards erhält, ebenso wie sein Hochschulfachbereich, 10.000 Pfund Sterling. Bekanntgegeben wird der Sieger am 8. November.

Medienanfragen bitte an:
den Preisträger:
Marko Müller
Hohlweg 8
54316 Hockweiler
Mobil: 0179 7568960
muellermarko@gmx.de

Dyson Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonja Neubauer
Tel +49.221/50 600-149
sonja.neubauer@dyson.com
Dyson GmbH
Lichtstraße 43b
50825 Köln
Fax +49.221/50 600-190

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Donnerstag, 1. September 2011

Windpark Opportunity Fonds1 der Global Invest bietet Anlegern attraktive Ausschüttungen

Gute Nachrichten gibt es für die Anleger beim Fondsinitiator Global Invest. Das Management hat aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation entschieden, in Kürze nicht nur die Ausschüttungen für das erste Halbjahr 2011 vorzunehmen, sondern auch den in 2010 beigetretenen Gesellschaftern Ausschüttungen anzubieten. Hierüber muss zunächst noch die anstehende Gesellschafterversammlung entscheiden. Generell sah das Fondskonzept vor, dass den Anlegern erst ab dem Jahr 2011 Ausschüttungen in Höhe von 15 Prozent zustehen, die halbjährlich ausgezahlt werden.

„Wir möchten die Investoren der ersten Stunde aufgrund der guten wirtschaftlichen Ausgangsbasis nicht benachteiligen und haben daher vorgeschlagen, dass sie für das Jahr 2010 einen Anspruch auf die 15 Prozent pro Jahr haben, und zwar ebenfalls anteilig ab dem Monat, der auf die Einzahlung der Einlage folgt“, erklärt Helge Quehl von der Global Invest Unternehmensgruppe. Global Invest folgt damit seinem Leitsatz einer fairen Partnerschaft mit den Investoren auf unternehmerischer Basis.

Der Global Invest Windpark Opportunity Fonds 1 setzt auf die kurzfristige Realisierung von Windpark-Projekten in Polen. Dank der engen Zusammenarbeit mit gwp germanwindpower werden dabei gezielt Erfolg versprechende Standorte gesucht, bewertet und schließlich als mögliche Windparks vorbereitet. „Zwar ist die Vorbereitungszeit derartiger Projekte mit rund drei Jahren recht lang, gwp bringt jedoch in die Zusammenarbeit auch vorentwickelte Projekte mit ein und deshalb ist eine vergleichsweise schnelle Gewinnrealisierung möglich“, erklärt Helge Quehl. Ein weiterer Vorteil: Durch Investitionen ausschließlich in die Entwicklung von Windkraft-Projekten hat der Fonds kein Betreiberrisiko. Vielmehr setzt Global Invest in Zusammenarbeit mit gwp germanwindpower, einem der Platzhirsche im polnischen Markt, auf die schnelle Realisierung geeigneter Projekte.

Global Invest kann dabei auch darauf verweisen, dass gwp eine lange Liste an interessanten Projekten in der Pipeline hat. Für Nachschub an Investitionsmöglichkeiten ist also gesorgt. „Bei entsprechendem Kapitalzugang ist eine schnelle Realisierung einer Vielzahl von Projekten möglich“, bestätigt Dr. Helmut Kahlert von der gwp. Dies macht sich der Fonds zunutze, ohne dabei jedoch den Schutz des investierten Kapitals außer Acht zu lassen. Denn der weitaus größte Teil des Fondskapitals fließt als vorrangig zu bedienendes Darlehen mit einer Verzinsung von acht Prozent an die „Muttergesellschaft“ gwp und ist darüber hinaus jeweils erstrangig zu 125 Prozent durch Projekte oder die Abtretung von sonstigen werthaltigen Rechten (wie z.B. Durchleitungsrechten, etc.) besichert. Nur ein geringer Teil wird also durch eine direkte Investition in die Projektentwicklungsgesellschaft Hosea „ins Risiko“ gestellt – dann allerdings auch mit den entsprechenden Renditeerwartungen. Und die sind in diesem Geschäft überdurchschnittlich hoch. Durch diese intelligente „Sicherheitsarchitektur“ bei attraktiven Ertragsaussichten punktet der Global Invest Windpark Opportunity Fonds 1 in seinem Segment mit einer einmaligen Chancen-/Risikostruktur.

Informationen zum Unternehmen: www.globalinvestgroup.eu

Global Invest Verwaltungs GmbH
Obere Laube 48
78462 Konstanz
Tel: 07531 - 584 88 90
Fax: 07531 – 584 88 91
E-Mail: info(at)globalinvestgroup.eu
www.globalinvestgroup.eu

Global Invest ist eine unabhängige und auf alternative Investmentprodukte spezialisierte deutsch-schweizerische Unternehmensgruppe.
Auf der Basis einer wertkonservativen Grundhaltung werden Kapitalanlagen für private und institutionelle Investoren identifiziert, strukturiert und gemanagt.
Global Invest bündelt die Expertise institutioneller Leadinvestoren und konzentriert sich auf zukunftsträchtigste Wachstumsmärkte bzw. deren Assets, wie Erneuerbare Energien, Life Science, Immobilien und Schiffe. Ziel ist es, für Investoren nachhaltige Erträge zu generieren.
Management sowie der Gesellschafterkreis zeichnen sich durch jahrelange Erfahrungen und ein hohes Maß an Verantwortung für das Vermögen der Investoren aus. Jedes Mitglied des Teams ist zudem mit eigenem Vermögen im Unternehmen engagiert.

Quelle: openPR

Freitag, 24. Juni 2011

Onshore- nicht gegen Offshore-Windkraft ausspielen!

windcomm schleswig-holstein e. V. fordert Nachbesserung des EEG-Entwurfes

Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima und dem damit eingeleiteten Atomausstieg drückt die Bundesregierung bei der Energiewende auf das Tempo. In den vergangenen Wochen wurden in Windeseile mehrere Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Unter ihnen die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Gesetz gilt als wichtigstes Förderinstrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn es regelt nicht nur die Vergütung z. B. für die Onshore- und Offshore-Windenergie, sondern auch die vorrangige Abnahme und die Netzeinspeisung des grünen Stroms.

"Grundsätzlich freuen wir uns, dass die Vergütungssätze für die Windenergie im EEG-Entwurf an die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst wurden", erläutert Matthias Volmari, Vorstandsvorsitzender des windcomm schleswig-holstein e. V. Der Branchenverband hatte in einem Positionspapier an die Bundesregierung unter anderem eine Nachbesserung der Onshore-Vergütungssätze gefordert. "Die Onshore-Windkraft ist neben der Wasserkraft die günstigste Form der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Um diese Art der Energiegewinnung, die Wertschöpfungspotenziale und die Arbeitsplätze im Land zu halten, müssen wir sie aber auch weiterhin fördern", gibt Volmari zu bedenken.

Bei der Förderung der Windkraft an Land fordert der windcomm-Vorstand mehrere Änderungen im Gesetzentwurf. Während der jüngsten EEG-Novelle im Jahr 2009 wurde der sogenannte Systemdienstleistungs-Bonus eingeführt. Er soll die Netzintegration von Windkraftanlagen fördern. Nur zertifizierte Neuanlagen, die einen technischen Mindeststandard einhalten, haben Anspruch auf den Bonus in Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Diese zusätzliche Vergütung ist notwendig, da sowohl die Zertifizierung als auch die technische Verbesserung der Anlagen sehr aufwändig und teuer sind. Nun soll der Bonus wegfallen. "Das ist nicht zielführend" kritisiert Ulla Meixner, stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei windcomm. Viele Projekte wurden auf Basis des geltenden EEG kalkuliert. Jetzt wird der Bonus für Neuanlagen ohne Übergangsvorschrift zwei Jahre früher als geplant gestrichen. "Das wird den Ausbau der Onshore-Windkraft gerade an Binnenlandstandorten behindern. Das sind verschenkte Erzeugungskapazitäten, die wir für die Energiewende dringend brauchen" so Meixner.

Auch beim Repowering-Bonus muss aus Sicht der schleswig-holsteinischen Branchenvertreter nachgebessert werden. Er wird zusätzlich gezahlt, wenn alte Windkraftanlagen an Land durch neuere und leistungsfähigere Windräder ersetzt werden. Damit soll das Landschaftsbild durch die Verringerung der Anlagenzahl entlastet und der Ertrag pro Flächeneinheit gesteigert werden. Zwar wird der Bonus wohl in gewohnter Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde beibehalten, die Kriterien für den Vergütungsanspruch werden jedoch unnötig verschärft. Im Gesetzentwurf ist der Bonus auf Anlagen begrenzt, die vor dem 1. Januar 2002 in Betrieb genommen wurden. Außerdem wird das Alter der zu ersetzenden Altanlagen auf maximal 17 Jahre eingeschränkt. „Gerade in Schleswig-Holstein ist das kontraproduktiv“, bestätigt Asmus Thomsen, windcomm-Vorstandsmitglied. „Viele Anlagen sind bei uns älter als 17 Jahre, da wir hier die ersten Windräder entwickelt und errichtet haben. Die Nutzung des technischen Fortschritts, die Bereinigung der Landschaft, die Erhöhung der Stromproduktion und die Verbesserung der Akzeptanz in der Bevölkerung sind Argumente genug, gerade günstig produzierte Erneuerbare Energien im Repowering voranzubringen. Die zeitliche Befristung für Repowering-Anlagen sollte im Gesetzentwurf daher gestrichen werden“ ist Thomsen überzeugt.

Insgesamt spricht sich der windcomm-Vorstand dafür aus, die Onshore- nicht gegen die Offshore-Branche auszuspielen. Für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie braucht Deutschland nämlich beides: Eine effiziente Förderung der Windkraft an Land und auf See.

Der windcomm schleswig-holstein e. V. ist ein Vertretungsorgan der schleswig-holsteinischen Windbranche. Er wurde im März 2010 gegründet und hat Mitglieder aus allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Onshore- und Offshore-Windindustrie. Der Verein vertritt die Interessen der regionalen Unternehmen und Institutionen der Windbranche und fungiert als zentrale Vernetzungs- und Informationsplattform.

Husum, den 24. Juni 2011

Kontakt: windcomm schleswig-holstein e. V., Schloßstraße 7, 25813 Husum
E-Mail: m.schmidt(at)wfg-nf.de, Internet: www.windcomm.de ,V.i.S.d.P.: Martin Schmidt.

Quelle: windcomm